The National Times - Fahrerloses Auto ruft US-Polizei mit illegalem Wendemanöver auf den Plan

Fahrerloses Auto ruft US-Polizei mit illegalem Wendemanöver auf den Plan


Fahrerloses Auto ruft US-Polizei mit illegalem Wendemanöver auf den Plan
Fahrerloses Auto ruft US-Polizei mit illegalem Wendemanöver auf den Plan / Foto: © AFP/Archiv

Mit einer ungewöhnlichen "Premiere" ist die Polizei in San Bruno im US-Bundesstaat Kalifornien konfrontiert worden: Nachdem die Beamten auf der Straße direkt vor ihnen ein illegales Wendemanöver beobachteten, hielten sie den vermeintlichen Verkehrssünder an - nur um dann festzustellen, dass niemand am Steuer des Taxis saß. Trotz des offensichtlichen Verstoßes ließen die Polizisten das fahrerlose Fahrzeug ohne Knöllchen wieder ziehen. "Da es keinen menschlichen Fahrer gab, konnte kein Strafzettel ausgestellt werden", erklärte die Polizei.

Textgröße ändern:

In den Strafzettelheften der Polizei gebe es "kein Feld für 'Roboter'", teilten die Ordnungshüter der südlich von San Francisco gelegenen Stadt in den Online-Netzwerken mit. Die Behörde bezeichnete den Vorfall, der sich demnach bereits am Freitagabend ereignete, als "Premiere". Das Unternehmen Waymo, das die selbstfahrenden Taxis betreibt, sei über das Problem informiert worden.

Auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP erklärte Waymo, dass sein autonomes Fahrsystem so konzipiert sei, dass es die Regeln einhalte. "Wir untersuchen diese Situation und sind bestrebt, die Verkehrssicherheit durch unsere kontinuierlichen Erkenntnisse und Erfahrungen zu verbessern", hieß es.

Waymo betreibt Flotten von fahrerlosen Taxis unter anderem in der Gegend um San Francisco und Los Angeles in Kalifornien. Trotz des ungewohnten Anblicks mit leerem Vordersitz und von selbst drehendem Lenkrad erfreuen sich die mit einer Reihe von Sensoren ausgestatteten Fahrzeuge bei Kundinnen und Kunden wachsender Beliebtheit.

P.Barry--TNT

Empfohlen

Papst Leo XIV. feiert Messe unter freiem Himmel in Lourdes

Am dritten Tag seiner Frankreich-Reise feiert Papst Leo XIV. im Pilgerort Lourdes erneut eine große Messe unter freiem Himmel. Seit dem frühen Morgen strömten Gläubige zu dem Platz vor dem Marienheiligtum, wo der Altar unter einem Zelt aufgebaut war. Bei seiner Ankunft im Papamobil wurde Leo XIV. mit Beifall begrüßt. Die Organisatoren rechneten mit 150.000 Teilnehmern. An der Messe am Vortag in Paris hatten 800.000 Menschen teilgenommen, deutlich mehr als erwartet.

Reisebus kommt von Autobahn ab: Zwei Tote und acht Schwerverletzte in Bayern

Bei einem Unfall mit einem Reisebus auf der Autobahn 96 in Oberbayern sind am Sonntag zwei Passagiere getötet und acht weitere schwer verletzt worden. Der mit rund 50 Menschen besetzte Bus kam bei Landsberg am Lech von der Autobahn ab und kippte auf die Seite, wie die Polizei in Ingolstadt mitteilte. Er war demnach auf der Fahrt vom schweizerischen Zürich ins italienische Mailand. An Bord waren philippinische Staatsbürger.

Angler findet Weltkriegsbombe in Rhein: Blindgänger bei Bonn kontrolliert gesprengt

In Bornheim bei Bonn ist eine von einem Angler im Rhein gefundene Weltkriegsbombe gesprengt worden. 500 Menschen mussten dafür am Samstag im Ortsteil Hersel ihre Häuser und Wohnungen verlassen, wie die Feuerwehr in der nordrhein-westfälischen Gemeinde mitteilte. Ein Bagger brachte den 250 Kilogramm schweren Blindgänger an Land, wo er von Experten kontrolliert gesprengt wurde. Dies geschah demnach in einer eigens ausgehobenen Sprenggrube.

Schwerer Herbststurm wütet über Nordosten der USA - mindestens ein Todesopfer

Ein schwerer Herbststurm wütet über dem Nordosten der USA und hat mindestens ein Todesopfer gefordert. Wie US-Medien berichteten, wurde im New Yorker Stadtteil Brooklyn ein 56-jähriger Mann von einem umstürzenden Baum getroffen und getötet. Hunderte Flüge wurden gestrichen, Zehntausende Menschen waren ohne Strom. Die Behörden warnten vor starkem Wind, Überschwemmungen und Straßensperrungen durch heftige Regenfälle.

Textgröße ändern: