The National Times - "Großer Hai" tötet erfahrenen Surfer vor der Küste Sydneys

"Großer Hai" tötet erfahrenen Surfer vor der Küste Sydneys


"Großer Hai" tötet erfahrenen Surfer vor der Küste Sydneys
"Großer Hai" tötet erfahrenen Surfer vor der Küste Sydneys / Foto: © AFP

Ein "großer Hai" hat vor einem beliebten Strand in Sydney am Samstag einen Surfer getötet. Der 57-jährige Bewohner der Metropole sei von zwei Surfern geborgen worden, habe aber zu dem Zeitpunkt "leider bereits viel Blut verloren", weshalb Wiederbelebungsversuche gescheitert seien, sagte ein Vertreter der Polizei in New South Wales, John Duncan, bei einer Pressekonferenz. Mehrere Strände in der Region wurden als Vorsichtsmaßnahme zunächst geschlossen.

Textgröße ändern:

Der erfahrene Surfer, verheiratet und Vater einer kleinen Tochter, surfte den Behörden zufolge mit einer Gruppe von Freunden vor den Stränden Long Reef und Dee Why im Norden von Sydney.

Er habe bei dem Unglück mehrere Gliedmaßen verloren, sagte Duncan. Zwei Surfer hätten ihn im Wasser treibend entdeckt und an den Strand gebracht, hätten ihn aber nicht mehr retten können.

Das in zwei Teile gebrochene Surfbrett wurde laut Duncan geborgen. Die Teile und die Leiche des Mannes sollen von Experten untersucht werden, um festzustellen, um welche Haiart es sich handelte.

Augenzeugen berichteten, das Tier gesehen zu haben, das die Polizei zuvor als "großen Hai" beschrieben hatte. Die meisten schweren Haiangriffe in Australien gehen auf Weiße Haie, Bullenhaie und Tigerhaie zurück.

Nach dem Vorfall wurden den Behörden zufolge mehrere Strände zwischen den Vororten Manly und Narrabeen für zunächst mindestens 24 Stunden gesperrt. Der Leiter der Organisation Surf Life Saving in New South Wales, Steven Pearce, rief dazu auf, an den umliegenden Stränden nicht ins Wasser zu gehen und die Anweisungen der Rettungsschwimmer und Rettungskräfte zu befolgen.

Es ist der erste tödliche Haiangriff vor Sydney seit 2022. Davor hatte es zuletzt 1963 einen tödlichen Haiangriff vor der australischen Metropole gegeben. Zuletzt hatte sich im März im Westen Australiens eine tödliche Haiattacke ereignet.

A.M.Owen--TNT

Empfohlen

Papst kritisiert Sterbehilfe: "Nicht alles, was legal ist, ist moralisch"

Papst Leo XIV. hat die in Frankreich vor kurzem legalisierte Sterbehilfe scharf kritisiert. "Es ist unmöglich, das Herbeiführen des Todes als normal anzusehen", sagte der Papst am Sonntag bei einer Begegnung mit kranken und behinderten Menschen im Pilgerort Lourdes. "Nicht alles, was legal ist, ist auch moralisch vertretbar", fügte er hinzu. Die Medizin dürfe sich niemals zum Gehilfen eines programmierten Todes machen.

Reisebus kommt von Autobahn ab: Zwei Tote und mehrere Schwerverletzte in Bayern

Bei einem Unfall mit einem Reisebus auf der Autobahn 96 in Oberbayern sind zwei Passagiere getötet und mehrere weitere schwer verletzt worden. Das mit 35 Menschen besetzte Fahrzeug kam am Sonntagmorgen bei Landsberg am Lech von der Autobahn ab und kippte auf die Seite, wie die Polizei in Ingolstadt mitteilte. Gegen den 40-jährigen Busfahrer wurde ein Verfahren wegen des Verdachts fahrlässiger Tötung im Straßenverkehr eingeleitet.

Tödliche Attacke auf Frau in Hessen: Ehemann nach Großfahndung gefasst

Im hessischen Obertshausen ist eine 51-Jährige bei einer mutmaßlich von ihrem Ehemann verübten Attacke tödlich verletzt worden. Einsatzkräfte nahmen den zunächst flüchtigen 57-Jährigen noch in der Nacht zu Sonntag nach einer Großfahndung im nahegelegenen Klein-Krotzenburg fest, wie Staatsanwaltschaft und Polizei in Offenbach mitteilten. Er leistete demnach keinen Widerstand.

Papst Leo XIV. in Frankreich: Große Messen und Gespräch mit Missbrauchsopfern

Messfeiern im Großformat und persönliche Treffen mit Missbrauchsopfern: Papst Leo XIV. hat bei seinem Besuch in Frankreich viel Zuspruch erhalten und zugleich Missstände innerhalb der katholischen Kirche thematisiert. Nach einem begeisterten Empfang des Papstes in Paris, wo am Samstag 800.000 Menschen zu einer Messe auf der Place de la Concorde und den Champs-Elysées kamen, sprach Leo XIV. am Sonntag im Pilgerort Lourdes die "schmerzhafte Wunde" des Missbrauchs in Pfarreien und katholischen Schulen an.

Textgröße ändern: