The National Times - Lebenslange Haftstrafen nach tödlich verlaufenem Raubüberfall in Hamburg

Lebenslange Haftstrafen nach tödlich verlaufenem Raubüberfall in Hamburg


Lebenslange Haftstrafen nach tödlich verlaufenem Raubüberfall in Hamburg
Lebenslange Haftstrafen nach tödlich verlaufenem Raubüberfall in Hamburg / Foto: © AFP/Archiv

Nach einem tödlich verlaufenen Raubüberfall auf einen 69-Jährigen hat das Landgericht Hamburg drei Männer am Mittwoch zu lebenslangen Haftstrafen verurteilt. Das teilte eine Gerichtssprecherin mit. Laut Anklage hatten die drei Angeklagten das Opfer in dessen Wohnung in der Hansestadt aufgesucht, um Schulden aus dem Besuch bei Prostituierten einzutreiben. Dabei verletzten sie es schwer. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, Rechtsmittel sind möglich.

Textgröße ändern:

Die zum Prozessauftakt im Mai zwischen 32 und 38 Jahre alten Beschuldigten mussten sich wegen Mordes in Tateinheit mit einem Raub mit Todesfolge verantworten. Der Anklagte zufolge schlugen sie den 69-Jährigen zu Boden, fesselten ihn und setzten sich auf dessen Brustkorb. Dabei brachen mehrere Rippen und drückten die Atemwege zu, sodass der Mann anschließend erstickte.

Die Tat ereignete sich vor etwas mehr als drei Jahren im Mai 2022. Die drei Beschuldigten durchsuchten die Wohnung und verließen diese laut Anklage mit einem größeren Geldbetrag.

P.Sinclair--TNT

Empfohlen

Papst Leo XIV. sichert Missbrauchsopfern bei Treffen seinen Einsatz zu

Papst Leo XIV. hat Opfern sexueller Gewalt in der Kirche seinen Einsatz zugesagt, um weitere Fälle zu verhindern. Der Papst wolle mit ihnen zusammenarbeiten und "alles tun, damit das Unrecht, das sie erlitten haben, sich für andere nicht wiederholt", teilte der Vatikan am Sonntagabend mit.

Papst kritisiert Sterbehilfe: "Nicht alles, was legal ist, ist moralisch"

Papst Leo XIV. hat die in Frankreich vor kurzem legalisierte Sterbehilfe scharf kritisiert. "Es ist unmöglich, das Herbeiführen des Todes als normal anzusehen", sagte der Papst am Sonntag bei einer Begegnung mit kranken und behinderten Menschen im Pilgerort Lourdes. "Nicht alles, was legal ist, ist auch moralisch vertretbar", fügte er hinzu. Die Medizin dürfe sich niemals zum Gehilfen eines programmierten Todes machen.

Reisebus kommt von Autobahn ab: Zwei Tote und mehrere Schwerverletzte in Bayern

Bei einem Unfall mit einem Reisebus auf der Autobahn 96 in Oberbayern sind zwei Passagiere getötet und mehrere weitere schwer verletzt worden. Das mit 35 Menschen besetzte Fahrzeug kam am Sonntagmorgen bei Landsberg am Lech von der Autobahn ab und kippte auf die Seite, wie die Polizei in Ingolstadt mitteilte. Gegen den 40-jährigen Busfahrer wurde ein Verfahren wegen des Verdachts fahrlässiger Tötung im Straßenverkehr eingeleitet.

Tödliche Attacke auf Frau in Hessen: Ehemann nach Großfahndung gefasst

Im hessischen Obertshausen ist eine 51-Jährige bei einer mutmaßlich von ihrem Ehemann verübten Attacke tödlich verletzt worden. Einsatzkräfte nahmen den zunächst flüchtigen 57-Jährigen noch in der Nacht zu Sonntag nach einer Großfahndung im nahegelegenen Klein-Krotzenburg fest, wie Staatsanwaltschaft und Polizei in Offenbach mitteilten. Er leistete demnach keinen Widerstand.

Textgröße ändern: