The National Times - Messerattacke auf US-Bürger in Dresdner Straßenbahn: 21-Jähriger in Haft

Messerattacke auf US-Bürger in Dresdner Straßenbahn: 21-Jähriger in Haft


Messerattacke auf US-Bürger in Dresdner Straßenbahn: 21-Jähriger in Haft
Messerattacke auf US-Bürger in Dresdner Straßenbahn: 21-Jähriger in Haft / Foto: © AFP/Archiv

Nach der Messerattacke auf einen US-Amerikaner in einer Straßenbahn in Dresden ist einer der mutmaßlichen Täter in Untersuchungshaft genommen worden. Der 21-Jährige wurde am Dienstag festgenommen und einem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Dresden vorgeführt, der Haftbefehl gegen ihn erließ, wie die Staatsanwaltschaft Dresden mitteilte.

Textgröße ändern:

Der Mann sei dringend verdächtig, an dem Messerangriff auf den 20-jährigen Amerikaner beteiligt gewesen zu sein und das Opfer selbst mit einem gefährlichen Gegenstand verletzt zu haben.

Zwei Männer hatten in der Nacht zum Sonntag in einer Straßenbahn zunächst Frauen belästigt. Der US-Amerikaner ging nach Polizeiangaben dazwischen. Bei der anschließenden Auseinandersetzung sei er durch einen der Täter mit dem Messer verletzt worden. Er wurde in einem Krankenhaus behandelt.

Die zwei Tatverdächtigen flüchteten den Angaben zufolge zunächst. Einen der beiden, einen 21-Jährigen, konnte die Polizei noch in der Nähe fassen. Gegen beide Verdächtige wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Der 21-Jährige wurde laut Staatsanwaltschaft nun aufgrund neuer Erkenntnisse festgenommen.

A.Robinson--TNT

Empfohlen

Papst Leo XIV. sichert Missbrauchsopfern bei Treffen seinen Einsatz zu

Papst Leo XIV. hat Opfern sexueller Gewalt in der Kirche seinen Einsatz zugesagt, um weitere Fälle zu verhindern. Der Papst wolle mit ihnen zusammenarbeiten und "alles tun, damit das Unrecht, das sie erlitten haben, sich für andere nicht wiederholt", teilte der Vatikan am Sonntagabend mit.

Papst kritisiert Sterbehilfe: "Nicht alles, was legal ist, ist moralisch"

Papst Leo XIV. hat die in Frankreich vor kurzem legalisierte Sterbehilfe scharf kritisiert. "Es ist unmöglich, das Herbeiführen des Todes als normal anzusehen", sagte der Papst am Sonntag bei einer Begegnung mit kranken und behinderten Menschen im Pilgerort Lourdes. "Nicht alles, was legal ist, ist auch moralisch vertretbar", fügte er hinzu. Die Medizin dürfe sich niemals zum Gehilfen eines programmierten Todes machen.

Reisebus kommt von Autobahn ab: Zwei Tote und mehrere Schwerverletzte in Bayern

Bei einem Unfall mit einem Reisebus auf der Autobahn 96 in Oberbayern sind zwei Passagiere getötet und mehrere weitere schwer verletzt worden. Das mit 35 Menschen besetzte Fahrzeug kam am Sonntagmorgen bei Landsberg am Lech von der Autobahn ab und kippte auf die Seite, wie die Polizei in Ingolstadt mitteilte. Gegen den 40-jährigen Busfahrer wurde ein Verfahren wegen des Verdachts fahrlässiger Tötung im Straßenverkehr eingeleitet.

Tödliche Attacke auf Frau in Hessen: Ehemann nach Großfahndung gefasst

Im hessischen Obertshausen ist eine 51-Jährige bei einer mutmaßlich von ihrem Ehemann verübten Attacke tödlich verletzt worden. Einsatzkräfte nahmen den zunächst flüchtigen 57-Jährigen noch in der Nacht zu Sonntag nach einer Großfahndung im nahegelegenen Klein-Krotzenburg fest, wie Staatsanwaltschaft und Polizei in Offenbach mitteilten. Er leistete demnach keinen Widerstand.

Textgröße ändern: