The National Times - Kilometerlange Spritztour mit Auto: 13-Jähriger verursacht Unfall in Essen

Kilometerlange Spritztour mit Auto: 13-Jähriger verursacht Unfall in Essen


Kilometerlange Spritztour mit Auto: 13-Jähriger verursacht Unfall in Essen
Kilometerlange Spritztour mit Auto: 13-Jähriger verursacht Unfall in Essen / Foto: © AFP/Archiv

Nach einer kilometerlangen Spritztour mit dem Auto seiner Mutter hat ein 13-Jähriger im nordrhein-westfälischen Essen einen Unfall gebaut. Er begann seine Fahrt in Wuppertal, wie die Essener Polizei am Freitag mitteilte. Im etwa 30 Kilometer entfernten Essen fiel der 13-Jährige am Donnerstagabend dann aufgrund seiner riskanten Fahrweise auf.

Textgröße ändern:

Der Junge fuhr dort laut Angaben bei Rot über eine Kreuzung und nutzte dabei eine Busspur. Ein 24-jähriger Autofahrer erkannte, dass es sich bei dem Fahrer um ein Kind handelte. Er alarmierte die Polizei und verfolgte den Wagen bis in eine Sackgasse. Dort blockierte er das Auto.

Bei einem Fluchtversuch kollidierte der 13-Jährige mit dem Wagen des 24-Jährigen und fuhr gegen ein weiteres Auto. Der 24-Jährige wurde leicht verletzt. Der Junge flüchtete zu Fuß weiter, konnte aber kurz darauf von Polizisten gefasst werden.

Er wurde später seiner Mutter übergeben. Es wird nun ermittelt, ob diese dem strafunmündigen 13-Jährigen das Auto überließ.

Q.Marshall--TNT

Empfohlen

Deutsche Bischöfe beraten nach Landeswahlen über Demokratie in Deutschland

Im hessischen Fulda beginnt am Montag (14.30 Uhr) die viertägige Herbstvollversammlung der katholischen Deutschen Bischofskonferenz. Die mehr als 60 Bischöfe und Weihbischöfe beraten dort nach den zurückliegenden Landeswahlen auch über die Demokratie in Deutschland. Der Konferenzvorsitzende Heiner Wilmer aus Münster warnte vor den Urnengängen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin vor einer Wahl der AfD gewählt - diese gewann aber in den beiden Flächenländern.

Bundesverfassungsgericht wird 75 Jahre alt - Festakt mit Steinmeier und Merz

Zum 75. Jubiläum des Bundesverfassungsgerichts findet am Montag (11.00 Uhr) in Karlsruhe ein Festakt statt. Dazu werden in der Stadthalle neben Gerichtspräsident Stephan Harbarth und Vizepräsidentin Ann-Katrin Kaufhold auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) erwartet. Die Stadt beteiligt sich außerdem mit Kunstaktionen auf dem Platz der Grundrechte in der Nähe des Gerichtsgebäudes.

Papst Leo XIV. sichert Missbrauchsopfern bei Treffen seinen Einsatz zu

Papst Leo XIV. hat Opfern sexueller Gewalt in der Kirche seinen Einsatz zugesagt, um weitere Fälle zu verhindern. Der Papst wolle mit ihnen zusammenarbeiten und "alles tun, damit das Unrecht, das sie erlitten haben, sich für andere nicht wiederholt", teilte der Vatikan am Sonntagabend mit.

Papst kritisiert Sterbehilfe: "Nicht alles, was legal ist, ist moralisch"

Papst Leo XIV. hat die in Frankreich vor kurzem legalisierte Sterbehilfe scharf kritisiert. "Es ist unmöglich, das Herbeiführen des Todes als normal anzusehen", sagte der Papst am Sonntag bei einer Begegnung mit kranken und behinderten Menschen im Pilgerort Lourdes. "Nicht alles, was legal ist, ist auch moralisch vertretbar", fügte er hinzu. Die Medizin dürfe sich niemals zum Gehilfen eines programmierten Todes machen.

Textgröße ändern: