The National Times - Kind stirbt bei Brand in Mehrfamilienhaus in Wilhelmshaven

Kind stirbt bei Brand in Mehrfamilienhaus in Wilhelmshaven


Kind stirbt bei Brand in Mehrfamilienhaus in Wilhelmshaven
Kind stirbt bei Brand in Mehrfamilienhaus in Wilhelmshaven / Foto: © AFP/Archiv

Im niedersächsischen Wilhelmshaven ist ein Kind bei einem Hausbrand ums Leben gekommen. Im Eingangsbereich eines ehemaligen Spielwarengeschäfts in der Innenstadt brannte in der Nacht zum Montag Sperrmüll, wie die Stadt mitteilte. Der Rauch zog über das Treppenhaus in das Mehrfamilienhaus und schnitt den dort lebenden Menschen den Rettungsweg ab.

Textgröße ändern:

Der Brand konnte laut Stadt schnell gelöscht werden, allerdings wurden noch vier Kinder im Alter von vier bis neun Jahren vermisst. Die Einsatzkräfte fanden sie schließlich bewusstlos im Dachgeschoss. Eines der Kinder starb auf dem Weg ins Krankenhaus, die drei weiteren erlitten schwere beziehungsweise lebensgefährliche Verletzungen. Auch vier Erwachsene mussten mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden, darunter eine Schwangere.

Insgesamt waren in dem Haus 19 Menschen gemeldet, die auf vier Etagen lebten. Sie konnten sich teilweise selbst retten. Die Wohnungen sind laut Stadt unbewohnbar, den Bewohnern wurden Notunterkünfte angeboten. Warum der Unrat Feuer fing, war nach Polizeiangaben Gegenstand der Ermittlungen.

G.Waters--TNT

Empfohlen

Papst beendet Frankreich-Reise mit Aufruf zu "kreativen" Friedensbemühen

Zum Abschluss seines Frankreich-Besuchs hat Papst Leo XIV. die Europäer eindringlich zu Friedensanstrengungen aufgerufen. Es sei notwendig, "Mut bei den Verhandlungen zu zeigen und bereit zu sein, bestimmte Positionen für das übergeordnete Wohl des Friedens aufzugeben", sagte der Papst am Montag in Metz im Beisein von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. Ohne den Ukraine-Krieg ausdrücklich zu nennen, beklagte er ein "sinnloses Gemetzel, das jeden Tag unzählige zivile Opfer fordert".

Dutzende Tote bei Angriff der myanmarischen Armee auf Markt im Bundesstaat Rakhine

Bei einem Luftangriff der myanmarischen Armee auf einen Markt im Bundesstaat Rakhine sind nach Angaben der Rebellenorganisation Arakan-Armee mindestens 33 Menschen getötet und 36 weitere verletzt worden. Der Angriff habe sich am Montagmittag (Ortszeit) in der Stadt Kyauktaw ereignet und einen Markt und eine angrenzende Brücke zum Ziel gehabt, berichteten die Rebellen. Ihnen zufolge könnte die Zahl der Toten noch steigen.

Gestohlener Davidstern-Aufnäher in Chemnitz wieder aufgetaucht

Ein aus einer Gedenkstätte für die nationalsozialistische Judenverfolgung in Chemnitz gestohlener gelber Davidstern-Aufnäher ist wieder aufgetaucht. Bei der Kriminalpolizei sei am Freitag anonym eine Geldbörse als Fundsache abgegeben worden, teilte die Polizei am Montag mit. In dieser habe sich auch der gestohlene Aufnäher befunden. Er solle kriminaltechnisch untersucht werden. Die Ermittlungen des Staatsschutzes dauerten an.

Bischof Wilmer nennt Antisemitismus "Sünde" - Kritik an AfD und Linkspartei

Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Heiner Wilmer, hat nach den jüngsten Landtagswahlen mit scharfen Worten vor einem wachsenden Antisemitismus gewarnt. "Antisemitismus ist Sünde", sagte Wilmer am Montag zu Beginn der Herbstvollversammlung der Bischöfe im hessischen Fulda. Die katholische Kirche stehe an der Seite der jüdischen Bürger in Deutschland. "Antisemitismus untergräbt unsere Demokratie", warnte Wilmer.

Textgröße ändern: