The National Times - Messerangriff auf Spezialeinsatzkommando: Mann in Nordrhein-Westfalen angeschossen

Messerangriff auf Spezialeinsatzkommando: Mann in Nordrhein-Westfalen angeschossen


Messerangriff auf Spezialeinsatzkommando: Mann in Nordrhein-Westfalen angeschossen
Messerangriff auf Spezialeinsatzkommando: Mann in Nordrhein-Westfalen angeschossen / Foto: © AFP/Archiv

Ein 30-Jähriger hat im nordrhein-westfälischen Steinhagen Polizisten bei einem Festnahmeversuch mit einem Messer attackiert und ist von diesen durch Schüsse lebensgefährlich verletzt worden. Der Vorfall ereignete sich am Samstag bei einem Zugriff durch Spezialkräfte bei einem stundenlangen Einsatz nach einer Bedrohungslage in einer Familie, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Bielefeld am Sonntag mitteilten. Der Beschuldigte ist demnach polizeibekannt und außerdem drogensüchtig.

Textgröße ändern:

Nach Angaben der Beamten griff er am Samstag mutmaßlich in einem psychischen Ausnahmezustand zunächst einen Familienangehörigen körperlich an und löste dadurch einen Polizeieinsatz aus. Ersteintreffende Beamte wurden von dem Mann demnach umgehend mit Fäusten sowie einem Messer und einer Gartenharke angegriffen. Diese setzten daraufhin erfolglos ein als Taser bekanntes Elektroschockgerät ein, woraufhin sich der 30-Jährige in ein Haus zurückzog.

Nach einem mehrstündigen Polizeieinsatz griff schließlich ein Spezialeinsatzkommando zu, wobei der Mann einen Beamten mit einem Messer angriff. Nach Ermittlerangaben wurde er durch mehrere Schüsse gestoppt, leistete aber weiter Widerstand. Er erlitt lebensgefährliche Verletzungen, sein Zustand stabilisierte sich nach einer Notoperation. Gegen ihn wird nun wegen eines versuchten Tötungsdelikts ermittelt. Routinemäßig prüft die Staatsanwaltschaft auch die Schussabgabe.

M.A.Walters--TNT

Empfohlen

Papst beendet Frankreich-Reise mit Aufruf zu "kreativen" Friedensbemühen

Zum Abschluss seines Frankreich-Besuchs hat Papst Leo XIV. die Europäer eindringlich zu Friedensanstrengungen aufgerufen. Es sei notwendig, "Mut bei den Verhandlungen zu zeigen und bereit zu sein, bestimmte Positionen für das übergeordnete Wohl des Friedens aufzugeben", sagte der Papst am Montag in Metz im Beisein von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. Ohne den Ukraine-Krieg ausdrücklich zu nennen, beklagte er ein "sinnloses Gemetzel, das jeden Tag unzählige zivile Opfer fordert".

Dutzende Tote bei Angriff der myanmarischen Armee auf Markt im Bundesstaat Rakhine

Bei einem Luftangriff der myanmarischen Armee auf einen Markt im Bundesstaat Rakhine sind nach Angaben der Rebellenorganisation Arakan-Armee mindestens 33 Menschen getötet und 36 weitere verletzt worden. Der Angriff habe sich am Montagmittag (Ortszeit) in der Stadt Kyauktaw ereignet und einen Markt und eine angrenzende Brücke zum Ziel gehabt, berichteten die Rebellen. Ihnen zufolge könnte die Zahl der Toten noch steigen.

Gestohlener Davidstern-Aufnäher in Chemnitz wieder aufgetaucht

Ein aus einer Gedenkstätte für die nationalsozialistische Judenverfolgung in Chemnitz gestohlener gelber Davidstern-Aufnäher ist wieder aufgetaucht. Bei der Kriminalpolizei sei am Freitag anonym eine Geldbörse als Fundsache abgegeben worden, teilte die Polizei am Montag mit. In dieser habe sich auch der gestohlene Aufnäher befunden. Er solle kriminaltechnisch untersucht werden. Die Ermittlungen des Staatsschutzes dauerten an.

Bischof Wilmer nennt Antisemitismus "Sünde" - Kritik an AfD und Linkspartei

Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Heiner Wilmer, hat nach den jüngsten Landtagswahlen mit scharfen Worten vor einem wachsenden Antisemitismus gewarnt. "Antisemitismus ist Sünde", sagte Wilmer am Montag zu Beginn der Herbstvollversammlung der Bischöfe im hessischen Fulda. Die katholische Kirche stehe an der Seite der jüdischen Bürger in Deutschland. "Antisemitismus untergräbt unsere Demokratie", warnte Wilmer.

Textgröße ändern: