The National Times - Depardieu gegen Italiens "König der Paparazzi": Prozess beginnt in Rom

Depardieu gegen Italiens "König der Paparazzi": Prozess beginnt in Rom


Depardieu gegen Italiens "König der Paparazzi": Prozess beginnt in Rom
Depardieu gegen Italiens "König der Paparazzi": Prozess beginnt in Rom / Foto: © AFP

Im Streit um mutmaßliche Gewalt zwischen dem französischen Schauspieler Gérard Depardieu und Italiens "König der Paparazzi" kommt es am Dienstag in Rom zum Prozess. Der 80-jährige Rino Barillari gibt an, dass der Schauspieler ihm dreimal ins Gesicht geschlagen habe, als er ihn vor gut einem Jahr in einer Nobel-Bar fotografieren wollte. Depardieu erklärte, er sei aus Versehen auf Barillari gefallen.

Textgröße ändern:

Der vor einem Monat in seinem Heimatland wegen sexueller Gewalt verurteilte Depardieu war im Mai vergangenen Jahres mit seiner Partnerin Magda Vavrusova in der Bar in einer der schicksten Straßen von Rom. Er habe seine Begleiterin schützen wollen, als sie Barillari am Fotografieren hindern wollte, gab der 76-jährige Schauspieler an. Dabei sei er ausgerutscht und auf Barillari gefallen.

A.M.Owen--TNT

Empfohlen

Papst beendet Frankreich-Reise mit Aufruf zu "kreativen" Friedensbemühen

Zum Abschluss seines Frankreich-Besuchs hat Papst Leo XIV. die Europäer eindringlich zu Friedensanstrengungen aufgerufen. Es sei notwendig, "Mut bei den Verhandlungen zu zeigen und bereit zu sein, bestimmte Positionen für das übergeordnete Wohl des Friedens aufzugeben", sagte der Papst am Montag in Metz im Beisein von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. Ohne den Ukraine-Krieg ausdrücklich zu nennen, beklagte er ein "sinnloses Gemetzel, das jeden Tag unzählige zivile Opfer fordert".

Dutzende Tote bei Angriff der myanmarischen Armee auf Markt im Bundesstaat Rakhine

Bei einem Luftangriff der myanmarischen Armee auf einen Markt im Bundesstaat Rakhine sind nach Angaben der Rebellenorganisation Arakan-Armee mindestens 33 Menschen getötet und 36 weitere verletzt worden. Der Angriff habe sich am Montagmittag (Ortszeit) in der Stadt Kyauktaw ereignet und einen Markt und eine angrenzende Brücke zum Ziel gehabt, berichteten die Rebellen. Ihnen zufolge könnte die Zahl der Toten noch steigen.

Gestohlener Davidstern-Aufnäher in Chemnitz wieder aufgetaucht

Ein aus einer Gedenkstätte für die nationalsozialistische Judenverfolgung in Chemnitz gestohlener gelber Davidstern-Aufnäher ist wieder aufgetaucht. Bei der Kriminalpolizei sei am Freitag anonym eine Geldbörse als Fundsache abgegeben worden, teilte die Polizei am Montag mit. In dieser habe sich auch der gestohlene Aufnäher befunden. Er solle kriminaltechnisch untersucht werden. Die Ermittlungen des Staatsschutzes dauerten an.

Bischof Wilmer nennt Antisemitismus "Sünde" - Kritik an AfD und Linkspartei

Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Heiner Wilmer, hat nach den jüngsten Landtagswahlen mit scharfen Worten vor einem wachsenden Antisemitismus gewarnt. "Antisemitismus ist Sünde", sagte Wilmer am Montag zu Beginn der Herbstvollversammlung der Bischöfe im hessischen Fulda. Die katholische Kirche stehe an der Seite der jüdischen Bürger in Deutschland. "Antisemitismus untergräbt unsere Demokratie", warnte Wilmer.

Textgröße ändern: