The National Times - Bande soll 83 Autos aus Berlin gestohlen haben - Festnahmen in Polen

Bande soll 83 Autos aus Berlin gestohlen haben - Festnahmen in Polen


Bande soll 83 Autos aus Berlin gestohlen haben - Festnahmen in Polen
Bande soll 83 Autos aus Berlin gestohlen haben - Festnahmen in Polen / Foto: © AFP/Archiv

Bei einer Razzia in Polen sind am Mittwoch fünf Menschen festgenommen worden, die als Mitglieder einer Bande Autos aus dem Raum Berlin gestohlen und in das Nachbarland gebracht haben sollen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurden mindestens 83 Fahrzeuge gestohlen, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Berlin mitteilten. Der Schaden belaufe sich auf rund 1,9 Millionen Euro.

Textgröße ändern:

Die Tatverdächtigen sollen an den Autos Dublettenkennzeichen angebracht haben, um sie über die Grenze zu schaffen. In Polen seien sie meistens in eigens eingerichteten Hehlerwerkstätten zerlegt worden.

Im Jahr 2024 begann eine gemeinsame Ermittlungsgruppe aus Berlin und Polen mit intensiven verdeckten Ermittlungen, wie es weiter hieß. An der Razzia im Großraum Posen waren nun etwa 150 polnische Beamte beteiligt, die zwölf Objekte durchsuchten und fünf Menschen zwischen 23 und 38 Jahren festnahmen.

16 zur Fahndung ausgeschriebene Fahrzeuge wurden beschlagnahmt. Außerdem seien Teile aus mehr als hundert zerlegten Autos gefunden worden, die bislang zehn Diebstählen aus dem Berliner Stadtgebiet zugeordnet wurden. Die Ermittlungen gegen die Festgenommenen werden in Polen geführt.

F.Harris--TNT

Empfohlen

Papst nach viertägigem Frankreich-Besuch nach Rom aufgebrochen

Papst Leo XIV. hat seinen viertägigen Frankreich-Besuch beendet und ist am Abend in Richtung Rom abgereist. Am Flughafen der Stadt Metz wurde er vom französischen Präsidenten Emmanuel Macron verabschiedet, berichtete ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP. "Wir sind traurig, dass er geht, aber froh, dass alles gut verlaufen ist", sagte Macron.

Haftstrafen für drei Ägypter nach Mord an italienischem Studenten in Kairo

Rund zehn Jahre nach der Tötung des italienischen Studenten Giulio Regeni in Ägypten hat ein Gericht in Rom Haftstrafen gegen drei ägyptische Sicherheitsbeamte wegen der Entführung des damals 28-Jährigen verhängt. Die drei Männer wurden in Abwesenheit zu jeweils zehn Jahren Haft verurteilt, von den Mordvorwürfen aber freigesprochen, berichtete ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP am Montag. Einen kompletten Freispruch gab es für einen vierten Angeklagten.

Papst beendet Frankreich-Reise mit Aufruf zu "kreativen" Friedensbemühen

Zum Abschluss seines Frankreich-Besuchs hat Papst Leo XIV. die Europäer eindringlich zu Friedensanstrengungen aufgerufen. Es sei notwendig, "Mut bei den Verhandlungen zu zeigen und bereit zu sein, bestimmte Positionen für das übergeordnete Wohl des Friedens aufzugeben", sagte der Papst am Montag in Metz im Beisein von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. Ohne den Ukraine-Krieg ausdrücklich zu nennen, beklagte er ein "sinnloses Gemetzel, das jeden Tag unzählige zivile Opfer fordert".

Dutzende Tote bei Angriff der myanmarischen Armee auf Markt im Bundesstaat Rakhine

Bei einem Luftangriff der myanmarischen Armee auf einen Markt im Bundesstaat Rakhine sind nach Angaben der Rebellenorganisation Arakan-Armee mindestens 33 Menschen getötet und 36 weitere verletzt worden. Der Angriff habe sich am Montagmittag (Ortszeit) in der Stadt Kyauktaw ereignet und einen Markt und eine angrenzende Brücke zum Ziel gehabt, berichteten die Rebellen. Ihnen zufolge könnte die Zahl der Toten noch steigen.

Textgröße ändern: