The National Times - Dutzende Tote durch Monsun-Stürme und Überschwemmungen in Bangladesch und Indien

Dutzende Tote durch Monsun-Stürme und Überschwemmungen in Bangladesch und Indien


Dutzende Tote durch Monsun-Stürme und Überschwemmungen in Bangladesch und Indien
Dutzende Tote durch Monsun-Stürme und Überschwemmungen in Bangladesch und Indien / Foto: © AFP

Durch Monsun-Stürme und darauffolgende schwere Überschwemmungen sind in Bangladesch und Indien dutzende Menschen gestorben, Millionen mussten ihre Häuser verlassen. Flüsse traten binnen kurzer Zeit über die Ufer, ganze Dörfer mussten evakuiert werden, wie die Behörden am Samstag mitteilten. Laut den Wettervorhersagen dürfte sich die Lage im Laufe des Wochenendes weiter verschlimmern.

Textgröße ändern:

Allein in Bangladesch starben nach Behördenangaben mindestens 25 Menschen, darunter 21 durch Blitzeinschläge. Nach tagelangem Dauerregen sind demnach weite Teile im Nordosten des Landes überschwemmt. In Sylhet, der Hauptstadt der am schwersten betroffenen gleichnamigen Region, musste der drittgrößte Flughafen des südasiatischen Landes seinen Betrieb einstellen.

Mehr als vier Millionen Menschen seien von den Überschwemmungen betroffen, sagte der Verwaltungschef der Regionalregierung von Sylhet, Mosharraf Hossain, der Nachrichtenagentur AFP. Die gesamte Region sei ohne Strom.

Ein Bewohner des Dorfs Companyganj beschrieb, wie der Ort am Freitag plötzlich komplett unter Wasser stand. Er und seine Familie hätten den gesamten Tag über auf dem Dach ihres Hauses ausharren müssen, bis ein Nachbar sie mit einem behelfsmäßigen Boot gerettet habe.

Im angrenzenden indischen Bundesstaat Meghalaya kamen nach Angaben der dortigen Regierung mindestens 16 Menschen seit Donnerstag durch Überschwemmungen und Erdrutsche ums Leben. Im benachbarten Assam starben mindestens 18 Menschen; mehr als 2,6 Millionen Menschen waren von Überschwemmungen betroffen. Der Regierungschef des Bundesstaats, Himanta Biswa Sarma, wies die örtlichen Verwaltungen an, den Betroffenen alle benötigte Hilfe zukommen zu lassen.

Die Wetterexperten sagten für die nächsten beiden Tage neue heftige Regenfälle voraus. Sie dürften die Lage im Nordosten Bangladeschs und Indiens Nordwesten weiter verschärfen.

Im flachen und niedrig gelegenen Bangladesch kommt es regelmäßig zu Überschwemmungen. Erst im vergangenen Monat war die Region Sylhet von der verheerendsten Flut der vergangenen zwei Jahrzehnte getroffen worden, rund vier Millionen Menschen waren betroffen. Mindestens zehn Menschen kamen ums Leben. Experten zufolge werden Zahl und Ausmaß der Katastrophen infolge des Klimawandels in Zukunft noch weiter zunehmen.

C.Blake--TNT

Empfohlen

Streit um Erbe von Dolly Parton zwischen Manager und Neffen entbrannt

Nur wenige Wochen nach dem Tod der Country-Musik-Legende Dolly Parton ist zwischen ihrem ehemaligen Manager und ihrem Neffen ein Streit um das millionenschwere Erbe ausgebrochen. Wie am Mittwoch bekannt wurde, beantragte Partons langjähriger Manager Danny Nozell eine einstweilige Verfügung gegen ihren Neffen Bryan Seaver, dem er eine "eskalierende Drohkampagne" vorwarf, um Geld aus den Unternehmen der verstorbenen Sängerin zu erpressen.

Anwältin: In Russland inhaftierte Regisseurin Berkowitsch auf 42 Kilo abgemagert

Die in Russland inhaftierte Theaterregisseurin und Kriegsgegnerin Jewgenija Berkowitsch ist nach Angaben ihrer Anwältin im Gefängnis auf 42 Kilogramm abgemagert. "Sie ist wieder in eine Strafzelle gesteckt worden", sagte Ksenia Karpinskaja der Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch. Ihren Angaben zufolge ist es das dritte Mal, dass die 41-Jährige in Isolationshaft musste.

Linke in der Defensive: Massive Kritik im Bundestag wegen Antisemitismus-Verdacht

Wenige Tage nach ihrem Wahlsieg in Berlin ist die Linkspartei wegen Clan-Kontakten und Antisemitismus-Vorwürfen in die Defensive geraten. In einer Aktuellen Stunde im Bundestag erhoben am Mittwoch Abgeordnete aller anderen Fraktionen schwere Vorwürfe. Union, SPD, Grüne und AfD warfen der Linken eine mangelnde Abgrenzung zu Antisemiten vor und warnten vor einer Unterwanderung durch die Organisierte Kriminalität. Die Linke wertete die Kritik als Manöver, sie nach dem Wahlsieg von der Übernahme der Landesregierung in Berlin abzuhalten.

Sexueller Missbrauch: Ex-Hollywood-Produzent Weinstein zu 15 Jahren Haft verurteilt

Der frühere Hollywood-Produzent Harvey Weinstein ist wegen sexueller Übergriffe auf eine Produktionsassistentin zu 15 Jahren Haft verurteilt worden. Das New Yorker Gericht bliebt damit am Mittwoch hinter der Forderung der Staatsanwaltschaft von 20 Jahren Haft zurück. Geschworene hatten den heute 74-jährigen Weinstein vor gut einem Jahr schuldig gesprochen, seine Assistentin Miriam Haley im Jahr 2006 missbraucht zu haben. Nun wurde das Strafmaß verkündet.

Textgröße ändern: