The National Times - Sechs von zehn Deutschen spielen Computer- und Videospiele

Sechs von zehn Deutschen spielen Computer- und Videospiele


Sechs von zehn Deutschen spielen Computer- und Videospiele
Sechs von zehn Deutschen spielen Computer- und Videospiele / Foto: © AFP/Archiv

Nach dem starken Wachstum im Coronajahr 2020 ist die Zahl der Gamer in Deutschland auch im vergangenen Jahr weiter gewachsen. Sechs von zehn Deutschen spielen Computer- und Videospiele, wie der Verband der deutschen Gamesbranche am Donnerstag in Berlin mitteilte. Das waren 59 Prozent der Sechs- bis 69-Jährigen und damit ein Prozent mehr als im Vorjahr. Das Durchschnittsalter der Spielenden stieg auf fast 38 Jahre.

Textgröße ändern:

Mit 18 Prozent ist demnach rund ein Fünftel der deutschen Spielerinnen und Spieler zwischen 50 und 59 Jahre alt. Dass viele Spielende aus den 80er und 90er Jahren Computer- und Videospielen auch im höheren Alter treu blieben, ist dem Verband zufolge ein Grund für das steigende Durchschnittsalter. Ebenfalls groß ist die Spielerinnen- und Spielergruppe der 30- bis 39-Jährigen mit 18 Prozent. Die Geschlechterverteilung bleibt nahezu ausgeglichen - mit 48 Prozent ist fast die Hälfte der Spielenden Frauen.

Der Markt verzeichnete zugleich ein weiteres Wachstum. Nach dem großen Wachstumssprung von 32 Prozent im Jahr 2020 wurden auch 2021 mit Spielen, Gameshardware und Gebühren für Onlinedienste insgesamt rund 9,8 Milliarden Euro umgesetzt – ein Plus von 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Besonders groß war die Nachfrage nach Spielekonsolen und Gaming-PC-Zubehör. Die Angaben beruhen auf Daten des Marktforschungsunternehmens GfK.

B.Scott--TNT

Empfohlen

Gipfel zu Drogen und Sicherheit: Trump empfängt Vertreter aus Lateinamerika

US-Präsident Donald Trump empfängt am Samstag Vertreter verbündeter lateinamerikanischer Staaten zu einem Gipfeltreffen. Hauptthemen der Zusammenkunft in Miami im Bundesstaat Florida sind der Kampf gegen den Drogenhandel sowie Sicherheitsfragen. Trump will dabei eine neue Initiative namens "The Shield of the Americas" (etwa: Schild Amerikas) ins Leben rufen.

Epstein-Skandal: Akten zu Missbrauchsvorwürfen gegen Trump veröffentlicht

Laut neu veröffentlichten Epstein-Akten hat ein mutmaßliches Opfer in der Vergangenheit schwere Vorwürfe gegen US-Präsident Donald Trump erhoben. Das US-Justizministerium gab am Donnerstag (Ortszeit) Protokolle der Bundespolizei FBI von der Vernehmung einer Frau frei, die angegeben hatte, sie sei im Alter von 13 bis 15 Jahren sowohl von Trump als auch von dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein missbraucht worden. Das Weiße Haus sprach von "haltlosen Anschuldigungen" einer "gestörten Frau".

Gericht: Schnellladesäulen an Bundesautobahnen müssen ausgeschrieben werden

Im Streit um Schnellladesäulen für E-Autos an deutschen Autobahnen hat die Autobahn GmbH des Bundes eine Niederlage erlitten: Das Oberlandesgericht Düsseldorf entschied am Freitag, dass Konzessionen über die Bereitstellung von Schnellladeinfrastruktur an Bundesautobahnen nicht ohne Ausschreibung "vergeben werden dürfen". "Sollte die Autobahn GmbH weiterhin Schnellladeinfrastruktur an Bundesautobahnen errichten lassen wollen, muss sie nun ein Vergabeverfahren durchführen", erklärte das Gericht.

Tod von Baby in Schleswig-Holstein: Eltern kommen wegen Mordes vor Gericht

Ein halbes Jahr nach dem Tod eines Babys in Brunsbüttel in Schleswig-Holstein beginnt vor Gericht ein Mordprozess gegen die Eltern. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen vor, das vier Monate alte Mädchen nicht ausreichend mit Nahrung und Flüssigkeit versorgt zu haben, wie das Landgericht Itzehoe am Freitag mitteilte. Der Anklage zufolge soll der Säugling vor seinem Tod einen Monat lang gelitten haben.

Textgröße ändern: