The National Times - Neuer Papst Leo XIV. zelebriert Messe in Sixtinischer Kapelle

Neuer Papst Leo XIV. zelebriert Messe in Sixtinischer Kapelle


Neuer Papst Leo XIV. zelebriert Messe in Sixtinischer Kapelle
Neuer Papst Leo XIV. zelebriert Messe in Sixtinischer Kapelle / Foto: © AFP

Der neue Papst Leo XIV. zelebriert am Freitag (11.00 Uhr) in der Sixtinischen Kapelle im Vatikan eine Messe für die Kardinäle. Der 69 Jahre alte US-Kardinal Robert Francis Prevost war am Donnerstagabend nur einen Tag nach dem Beginn des Konklave zum neuen Oberhaupt der 1,4 Milliarden Katholiken gewählt worden. Als enger Vertrauter seines im April verstorbenen Vorgängers Franziskus steht der Augustiner für Kontinuität.

Textgröße ändern:

Leo XIV. ist der erste aus den USA stammende Papst in der Kirchengeschichte. Vor seiner Zeit im Vatikan hatte er lange in Peru gewirkt. In seiner ersten kurzen Ansprache rief er dazu auf, durch Dialog "Brücken zu bauen", und rief zudem zum Frieden für "alle Völker" auf.

O.Nicholson--TNT

Empfohlen

Panamas Staatschef: Erdbeben ist eine "große Katastrophe"

Nach dem schweren Erdbeben in Panama hat der Präsident des mittelamerikanischen Landes, José Raúl Mulino, von einer "großen Katastrophe" gesprochen. "Die Katastrophe, mit der wir uns konfrontiert sehen, ist groß", sagte der Staatschef am Freitag (Ortszeit) vor Journalisten. Nach dem Beben der Stärke 7,7 gebe es Straßen, die "komplett eingestürzt" seien. Opfer wurden zunächst nicht gemeldet.

Menschenrechtsbeauftragter der Bundesregierung fordert weltweite Abkehr von Todesstrafe

Inmitten von Kontroversen über Hinrichtungen in den USA hat der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Lars Castellucci (SPD), auf die Abschaffung der Todesstrafe überall in der Welt gedrungen. "Die Todesstrafe ist mit der Würde des Menschen unvereinbar, denn sie ist eine unmenschliche und besonders grausame Form der Bestrafung", erklärte Castellucci am Samstag zum Welttag gegen die Todesstrafe. Deutschland und alle anderen EU-Mitgliedstaaten lehnten die Todesstrafe "unter allen Umständen" ab.

US-Politiker und UNO fordern Verzicht auf geplante Liveübertragung einer Hinrichtung

In den USA wächst der Druck auf Verteidigungsminister Pete Hegseth, auf die angekündigte Liveübertragung der Hinrichtung eines zum Tode verurteilten Attentäters zu verzichten. US-Vizepräsident JD Vance äußerte am Freitag Zweifel und sagte, er werde sich einen Livestream nicht anschauen. Republikaner wie auch Demokraten im Kongress erklärten, eine öffentliche Hinrichtung erinnere an autoritäre Regierungen und Extremisten. Das UN-Menschenrechtskommissariat sprach von einer Art "Folter".

Gericht: Internetanbieter muss Pornoseiten vorerst nicht in Deutschland sperren

Ein großer Internetanbieter muss zwei Pornografieplattformen eines Anbieters aus Zypern laut einer Gerichtsentscheidung vorerst nicht für Nutzer in Deutschland sperren. Die nordrhein-westfälische Landesanstalt für Medien dürfe dem Internetanbieter die Sperrung der Plattformen vorläufig nicht auferlegen, teilte das Oberverwaltungsgericht in Münster am Freitag mit. Damit bestätigte das Gericht vorläufig mit zwei Eilbeschlüssen eine vorangegangene Entscheidung des Verwaltungsgerichts Düsseldorf.

Textgröße ändern: