The National Times - Bischofskonferenzvorsitzender Bätzing: Papst Leo XIV. "hervorragende Wahl"

Bischofskonferenzvorsitzender Bätzing: Papst Leo XIV. "hervorragende Wahl"


Bischofskonferenzvorsitzender Bätzing: Papst Leo XIV. "hervorragende Wahl"
Bischofskonferenzvorsitzender Bätzing: Papst Leo XIV. "hervorragende Wahl" / Foto: © AFP/Archiv

Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, hat sich mit der Wahl der neuen Papsts Leo XIV. sehr zufrieden gezeigt. "Ich halte die Wahl für hervorragend", erklärte der Limburger Bischof am Donnerstag in Bonn. Er sei sich "sicher, dass der neue Papst ein Pontifex, ein Brückenbauer im wahrsten Sinne des Wortes, ist".

Textgröße ändern:

"Mit seinem Lächeln und seinem Friedensgruß, seinen herzlichen Worten und seinem perspektivischen Blick für die Kirche hat er in wenigen Minuten die Herzen von Milliarden Menschen erreicht", erklärte Bätzing weiter. Leo XIV. stehe "für Dialog und eine Kirche, die nicht um den eigenen Kirchturm kreist".

Bätzing gratulierte Leo XIV. "mit großer Freude im Namen aller katholischer Christinnen und Christen Deutschlands". Die deutschen Gläubigen blickten "dankbar" auf das zwölfjährige Pontifikat von Papst Franziskus zurück und seien "froh, nun wieder einen Papst zu haben, der die Weltkirche leiten wird".

In seiner ersten Botschaft habe Leo XIV. "wichtige Akzente der Kontinuität zu Papst Franziskus gesetzt" und "allen Menschen den Frieden, der vom Christus kommt", gewünscht. Damit mache er "deutlich, dass die Kirche auch weiterhin in internationalen Konflikten zur Vermittlung bereit ist".

Leo XIV. habe an sein Wirken in Lateinamerika erinnert und "die synodalen Erfahrungen in dieser Kirche" hervorgehoben. "Gerade seine klaren Worte zu einer synodalen Kirche, die voranschreitet und für alle Menschen da sein will, sind eine Aussage, die uns auch als Kirche in Deutschland den Rücken stärkt", erklärte Bätzing.

D.S.Robertson--TNT

Empfohlen

Syriens Ex-Machthaber Baschar al-Assad in Abwesenheit zum Tode verurteilt

In Syrien hat ein Gericht den früheren Machthaber Baschar al-Assad in Abwesenheit zum Tode verurteilt. Die Richter begründeten ihr Urteil am Dienstag mit "Kriegsverbrechen" und "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" Assads nach dem Beginn des syrischen Bürgerkriegs im Jahr 2011. Es handelt sich um das erste Urteil gegen Assad, der im Dezember 2024 von islamistischen Kämpfern gestürzt wurde und ins Exil in die russische Hauptstadt Moskau floh.

Hitze und Dürre: Neuer Höchststand bei Ausfällen in französischen Akw

Hitze und Trockenheit setzen der Atomstromproduktion in Frankreich zu: Für den Kraftwerkspark des Betreibers EDF wurde am Sonntagnachmittag ein neuer Höchststand bei den Ausfällen verzeichnet, wie aus Berechnungen der Nachrichtenagentur AFP zu den seit 2015 veröffentlichten Daten hervorgeht. Die Ausfallquote erreichte 15,6 Prozent - noch nie zuvor fehlte in Frankreich so viel Kernkraftleistung aufgrund steigender Temperaturen der Flüsse und sinkender Durchflussmengen.

Zahl der Opfer nach schwerem Erdbeben in Kolumbien auf mindestens 132 gestiegen

Nach dem schweren Erdbeben in Kolumbien ist die Zahl der Opfer weiter gestiegen. Mindestens 132 Menschen seien bei dem Beben ums Leben gekommen, erklärte am Dienstag Asocapitales, eine Vereinigung zur Koordination von Maßnahmen in den wichtigsten Städten des südamerikanischen Landes. Zudem seien mehr als 570 Verletzte gemeldet worden. Derweil suchten Retter fieberhaft weiter nach Überlebenden.

Kolumbien von stärkstem Beben seit einem Jahrzehnt erschüttert - Mehr als hundert Tote

Kolumbien ist vom stärksten Erdbeben seit einem Jahrzehnt erschüttert worden - mehr als hundert Menschen wurden getötet. Rettungskräfte und freiwillige Helfer suchten am Montagabend (Ortszeit) teils mit bloßen Händen nach Überlebenden. Der neue Präsident Abelardo de la Espriella sprach von tausenden beschädigten oder zerstörten Häusern und rief den Katastrophenfall aus. Die USA kündigten Hilfe im Umfang von 15,5 Millionen Dollar (13,4 Millionen Euro) an.

Textgröße ändern: