The National Times - Verdächtige nach Tötung von Obdachloser in Dortmund in U-Haft und Psychiatrie

Verdächtige nach Tötung von Obdachloser in Dortmund in U-Haft und Psychiatrie


Verdächtige nach Tötung von Obdachloser in Dortmund in U-Haft und Psychiatrie
Verdächtige nach Tötung von Obdachloser in Dortmund in U-Haft und Psychiatrie / Foto: © AFP/Archiv

Nach der Tötung einer obdachlosen Frau in Dortmund ist einer der festgenommenen Verdächtigen in Untersuchungshaft gekommen, während der zweite mutmaßliche Beteiligte in eine Psychiatrie eingewiesen wurde. Beiden wird gemeinschaftlicher Totschlag vorgeworfen, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in der nordrhein-westfälischen Stadt am Donnerstag mitteilten.

Textgröße ändern:

Die 40-jährige Obdachlose war in der Nacht zum Mittwoch schwer verletzt in einem Treppenabgang eines Gebäudes nahe dem Dortmunder Hauptbahnhof gefunden worden. Sie wurde in ein Krankenhaus gebracht, überlebte jedoch nicht.

Noch am Tatort wurden die beiden Verdächtigen festgenommen. Ein 19-Jähriger kam noch am Mittwoch in Untersuchungshaft, ein 26-Jähriger am Donnerstag in eine psychiatrische Einrichtung. Beide Entscheidungen traf das Amtsgericht Dortmund.

A.Little--TNT

Empfohlen

Kündigung nach Kirchenaustritt: EuGH entscheidet über kirchliches Arbeitsrecht

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg entscheidet am Dienstag (09.00 Uhr) über eine Frage des kirchlichen Arbeitsrechts. Das deutsche Bundesarbeitsgericht fragte die europäischen Richterinnen und Richter, ob die Caritas einer Mitarbeiterin kündigen darf, weil sie aus der katholischen Kirche austrat. Bei der Beratungsstelle arbeiten auch andere Menschen, die nicht der katholischen Kirche angehören - aber Mitglieder der evangelischen Kirche sind. (Az. C-258/24)

Urteil wegen Polizeigewalt gegen Gelbwesten 2018 wird verkündet

Gut sieben Jahre nach heftigen Ausschreitungen bei Demonstrationen der sogenannten Gelbwesten in Paris wird im Prozess gegen neun Polizisten wegen übermäßiger Gewalt am Dienstag das Urteil erwartet. Die Staatsanwaltschaft forderte Bewährungsstrafen zwischen sechs und 20 Monaten. Sie wirft den Polizisten vor, Demonstranten, die wegen Tränengaswolken in einem geschlossenen Schnellimbiss Zuflucht gesucht hatten, mit Schlagstöcken und Fußtritten traktiert zu haben.

US-Richter stoppt Impf-Kurswechsel unter Trump

Ein US-Richter hat den Kurswechsel in der Impfpolitik unter Präsident Donald Trump vorerst gestoppt. Bundesrichter Brian Murphy urteilte am Montag, die von Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. herbeigeführten Änderungen seien "willkürlich" und verstießen gegen wissenschaftliche Methoden und eingespielte Verfahren. Konkret beanstandete der Richter den reduzierten Impfplan für Kinder sowie die eingeschränkten Empfehlungen für Corona-Immunisierungen.

Frankreichs Ex-Präsident Sarkozy steht in Libyen-Affäre wieder vor Gericht

Der in zahlreiche Justizaffären verwickelte französische Ex-Präsident Nicolas Sarkozy steht erneut vor Gericht: Der 71-Jährige erschien am Montag persönlich zum Auftakt des Berufungsverfahrens, in dem es um Wahlkampfgelder aus Libyen geht. Bei seiner Ankunft schüttelte er mehreren Anwälten und Gendarmen die Hand. In erster Instanz war Sarkozy in einem international beachteten Verfahren wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung zu fünf Jahren Haft verurteilt worden. Sein Gefängnisaufenthalt Ende 2025 dauerte drei Wochen, bis er eine Straferleichterung erreichte.

Textgröße ändern: