The National Times - Vierjähriger steigt auf Sylt allein in Zug - Bundespolizisten halten Kind bei Laune

Vierjähriger steigt auf Sylt allein in Zug - Bundespolizisten halten Kind bei Laune


Vierjähriger steigt auf Sylt allein in Zug - Bundespolizisten halten Kind bei Laune
Vierjähriger steigt auf Sylt allein in Zug - Bundespolizisten halten Kind bei Laune / Foto: © AFP/Archiv

Ein Vierjähriger ist am Montag im Bahnhof von Westerland auf Sylt allein in einen Zug gestiegen und losgefahren. Der Mutter des Jungen blieb nichts anderes übrig, als das Bahnpersonal um Hilfe zu bitten, wie die Bundespolizei in Flensburg mitteilte. Eine Zugbegleiterin kümmerte sich um das Kind, im Bahnhof Niebüll übernahmen Bundespolizisten.

Textgröße ändern:

Während die Mutter den nächsten Zug nahm, hielten die Einsatzkräfte den Ausreißer bei Laune. "Die Bundespolizisten kümmerten sich um den Jungen und zeigten ihm ihr Dienstfahrzeug mit Blaulicht und Polizeikelle", hieß es.

Laut Bundespolizei wollte die 33-jährige Mutter mit ihrem Sohn mit dem Zug von der schleswig-holsteinischen Nordseeinsel in Richtung Hamburg fahren. In einem offenbar unbeobachteten Moment stieg dieser in die abfahrbereite Bahn. Die Mutter versuchte demnach noch vergeblich, die Türen zu öffnen.

R.T.Gilbert--TNT

Empfohlen

17-Jährige in NRW nach Sturz mit Fahrrad von Auto überrollt und gestorben

Eine 17-Jährige ist in Nordrhein-Westfalen nach einem Sturz mit ihrem Fahrrad von einem Auto überrollt worden und gestorben. Sie erlag ihren schweren Verletzungen noch vor Ort, wie die Polizei Recklinghausen am Dienstag mitteilte. Demnach ereignete sich der Unfall am Montagabend in Herten.

Papst nach viertägigem Frankreich-Besuch nach Rom aufgebrochen

Papst Leo XIV. hat seinen viertägigen Frankreich-Besuch beendet und ist am Abend in Richtung Rom abgereist. Am Flughafen der Stadt Metz wurde er vom französischen Präsidenten Emmanuel Macron verabschiedet, berichtete ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP. "Wir sind traurig, dass er geht, aber froh, dass alles gut verlaufen ist", sagte Macron.

Haftstrafen für drei Ägypter nach Mord an italienischem Studenten in Kairo

Rund zehn Jahre nach der Tötung des italienischen Studenten Giulio Regeni in Ägypten hat ein Gericht in Rom Haftstrafen gegen drei ägyptische Sicherheitsbeamte wegen der Entführung des damals 28-Jährigen verhängt. Die drei Männer wurden in Abwesenheit zu jeweils zehn Jahren Haft verurteilt, von den Mordvorwürfen aber freigesprochen, berichtete ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP am Montag. Einen kompletten Freispruch gab es für einen vierten Angeklagten.

Papst beendet Frankreich-Reise mit Aufruf zu "kreativen" Friedensbemühen

Zum Abschluss seines Frankreich-Besuchs hat Papst Leo XIV. die Europäer eindringlich zu Friedensanstrengungen aufgerufen. Es sei notwendig, "Mut bei den Verhandlungen zu zeigen und bereit zu sein, bestimmte Positionen für das übergeordnete Wohl des Friedens aufzugeben", sagte der Papst am Montag in Metz im Beisein von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. Ohne den Ukraine-Krieg ausdrücklich zu nennen, beklagte er ein "sinnloses Gemetzel, das jeden Tag unzählige zivile Opfer fordert".

Textgröße ändern: