The National Times - Prozess gegen Mutter eines toten Säuglings vor Babyklappe in Köln begonnen

Prozess gegen Mutter eines toten Säuglings vor Babyklappe in Köln begonnen


Prozess gegen Mutter eines toten Säuglings vor Babyklappe in Köln begonnen
Prozess gegen Mutter eines toten Säuglings vor Babyklappe in Köln begonnen

Vor dem Landgericht Köln hat am Mittwoch ein Prozess um einen vor einer Babyklappe entdeckten toten Säugling gegen dessen Mutter begonnen. Für einen Teil der Verhandlung wurde die Öffentlichkeit ausgeschlossen, wie eine Sprecherin sagte. Die Staatsanwaltschaft legt der 36-Jährigen zur Last, ihr fünftes Kind durch Unterlassen getötet zu haben.

Textgröße ändern:

Nach einer geheimgehaltenen Schwangerschaft soll sie das Kind im Juli vergangenen Jahres im Badezimmer ihrer Wohnung alleine geboren und selbst abgenabelt haben. Danach habe sie den Säugling eingewickelt und in einem Kleiderschrank ihrer älteren Kinder abgelegt, um es am nächsten Morgen zur Babyklappe eines Familienzentrums im Stadtteil Nippes zu bringen. Dort soll sie das Neugeborene abgelegt haben, ohne den Alarm der Babyklappe auszulösen.

Die in ein Handtuch eingewickelte Baby wurde am 12. Juli tot vor der Klappe gefunden. Eine bei dem Kleinen gefundene Quittung eines Discounters habe zu der 36-Jährigen geführt, die in der Nähe des Frauenhauses lebt. Im August wurde die Frau festgenommen. Für das Verfahren sind zunächst drei weitere Verhandlungstage bis Ende Februar angesetzt.

C.Blake--TNT

Empfohlen

Linkspopulistische und pro-palästinensische EU-Abgeordnete im Visier der französischen Justiz

Nachdem die linkspopulistische und pro-palästinensische Europaabgeordnete Rima Hassan in Frankreich wegen "Rechtfertigung von Terrorismus" erneut ins Visier der Justiz geraten ist, hat ihre Partei eine politisch motivierte "Verfolgung" angeprangert. "Innerhalb von zwei Jahren hat es 16 Verfahren gegen sie gegeben, von denen bereits 13 eingestellt wurden", sagte der Parteikoordinator von La France Insoumise (LFI - Unbeugsames Frankreich), Manuel Bompard, am Freitag dem Sender Sud Radio.

Staatsschutz übernimmt Ermittlungen zu Angriff mit Pyrotechnik in ICE

Nach einem Angriff eines 20-Jährigen mit Pyrotechnik in einem ICE auf dem Weg von Aachen nach Frankfurt am Main hat der Staatsschutz der Bonner Polizei die Ermittlungen zu dem Fall übernommen. Dies sagte eine Polizeisprecherin am Freitag. Der Staatsschutz übernimmt vor allem bei politisch motivierten Straftaten. Geführt werden die Ermittlungen von der Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf.

Trump baut Kabinett weiter um: Justizministerin Pam Bondi muss gehen

Präsident Donald Trump baut sein Kabinett weiter um: Die im Skandal um den verstorbenen US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein unter Druck geratene Justizministerin Pam Bondi muss gehen. Bondis Nachfolge tritt bis auf Weiteres ihr Stellvertreter an, der frühere Trump-Anwalt Todd Blanche, wie der Präsident am Donnerstag (Ortszeit) mitteilte. Bondi ist bereits die zweite Ministerin, die der Präsident binnen weniger Wochen feuert.

Polizei: Bewaffneter 20-Jähriger zündet Pyrotechnik in ICE

Im ICE von Aachen nach Frankfurt am Main hat ein mit Messern bewaffneter 20-Jähriger nach Polizeiangaben Pyrotechnik gezündet und damit mehrere Menschen verletzt. Mindestens zwölf Reisende seien leicht verletzt worden, einer davon habe vermutlich ein Knalltrauma erlitten und sei in ein Krankenhaus gebracht worden, habe nach kurzer Behandlung aber wieder entlassen werden können, erklärte die Polizei am Freitag.

Textgröße ändern: