The National Times - Prozess gegen Mutter eines toten Säuglings vor Babyklappe in Köln begonnen

Prozess gegen Mutter eines toten Säuglings vor Babyklappe in Köln begonnen


Prozess gegen Mutter eines toten Säuglings vor Babyklappe in Köln begonnen
Prozess gegen Mutter eines toten Säuglings vor Babyklappe in Köln begonnen

Vor dem Landgericht Köln hat am Mittwoch ein Prozess um einen vor einer Babyklappe entdeckten toten Säugling gegen dessen Mutter begonnen. Für einen Teil der Verhandlung wurde die Öffentlichkeit ausgeschlossen, wie eine Sprecherin sagte. Die Staatsanwaltschaft legt der 36-Jährigen zur Last, ihr fünftes Kind durch Unterlassen getötet zu haben.

Textgröße ändern:

Nach einer geheimgehaltenen Schwangerschaft soll sie das Kind im Juli vergangenen Jahres im Badezimmer ihrer Wohnung alleine geboren und selbst abgenabelt haben. Danach habe sie den Säugling eingewickelt und in einem Kleiderschrank ihrer älteren Kinder abgelegt, um es am nächsten Morgen zur Babyklappe eines Familienzentrums im Stadtteil Nippes zu bringen. Dort soll sie das Neugeborene abgelegt haben, ohne den Alarm der Babyklappe auszulösen.

Die in ein Handtuch eingewickelte Baby wurde am 12. Juli tot vor der Klappe gefunden. Eine bei dem Kleinen gefundene Quittung eines Discounters habe zu der 36-Jährigen geführt, die in der Nähe des Frauenhauses lebt. Im August wurde die Frau festgenommen. Für das Verfahren sind zunächst drei weitere Verhandlungstage bis Ende Februar angesetzt.

C.Blake--TNT

Empfohlen

Brände in Frankreich und Spanien wüten weiter - 300.000 Menschen evakuiert

In Frankreich und Spanien haben tausende Einsatzkräfte am Wochenende weiter gegen die verheerenden Brände gekämpft. Der Sprecher des französischen Feuerwehrverbandes FNSPF, Eric Brocardi, sprach im Interview mit der Nachrichtenagentur AFP am Sonntag von einem "David-gegen-Goliath-Szenario". Bis zum Wochenende waren wegen der Feuer in Frankreich und Spanien mehr als 300.000 Menschen zur Flucht gezwungen. Die Chefin des spanischen Katastrophenschutzes, Virginia Barcones, sprach von einem Feuer-"Monster".

Blutiger Angriff auf CSD in Berlin: Behörden gehen von islamistischem Anschlag aus

Der Christopher Street Day in Berlin ist zum Ziel eines mutmaßlich islamistischen Angriffs geworden: Eine Frau wurde getötet, knapp 30 Menschen wurden verletzt, als ein Fahrer am Samstagabend mit einem Transporter in eine Menschenmenge raste. Nach Angaben von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) gehen die Ermittler von einem "islamistischen Terroranschlag" aus. Nach dem flüchtigen Verdächtigen Abdul B. werde unter anderem an Bahn- und Flughäfen sowie an Grenzen "mit sehr hohem Einsatz" gesucht, sagte der Minister am Sonntag in Berlin.

Berliner Justiz bestätigt: Mutmaßlicher CSD-Angreifer wollte zu IS-Miliz nach Syrien

Der nach dem mutmaßlichen Anschlag beim Berliner Christopher Street Day (CSD) geflüchtete Verdächtige hat nach Justizangaben im vorigen Jahr vergeblich versucht, sich der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien anzuschließen. Außerdem postete er im sozialen Netzwerk Instagram 2024 verbotene Propaganda der Gruppe, wie das Kammergericht und die Generalstaatsanwaltschaft in Berlin am Sonntag gemeinsam mitteilten.

Spaniens König Felipe VI. besucht durch Waldbrände Vertriebene

Spaniens König Felipe VI. hat in einer Notunterkunft Menschen besucht, die vor den verheerenden Waldbränden im Land aus ihren Häusern fliehen mussten. Die Betroffenen hätten "viel" verloren, beklagte der Monarch am Sonntag beim Besuch der nahe Madrid gelegenen Gemeinde Villamanta. "Gemeinsam haben wir ein Naturerbe von unschätzbarem Wert verloren."

Textgröße ändern: