The National Times - Gegen Unfallfahrer aus Hambühren wird wegen tödlichen Autorennens ermittelt

Gegen Unfallfahrer aus Hambühren wird wegen tödlichen Autorennens ermittelt


Gegen Unfallfahrer aus Hambühren wird wegen tödlichen Autorennens ermittelt
Gegen Unfallfahrer aus Hambühren wird wegen tödlichen Autorennens ermittelt / Foto: © AFP/Archiv

Gegen einen nach rund zweitägiger Flucht gefassten mutmaßlichen Unfallfahrer aus dem niedersächsischen Hambühren wird wegen eines verbotenen Autorennens mit Todesfolge sowie versuchten Mordes ermittelt. Das teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag in Celle mit. Der 30-Jährige, der am Freitag mit seinem Auto auf einer Landstraßenkreuzung einen anderen Wagen gerammt und so eine 13-Jährige getötet hatte, wurde in Untersuchungshaft genommen.

Textgröße ändern:

Demnach soll der Mann sein Auto innerhalb einer Ortschaft absichtlich auf mehr als hundert Stundenkilometer beschleunigt haben, um möglichst schnell zu sein. Dabei kollidierte er mit dem aus einer Nebenstraße kommenden anderen Auto, in dem vier Menschen saßen. Die 13-Jährige starb, die anderen Insassen wurden schwer verletzt. Nach Einschätzung der Ermittler floh der Unfallverursacher anschließend zu Fuß, um seine Straftat zu verschleiern.

Der Verdächtige habe sich durch sein Fahrverhalten "aus eigensüchtigen Gründen" über seine Pflichten gegenüber den anderen Verkehrsteilnehmern hinweggesetzt, erklärten die Ermittlungsbehörden. Durch seine Flucht vom Unfallort habe er zudem "wenigstens billigend in Kauf genommen", dass die Insassen des gerammten Fahrzeugs sterben könnten. Über seinen Anwalt gestand der Beschuldigte demnach, dass Unfallauto gefahren zu sein. Er bestritt aber, den Tod von Menschen billigend in Kauf genommen zu haben.

Der Beschuldigte hatte nach dem Unfall in der Gemeinde Hambühren sein Auto zurückgelassen und war geflüchtet. Die Polizei fahndete vergeblich nach ihm. Erst in der Nacht zum Montag stellte er sich selbst der Polizei. Laut Behörden stammt er aus Hambühren. Wo er sich verborgen hielt, blieb aber unklar. Den Ermittlern zufolge saß in seinem Auto auch noch ein bislang nicht identifizierter Beifahrer, der nach dem Unfall ebenfalls flüchtete. Gegen den Unbekannten wird wegen unterlassener Hilfeleistung ermittelt.

P.Murphy--TNT

Empfohlen

EU-Gericht urteilt über Klage zu Klimazielen für 2030

Das Gericht der Europäischen Union in Luxemburg entscheidet am Mittwoch (09.30 Uhr) über eine Klimaklage. Die beiden Organisationen Climate Action Network (CAN) und Global Legal Action Network (Glan) wollen erreichen, dass die EU ihre Klimaziele für 2030 erhöht. Vor der Klage riefen sie vergeblich die EU-Kommission dazu auf, die nationalen Klimaziele für die Mitgliedsländer bis 2030 zu verschärfen. (Az. T-120/24)

Venezuelas wichtigster Flughafen nimmt nach verheerendem Erdbeben Betrieb wieder auf

Rund zehn Wochen nach dem verheerenden Doppel-Erdbeben in Venezuela hat der wichtigste Flughafen des Landes wieder seinen Betrieb aufgenommen. Der bei den Beben schwer beschädigte internationale Flughafen Simón Bolívar nahe der Hauptstadt Caracas sei am Dienstag nach intensiven Reparaturarbeiten wieder für Passagierflüge geöffnet worden, sagte der venezolanische Verkehrsminister Francisco Garcés. Nach Angaben des Flughafens hob eine erste Passagiermaschine um 10.00 Uhr Ortszeit Richtung Mexiko ab. Eine halbe Stunde später sei dann ein anderes Flugzeug gelandet.

Nepals Außenminister nennt Sturzflut "Warnsignal" für Risiken des Klimawandels

Der verheerende Gletscherabbruch in Nepal und die darauffolgende tödliche Sturzflut sind nach Ansicht des nepalesischen Außenministers Shisir Khanal ein "Warnsignal" für die wachsenden Risiken, die der Klimawandel für sein Land darstellt. "Wir rufen die internationale Gemeinschaft auf, das sich verändernde Klima im Himalaya als dringendes Problem zu betrachten", sagte er am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP.

Fährunglück vor Nordzypern: Schiffswrack in Tiefe von 550 Metern geortet

Nach dem tödlichen Fährunglück vor Nordzypern haben Einsatzkräfte das Wrack mithilfe einer Unterwasserdrohne geortet. Das gesunkene Schiff sei in einer Tiefe von 550 Metern entdeckt worden, erklärte Nordzyperns Präsident Tufan Erhürman am Dienstag. Die Suche nach den Vermissten werde fortgesetzt.

Textgröße ändern: