The National Times - Eine Tote und drei Verletzte bei Messerangriff in französischer Schule

Eine Tote und drei Verletzte bei Messerangriff in französischer Schule


Eine Tote und drei Verletzte bei Messerangriff in französischer Schule
Eine Tote und drei Verletzte bei Messerangriff in französischer Schule / Foto: © AFP

Ein Gymnasiast hat in einer Schule in Frankreich mehrere Mitschüler mit einem Messer angegriffen und dabei ein Mädchen getötet. Drei weitere Schüler wurden nach Angaben der Ermittlungsbehörden bei dem Angriff in einer katholischen Privatschule im westfranzösischen Nantes am Donnerstag verletzt. Der Täter wurde demnach von Lehrkräften überwältigt und kurz nach dem Angriff festgenommen. Eine der drei Verletzten schwebte den Angaben zufolge in Lebensgefahr.

Textgröße ändern:

Wie die Staatsanwaltschaft erklärte, wurde der Täter nach einer Untersuchung durch einen Psychiater ins Krankenhaus eingeliefert. Der Psychiater sei nach der Untersuchung des Verdächtigen zu dem Schluss gekommen, "dass sein Gesundheitszustand mit der derzeitigen Untersuchungshaft nicht vereinbar ist", erklärte der Staatsanwalt von Nantes vor Journalisten.

Die Hintergründe des Vorfalls waren zunächst unklar. Eine Mitschülerin sagte der Nachrichtenagentur AFP, der Täter sei als depressiv bekannt und hege eine Bewunderung für Adolf Hitler.

Präsident Emmanuel Macron lobte bei X den den Mut der Lehrer, die den Jugendlichen überwältigt hatten. "Durch ihr Eingreifen haben die Lehrer wahrscheinlich weitere Tragödien verhindert. Ihr Mut verdient Respekt", erklärte Macron.

Wegen mehrerer Messerangriffe durch Schüler in den vergangenen Monaten hatte die Regierung die Schulen bereits angewiesen, verstärkt Kontrollen vorzunehmen. Zudem sollen Schüler, die mit Stichwaffen erwischt werden, härter bestraft werden.

D.Kelly--TNT

Empfohlen

300 Millionen Euro Betrug mit gebrauchten Handys: Internationale Razzia

In einer vom Zoll in Essen koordinierten internationalen Aktion in 19 Ländern sind 1700 Einsatzkräfte gegen mutmaßliche Millionenbetrüger vorgegangen. Sie sollen mehr als eine Million gebrauchter Handys namhafter Hersteller als Neuware verkauft und so einen Betrugsschaden von mindestens 300 Millionen Euro verursacht haben, wie das Zollfahndungsamt in Essen am Dienstag mitteilte. Allein den deutschen Finanzämtern soll Mehrwertsteuer in Höhe von 25 Millionen Euro entgangen sein.

Gedenkort nach CSD-Anschlag: Regenbogenbank in Berlin schon wieder beschädigt

Eine Bank in Regenbogenfarben, die im Berliner Tiergarten an den Anschlag auf den Berliner Christopher Street Day (CSD) erinnert, ist innerhalb weniger Wochen zum dritten Mal beschädigt worden. Unbekannte demolierten mehrere Holzlatten der Sitzfläche und brachen mindestens ein Teilstück einer Latte vollständig ab, wie die Polizei in der Bundeshauptstadt am Dienstag mitteilte. Die Ermittlungen des polizeilichen Staatsschutzes des Berliner Landeskriminalamts liefen.

Bundesweite Kontrolle gegen Schwarzarbeit in Friseur- und Kosmetikbranche

Mit einer groß angelegten Kontrolle sind Ermittler bundesweit gegen Schwarzarbeit in der Friseur- und Kosmetikbranche vorgegangen. Bislang wurden rund 340 Strafverfahren eingeleitet, wie die Generalzolldirektion am Dienstag in Bonn mitteilte. Demnach befragten am Samstag bundesweit rund 2200 Einsatzkräfte etwa 3300 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu ihren Beschäftigungsverhältnissen. Zudem wurden die Unterlagen von gut 700 Geschäften überprüft.

17-Jährige in NRW nach Sturz mit Fahrrad von Auto überrollt und gestorben

Eine 17-Jährige ist in Nordrhein-Westfalen nach einem Sturz mit ihrem Fahrrad von einem Auto überrollt worden und gestorben. Sie erlag ihren schweren Verletzungen noch vor Ort, wie die Polizei Recklinghausen am Dienstag mitteilte. Demnach ereignete sich der Unfall am Montagabend in Herten.

Textgröße ändern: