The National Times - Switch 2: Nintendo verschiebt US-Vorverkauf für neue Konsole wegen Trumps Zöllen

Switch 2: Nintendo verschiebt US-Vorverkauf für neue Konsole wegen Trumps Zöllen


Switch 2: Nintendo verschiebt US-Vorverkauf für neue Konsole wegen Trumps Zöllen
Switch 2: Nintendo verschiebt US-Vorverkauf für neue Konsole wegen Trumps Zöllen / Foto: © AFP

Die Videospiel-Konsole Switch 2 des japanischen Herstellers Nintendo kommt in den USA wegen der Zölle von US-Präsident Donald Trump später in den Vorverkauf als geplant. "Vorbestellungen für die Nintendo Switch 2 in den USA werden nicht am 9. April 2025 beginnen, um die potenziellen Auswirkungen von Zöllen und sich entwickelnden Marktbedingungen zu bewerten", erklärte das Unternehmen am Freitag. Am allgemeinen Datum für den Verkaufsstart Anfang Juni werde aber festgehalten.

Textgröße ändern:

Nintendo hatte erst in dieser Woche nähere Einzelheiten zu der neuen Konsole und dem Verkaufsstart am 5. Juni bekanntgegeben. Mit der ersten Switch hatten die Japaner im Jahr 2017 einen Verkaufsschlager auf den Markt gebracht. Die Konsole setzt auf ein Hybridkonzept: Sie ist klein und handlich und für das Spielen unterwegs geeignet. Zugleich kann sie an einen Fernseher angeschlossen werden.

Der Nachfolger behält den ersten Angaben von Nintendo nach zu urteilen viele der Funktionen des Vorgängers bei, verfügt aber über einen größeren, höher auflösenden Bildschirm und eine bessere Rechenleistung.

Präsident Trump hatte am Mittwoch die bisher umfassendsten Zölle gegen Handelspartner seines Landes verhängt. Sie betreffen nahezu alle Produkte und alle Länder weltweit. Beim Import japanischer Waren sollen demnach ab kommendem Mittwoch 24 Prozent Zoll anfallen. Die Finanzmärkte befinden sich seit der Ankündigung aus Angst vor einem offenen globalen Handelskonflikt im freien Fall.

E.Reid--TNT

Empfohlen

Proteste gegen Sparpläne und Missstände an Schulen erschüttern Frankreich

Wenige Tage vor der geplanten Vorstellung des Haushaltsplans mit milliardenschweren Einsparungen haben in Frankreich tausende Menschen für höhere Löhne im öffentlichen Dienst demonstriert. Der Gewerkschaftsbund gab die Zahl der landesweit Protestierenden am Dienstag mit mehr als 300.000 an; die Regierung ging von rund 200.000 Teilnehmern aus. Unabhängig davon erschütterten teils gewaltsame Schülerproteste das Land, bei denen Schulen blockiert und Polizisten attackiert wurden.

AfD muss Bundesgeschäftsstelle räumen - noch keine neuen Räume

Die AfD muss ihre Bundesgeschäftsstelle in Berlin räumen - hat aber noch kein neues Büro. Ein Großteil der aktuellen Räume muss nach einem Urteil des Berliner Landgerichts vom vergangenen Jahr bis Mittwoch geräumt werden, wie ein Sprecher am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP bestätigte. Eine neue Immobilie sei aber noch nicht gefunden. Mitarbeitende müssten deshalb von zuhause aus arbeiten.

Proteste an französischen Schulen weiten sich aus - Lehrer streiken

In Frankreich haben sich teils gewaltsame Schülerproteste gegen schlecht ausgestattete Gebäude und zu lange Schultage ausgeweitet. Bei Unruhen an etwa 340 Schulen im ganzen Land wurden zehn Menschen verletzt, wie das Bildungsministerium am Dienstag mitteilte. Etwa 40 Schulen wurden blockiert, die Polizei nahm 40 Menschen in Gewahrsam. Die Bewegung war vor einigen Tagen im Großraum Paris entstanden und hatte sich auf andere Landesteile ausgebreitet.

Sachsen: Anklage gegen vier mutmaßliche IS-Mitglieder erhoben

In Sachsen ist Anklage gegen vier mutmaßliche IS-Mitglieder erhoben worden. Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden wirft den Beschuldigten im Alter zwischen 27 und 43 Jahren Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland vor, wie die Behörde am Dienstag mitteilte. Sie sollen im Irak als Kämpfer, Scharfschützen oder Grenzschützer für verschiedene Verbände der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) tätig gewesen sein.

Textgröße ändern: