The National Times - Hauseinsturz bei Bauarbeiten in Düsseldorf: Bewährungsstrafen für Verantwortliche

Hauseinsturz bei Bauarbeiten in Düsseldorf: Bewährungsstrafen für Verantwortliche


Hauseinsturz bei Bauarbeiten in Düsseldorf: Bewährungsstrafen für Verantwortliche
Hauseinsturz bei Bauarbeiten in Düsseldorf: Bewährungsstrafen für Verantwortliche / Foto: © AFP/Archiv

Fast fünf Jahre nach dem Einsturz eines Hauses bei Bauarbeiten in Düsseldorf hat das Landgericht drei Verantwortliche wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Baugefährdung schuldig gesprochen. Die zuständige Architektin wurde zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und zehn Monaten verurteilt, der Bauleiter zu zwei Jahren und ein Subunternehmer zu einem Jahr, wie eine Sprecherin am Donnerstag mitteilte. Alle Strafen wurden zur Bewährung ausgesetzt.

Textgröße ändern:

Bei Bauarbeiten an einem Hinterhaus im Düsseldorfer Zentrum war das Gebäude am 27. Juli 2020 eingestürzt. Zum Zeitpunkt des Einsturzes arbeiteten laut Anklage mehrere Menschen in und an dem Hinterhaus. Zwei Männer im Alter von 35 und 39 Jahren konnten sich nicht rechtzeitig aus dem Gebäude retten und starben unter den Trümmern. Der Prozess begann im Oktober 2024. Angeklagt waren auch der beteiligte Bauunternehmer und der Statiker. Sie wurden der Sprecherin zufolge freigesprochen.

F.Hammond--TNT

Empfohlen

Proteste gegen Sparpläne und Missstände an Schulen erschüttern Frankreich

Wenige Tage vor der geplanten Vorstellung des Haushaltsplans mit milliardenschweren Einsparungen haben in Frankreich tausende Menschen für höhere Löhne im öffentlichen Dienst demonstriert. Der Gewerkschaftsbund gab die Zahl der landesweit Protestierenden am Dienstag mit mehr als 300.000 an; die Regierung ging von rund 200.000 Teilnehmern aus. Unabhängig davon erschütterten teils gewaltsame Schülerproteste das Land, bei denen Schulen blockiert und Polizisten attackiert wurden.

AfD muss Bundesgeschäftsstelle räumen - noch keine neuen Räume

Die AfD muss ihre Bundesgeschäftsstelle in Berlin räumen - hat aber noch kein neues Büro. Ein Großteil der aktuellen Räume muss nach einem Urteil des Berliner Landgerichts vom vergangenen Jahr bis Mittwoch geräumt werden, wie ein Sprecher am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP bestätigte. Eine neue Immobilie sei aber noch nicht gefunden. Mitarbeitende müssten deshalb von zuhause aus arbeiten.

Proteste an französischen Schulen weiten sich aus - Lehrer streiken

In Frankreich haben sich teils gewaltsame Schülerproteste gegen schlecht ausgestattete Gebäude und zu lange Schultage ausgeweitet. Bei Unruhen an etwa 340 Schulen im ganzen Land wurden zehn Menschen verletzt, wie das Bildungsministerium am Dienstag mitteilte. Etwa 40 Schulen wurden blockiert, die Polizei nahm 40 Menschen in Gewahrsam. Die Bewegung war vor einigen Tagen im Großraum Paris entstanden und hatte sich auf andere Landesteile ausgebreitet.

Sachsen: Anklage gegen vier mutmaßliche IS-Mitglieder erhoben

In Sachsen ist Anklage gegen vier mutmaßliche IS-Mitglieder erhoben worden. Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden wirft den Beschuldigten im Alter zwischen 27 und 43 Jahren Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland vor, wie die Behörde am Dienstag mitteilte. Sie sollen im Irak als Kämpfer, Scharfschützen oder Grenzschützer für verschiedene Verbände der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) tätig gewesen sein.

Textgröße ändern: