The National Times - Ermittler in Niedersachsen decken europaweiten Betrug mit Vorauszahlungen auf

Ermittler in Niedersachsen decken europaweiten Betrug mit Vorauszahlungen auf


Ermittler in Niedersachsen decken europaweiten Betrug mit Vorauszahlungen auf
Ermittler in Niedersachsen decken europaweiten Betrug mit Vorauszahlungen auf / Foto: © AFP/Archiv

Ermittler in Niedersachsen haben in Zusammenarbeit mit der italienischen Polizei einen 50 Jahre alten Mann festnehmen lassen, der europaweit unter Nutzung verschiedener Identitäten viele Menschen um ihr Geld gebracht haben soll. Dabei soll er sich der Masche des auch als Ripdeal bezeichneten Vorauszahlungsbetrugs schuldig gemacht haben, wie die Polizei in Soltau am Freitag mitteilte.

Textgröße ändern:

Es seien Bezüge zu Straftaten des Manns im ganzen Bundesgebiet, in Österreich, in der Schweiz, in Italien und Belgien festgestellt worden. Im Heidekreis sei der Verdächtige im Oktober 2022 aufgefallen, als er von einem Hademstorfer Geschäftsmann einen hohen fünfstelligen Geldbetrag ergaunert habe.

Der Festgenommene soll sich als Investor eines britischen Unternehmens ausgegeben haben, um den Eindruck zu erwecken, Interesse an Produkten in Wert von etwa einer Million Euro zu haben. Für diesen Auftrag habe der Geschädigte dem Tatverdächtigen den hohen Geldbetrag als Provision in einem Lütticher Hotel gezahlt. Anschließend soll der 50-Jährige geflüchtet sein.

In den folgenden Ermittlungen sei das Ausmaß der Straftaten erkannt und ein europäischer Haftbefehl erlassen worden. Dieser habe zur Festnahme in Italien geführt.

P.Johnston--TNT

Empfohlen

Frankreich: 440 Festnahmen und 31 Verletzte bei Schülerprotesten

Bei den teils gewaltsamen Schülerprotesten in Frankreich sind am Dienstag nach Angaben der Regierung 440 Menschen festgenommen worden, überwiegend Minderjährige. Das Bildungsministerium meldete zugleich 31 Verletzte unter Schülern und Beschäftigten. Mindestens zehn Beschäftigte des Bildungswesens seien verletzt worden, erklärte Bildungsminister Édouard Geffray.

Proteste gegen Sparpläne und Missstände an Schulen erschüttern Frankreich

Wenige Tage vor der geplanten Vorstellung des Haushaltsplans mit milliardenschweren Einsparungen haben in Frankreich tausende Menschen für höhere Löhne im öffentlichen Dienst demonstriert. Der Gewerkschaftsbund gab die Zahl der landesweit Protestierenden am Dienstag mit mehr als 300.000 an; die Regierung ging von rund 200.000 Teilnehmern aus. Unabhängig davon erschütterten teils gewaltsame Schülerproteste das Land, bei denen Schulen blockiert und Polizisten attackiert wurden.

AfD muss Bundesgeschäftsstelle räumen - noch keine neuen Räume

Die AfD muss ihre Bundesgeschäftsstelle in Berlin räumen - hat aber noch kein neues Büro. Ein Großteil der aktuellen Räume muss nach einem Urteil des Berliner Landgerichts vom vergangenen Jahr bis Mittwoch geräumt werden, wie ein Sprecher am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP bestätigte. Eine neue Immobilie sei aber noch nicht gefunden. Mitarbeitende müssten deshalb von zuhause aus arbeiten.

Proteste an französischen Schulen weiten sich aus - Lehrer streiken

In Frankreich haben sich teils gewaltsame Schülerproteste gegen schlecht ausgestattete Gebäude und zu lange Schultage ausgeweitet. Bei Unruhen an etwa 340 Schulen im ganzen Land wurden zehn Menschen verletzt, wie das Bildungsministerium am Dienstag mitteilte. Etwa 40 Schulen wurden blockiert, die Polizei nahm 40 Menschen in Gewahrsam. Die Bewegung war vor einigen Tagen im Großraum Paris entstanden und hatte sich auf andere Landesteile ausgebreitet.

Textgröße ändern: