The National Times - Vermisster Sechsjähriger in Hessen: Polizei wertet Hinweise und Videomaterial aus

Vermisster Sechsjähriger in Hessen: Polizei wertet Hinweise und Videomaterial aus


Vermisster Sechsjähriger in Hessen: Polizei wertet Hinweise und Videomaterial aus
Vermisster Sechsjähriger in Hessen: Polizei wertet Hinweise und Videomaterial aus / Foto: © AFP/Archiv

Die Suche nach einem vermissten autistischen Sechsjährigen im hessischen Weilburg ist am Donnerstag mit etwas weniger Einsatzkräften fortgesetzt worden. Der Fokus liege nun auf der Überprüfung von Hinweisen aus der Bevölkerung und der Auswertung von Videomaterial, teilte die Polizei mit. Es sei eine hohe zweistellige Zahl von Suchkräften im Einsatz, auch die Wasserschutzpolizei sei involviert.

Textgröße ändern:

Der sechsjährige Pawlos hatte am Dienstagmittag seine Schule in Weilburg verlassen. Er wurde danach noch zu Fuß im Bereich des Bahnhofs gesehen. Anschließend verlor sich seine Spur. Die Behörden warnten davor, den autistischen Jungen direkt anzusprechen, weil ihn das verschrecken könne. Er werde wahrscheinlich weglaufen oder sich verstecken. Stattdessen solle der Notruf gewählt werden, wenn er gesehen werde.

Am Dienstag und Mittwoch hatten insgesamt 600 Menschen nach dem Jungen gesucht. Im Einsatz waren verschiedene Behörden und Organisationen sowie ein Polizeihubschrauber, Rettungshunde, die Wasserschutzpolizei und die Reiterstaffel.

Der Bürgermeister von Weilburg, Johannes Hanisch (CDU), rechtfertigte am Donnerstag die Reduzierung der an der Suchaktion beteiligten Einsatzkräfte. Das Stadtgebiet von Weilburg sei in einem Radius von drei Kilometern "höchst intensiv" abgesucht worden, sagte er. "Wir haben jeden Stein umgedreht."

P.Barry--TNT

Empfohlen

Frankreich: 440 Festnahmen und 31 Verletzte bei Schülerprotesten

Bei den teils gewaltsamen Schülerprotesten in Frankreich sind am Dienstag nach Angaben der Regierung 440 Menschen festgenommen worden, überwiegend Minderjährige. Das Bildungsministerium meldete zugleich 31 Verletzte unter Schülern und Beschäftigten. Mindestens zehn Beschäftigte des Bildungswesens seien verletzt worden, erklärte Bildungsminister Édouard Geffray.

Proteste gegen Sparpläne und Missstände an Schulen erschüttern Frankreich

Wenige Tage vor der geplanten Vorstellung des Haushaltsplans mit milliardenschweren Einsparungen haben in Frankreich tausende Menschen für höhere Löhne im öffentlichen Dienst demonstriert. Der Gewerkschaftsbund gab die Zahl der landesweit Protestierenden am Dienstag mit mehr als 300.000 an; die Regierung ging von rund 200.000 Teilnehmern aus. Unabhängig davon erschütterten teils gewaltsame Schülerproteste das Land, bei denen Schulen blockiert und Polizisten attackiert wurden.

AfD muss Bundesgeschäftsstelle räumen - noch keine neuen Räume

Die AfD muss ihre Bundesgeschäftsstelle in Berlin räumen - hat aber noch kein neues Büro. Ein Großteil der aktuellen Räume muss nach einem Urteil des Berliner Landgerichts vom vergangenen Jahr bis Mittwoch geräumt werden, wie ein Sprecher am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP bestätigte. Eine neue Immobilie sei aber noch nicht gefunden. Mitarbeitende müssten deshalb von zuhause aus arbeiten.

Proteste an französischen Schulen weiten sich aus - Lehrer streiken

In Frankreich haben sich teils gewaltsame Schülerproteste gegen schlecht ausgestattete Gebäude und zu lange Schultage ausgeweitet. Bei Unruhen an etwa 340 Schulen im ganzen Land wurden zehn Menschen verletzt, wie das Bildungsministerium am Dienstag mitteilte. Etwa 40 Schulen wurden blockiert, die Polizei nahm 40 Menschen in Gewahrsam. Die Bewegung war vor einigen Tagen im Großraum Paris entstanden und hatte sich auf andere Landesteile ausgebreitet.

Textgröße ändern: