The National Times - Zwei Verdächtige nach tödlicher Gewalt auf Straße in Kassel in Untersuchungshaft

Zwei Verdächtige nach tödlicher Gewalt auf Straße in Kassel in Untersuchungshaft


Zwei Verdächtige nach tödlicher Gewalt auf Straße in Kassel in Untersuchungshaft
Zwei Verdächtige nach tödlicher Gewalt auf Straße in Kassel in Untersuchungshaft / Foto: © AFP/Archiv

Ein Mann und eine Frau, die im hessischen Kassel einen 44-Jährigen auf offener Straße erstochen haben sollen, sitzen in Untersuchungshaft. Die Ermittler werfen dem 37-Jährigen und der 28-Jährigen vorsätzlichen Totschlag vor, wie die Polizei am Montag mitteilte. Sie sollen dem Mann in Tötungsabsicht Stich- und Schnittverletzungen zugefügt haben.

Textgröße ändern:

Ein Fahrradfahrer hatte den leblosen 44-Jährigen in der Nacht zum Donnerstag auf der Straße im Stadtteil Rohenditmold liegend gefunden. Die Leiche wies Stich- und Schnittverletzungen auf. Ein Notarzt stellte den Tod fest. Nahe dem Fundort wurde zunächst ein anderer 37-Jähriger festgenommen. Ein dringender Tatverdacht gegen ihn erhärtete sich aber nicht, so dass er wieder entlassen wurde.

Stattdessen wurden die beiden Verdächtigen identifiziert und nach einer Öffentlichkeitsfahndung am Freitag in Melsungen festgenommen. Sie sollen das Opfer persönlich gekannt haben. Die Hintergründe der Tat waren weiter unklar.

Ob die beiden auch für ein weiteres Tötungsdelikt in Kassel am Donnerstag verantwortlich sind, wurde ermittelt. Rettungskräfte waren am Donnerstagnachmittag zu einer Wohnung im Stadtteil Kirchditmold gerufen worden. Dort fanden sie einen erstochenen 51-Jährigen. Auch hier waren die Hintergründe weiter unklar.

F.Hammond--TNT

Empfohlen

Frankreich: 440 Festnahmen und 31 Verletzte bei Schülerprotesten

Bei den teils gewaltsamen Schülerprotesten in Frankreich sind am Dienstag nach Angaben der Regierung 440 Menschen festgenommen worden, überwiegend Minderjährige. Das Bildungsministerium meldete zugleich 31 Verletzte unter Schülern und Beschäftigten. Mindestens zehn Beschäftigte des Bildungswesens seien verletzt worden, erklärte Bildungsminister Édouard Geffray.

Proteste gegen Sparpläne und Missstände an Schulen erschüttern Frankreich

Wenige Tage vor der geplanten Vorstellung des Haushaltsplans mit milliardenschweren Einsparungen haben in Frankreich tausende Menschen für höhere Löhne im öffentlichen Dienst demonstriert. Der Gewerkschaftsbund gab die Zahl der landesweit Protestierenden am Dienstag mit mehr als 300.000 an; die Regierung ging von rund 200.000 Teilnehmern aus. Unabhängig davon erschütterten teils gewaltsame Schülerproteste das Land, bei denen Schulen blockiert und Polizisten attackiert wurden.

AfD muss Bundesgeschäftsstelle räumen - noch keine neuen Räume

Die AfD muss ihre Bundesgeschäftsstelle in Berlin räumen - hat aber noch kein neues Büro. Ein Großteil der aktuellen Räume muss nach einem Urteil des Berliner Landgerichts vom vergangenen Jahr bis Mittwoch geräumt werden, wie ein Sprecher am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP bestätigte. Eine neue Immobilie sei aber noch nicht gefunden. Mitarbeitende müssten deshalb von zuhause aus arbeiten.

Proteste an französischen Schulen weiten sich aus - Lehrer streiken

In Frankreich haben sich teils gewaltsame Schülerproteste gegen schlecht ausgestattete Gebäude und zu lange Schultage ausgeweitet. Bei Unruhen an etwa 340 Schulen im ganzen Land wurden zehn Menschen verletzt, wie das Bildungsministerium am Dienstag mitteilte. Etwa 40 Schulen wurden blockiert, die Polizei nahm 40 Menschen in Gewahrsam. Die Bewegung war vor einigen Tagen im Großraum Paris entstanden und hatte sich auf andere Landesteile ausgebreitet.

Textgröße ändern: