The National Times - Haft- und Bewährungsstrafen für Kreditbetrug in großem Stil in Düsseldorf

Haft- und Bewährungsstrafen für Kreditbetrug in großem Stil in Düsseldorf


Haft- und Bewährungsstrafen für Kreditbetrug in großem Stil in Düsseldorf
Haft- und Bewährungsstrafen für Kreditbetrug in großem Stil in Düsseldorf / Foto: © AFP/Archiv

Das Landgericht Düsseldorf hat drei Angeklagte wegen Kreditbetrugs und Urkundenfälschung im großen Stil zu Haft- und Bewährungsstrafen verurteilt. Der Hauptangeklagte wurde aus juristischen Gründen zu zwei Strafen von zwei Jahren und drei Monaten sowie zwei Jahren und sieben Monaten Haft verurteilt, die er nacheinander absitzen muss, wie eine Gerichtssprecherin am Donnerstag mitteilte. Zwei weitere Angeklagte erhielten Bewährungsstrafen.

Textgröße ändern:

Die Kammer sah es als erwiesen an, dass der Hauptangeklagte die Mitangeklagten zu Betrugstaten angestiftet hatte. Über Jahre hinweg fälschten sie ab 2017 Gehaltsnachweise, Kontoauszüge sowie Arbeits- und Mietverträge. Über eine Gesellschaft boten sie gegen Provision "Finanzierungslösungen für jedermann" an. Dazu reichten sie gefälschte Unterlagen bei Banken ein, um sie über die Bonität ihrer Kunden zu täuschen.

In einigen Fällen kamen die Beschuldigten selbst mit gefälschten Unterlagen an Darlehen. Der Hauptangeklagte war ursprünglich zudem wegen erpresserischen Menschenraubs angeklagt. Von diesem Vorwurf wurde er aber freigesprochen. Zu Beginn des Verfahrens mussten sich noch vier Angeklagte vor Gericht verantworten. Das Gericht trennte das Verfahren gegen eine Angeklagte jedoch ab. Mittlerweile wurde es gegen die Zahlung einer Geldauflage eingestellt.

S.Cooper--TNT

Empfohlen

Frankreich: 440 Festnahmen und 31 Verletzte bei Schülerprotesten

Bei den teils gewaltsamen Schülerprotesten in Frankreich sind am Dienstag nach Angaben der Regierung 440 Menschen festgenommen worden, überwiegend Minderjährige. Das Bildungsministerium meldete zugleich 31 Verletzte unter Schülern und Beschäftigten. Mindestens zehn Beschäftigte des Bildungswesens seien verletzt worden, erklärte Bildungsminister Édouard Geffray.

Proteste gegen Sparpläne und Missstände an Schulen erschüttern Frankreich

Wenige Tage vor der geplanten Vorstellung des Haushaltsplans mit milliardenschweren Einsparungen haben in Frankreich tausende Menschen für höhere Löhne im öffentlichen Dienst demonstriert. Der Gewerkschaftsbund gab die Zahl der landesweit Protestierenden am Dienstag mit mehr als 300.000 an; die Regierung ging von rund 200.000 Teilnehmern aus. Unabhängig davon erschütterten teils gewaltsame Schülerproteste das Land, bei denen Schulen blockiert und Polizisten attackiert wurden.

AfD muss Bundesgeschäftsstelle räumen - noch keine neuen Räume

Die AfD muss ihre Bundesgeschäftsstelle in Berlin räumen - hat aber noch kein neues Büro. Ein Großteil der aktuellen Räume muss nach einem Urteil des Berliner Landgerichts vom vergangenen Jahr bis Mittwoch geräumt werden, wie ein Sprecher am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP bestätigte. Eine neue Immobilie sei aber noch nicht gefunden. Mitarbeitende müssten deshalb von zuhause aus arbeiten.

Proteste an französischen Schulen weiten sich aus - Lehrer streiken

In Frankreich haben sich teils gewaltsame Schülerproteste gegen schlecht ausgestattete Gebäude und zu lange Schultage ausgeweitet. Bei Unruhen an etwa 340 Schulen im ganzen Land wurden zehn Menschen verletzt, wie das Bildungsministerium am Dienstag mitteilte. Etwa 40 Schulen wurden blockiert, die Polizei nahm 40 Menschen in Gewahrsam. Die Bewegung war vor einigen Tagen im Großraum Paris entstanden und hatte sich auf andere Landesteile ausgebreitet.

Textgröße ändern: