The National Times - Bericht: Ermittlungen wegen möglichen Anschlagsplans auf Synagoge in Halle

Bericht: Ermittlungen wegen möglichen Anschlagsplans auf Synagoge in Halle


Bericht: Ermittlungen wegen möglichen Anschlagsplans auf Synagoge in Halle
Bericht: Ermittlungen wegen möglichen Anschlagsplans auf Synagoge in Halle / Foto: © AFP/Archiv

Die Staatsanwaltschaft ermittelt einem Zeitungsbericht zufolge wegen eines möglichen Anschlagsplans auf die Synagoge in Halle an der Saale. Nach einem Bericht der "Mitteldeutschen Zeitung" in Halle wurde in der Schweiz bereits Mitte Februar ein 19-Jähriger festgenommen, der auf einer Messengerplattform über Anschlagspläne gesprochen und sich eine Waffe besorgt haben soll.

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Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Halle wollte den Bericht am Donnerstag mit Verweis auf den derzeitigen Ermittlungsstand vorerst "nicht weiter" kommentieren. Die Zeitung hatte am Dienstagabend online darüber berichtet.

Die Synagoge in der sachsen-anhaltischen Stadt war schon einmal Ziel eines Anschlags. Der Rechtsextremist Stephan B. hatte am 9. Oktober 2019 versucht, am höchsten jüdischen Feiertag Jom Kippur das jüdische Gotteshaus in Halle zu stürmen und die dort versammelten 52 Gemeindemitglieder zu töten. Das scheiterte an der gesicherten Eingangstür und Ladehemmungen seiner selbstgebauten Waffen. Unmittelbar danach erschoss der Attentäter in der Stadt eine Passantin auf der Straße und einen jungen Mann in einem Dönerimbiss.

2020 wurde der Täter wegen zweifachen Mordes und dutzendfachen Mordversuchs zu lebenslanger Haft verurteilt. Außerdem ordnete das Gericht anschließende Sicherungsverwahrung an.

P.Jones--TNT

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