The National Times - Betrug bei Handel mit Luxussportwagen: Landgericht Hamburg verhängt vier Jahre Haft

Betrug bei Handel mit Luxussportwagen: Landgericht Hamburg verhängt vier Jahre Haft


Betrug bei Handel mit Luxussportwagen: Landgericht Hamburg verhängt vier Jahre Haft
Betrug bei Handel mit Luxussportwagen: Landgericht Hamburg verhängt vier Jahre Haft / Foto: © AFP/Archiv

Wegen Millionenbetrugs beim Handel mit Luxussportwagen hat das Landgericht Hamburg einen 69-Jährigen am Dienstag zu vier Jahren Haft verurteilt. Die zuständige Kammer sah es nach Angaben einer Gerichtssprecherin als erwiesen an, dass sich der Geschäftsmann von einem Kunden mit dem Kauf seltener Sondermodelle von Herstellern wie Ferrari und Ford hatte beauftragen lassen. Er ließ sich bezahlen, bestellte aber keine Autos.

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Laut Anklage entstand durch die Taten des Beschuldigten zwischen 2017 und 2019 ein Gesamtschaden von rund 3,7 Millionen Euro. Es ging demnach unter anderem um die Lieferung eines LaFerrari Aperta im Wert von 2,856 Millionen Euro und eines Ford GT 67 Heritage zum Preis von 785.400 Euro.

Der geständige Angeklagte wurde der Sprecherin zufolge wegen Betrugs in drei Fällen verurteilt. Ein älteres Urteil gegen ihn floss mit ein, was eine Gesamthaftstrafe von vier Jahren ergab. Drei Monate davon gelten wegen einer rechtsstaatswidrigen Verfahrensverzögerung als bereits vollstreckt.

Zudem ordnete das Gericht die Einziehung von insgesamt einer Million Euro an, wovon etwa 750.000 Euro auf das aktuelle Verfahren um den Betrug beim Autoverkauf entfallen. Es handelt sich um Geld, das der Beschuldigte von dem Firmenkonto im Zusammenhang mit den angeblichen Autokäufen an sich auszahlte. Das Gericht kam laut Sprecherin unter anderem zu dem Schluss, dass dem zur Tatzeit noch nicht vorbestraften "alles über den Kopf" wuchs.

B.Cooper--TNT

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