The National Times - Festnahme nach mutmaßlichem Tötungsdelikt auf offener Straße in Offenburg

Festnahme nach mutmaßlichem Tötungsdelikt auf offener Straße in Offenburg


Festnahme nach mutmaßlichem Tötungsdelikt auf offener Straße in Offenburg
Festnahme nach mutmaßlichem Tötungsdelikt auf offener Straße in Offenburg / Foto: © AFP/Archiv

Einen Tag nach einem mutmaßlichen Tötungsdelikt auf offener Straße in Offenburg ist ein Verdächtiger festgenommen worden. Bei ihm handelt es sich um einen 42-Jährigen aus der baden-württembergischen Stadt, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Inwiefern er mit der Toten in Verbindung stand, war zunächst unklar. Bei der Festnahme wurde niemand verletzt.

Textgröße ändern:

Eine Passantin hatte auf offener Straße am Dienstagabend eine schwer verletzte Frau entdeckt. Trotz unmittelbar eingeleiteter Erste-Hilfe-Maßnahmen durch die alarmierten Rettungskräfte erlag die Aufgefundene aber kurz darauf ihren schweren Verletzungen. Die Polizei geht davon aus, dass die Frau getötet wurde. Am Mittwoch wurde mit einem Großaufgebot nach dem mutmaßlichen Täter gefahndet.

Bei der Toten handelt es sich den Ermittlungen zufolge mit hoher Wahrscheinlichkeit um eine 37-Jährige aus Frankreich. Sie arbeitete in Offenburg als Psychotherapeutin. Da sich der Tatort in unmittelbarer Nähe zu ihrer Arbeitsstelle befindet, gehen die Ermittler davon aus, dass sie auf ihrem Weg von der Arbeit nach Hause angegriffen wurde.

Ihr Auto, das in unmittelbarer Nähe zum Tatort stand, wurde durchsucht und beschlagnahmt. Zudem befragten die Ermittler die Nachbarschaft. Zeugenaussagen zufolge wurde die Frau bereits um 18.30 Uhr auf der Straße liegend gefunden. Gegen 19.15 Uhr wurde die Polizei alarmiert.

Um die Identität der Toten eindeutig klären zu können, standen die Ermittler im Austausch mit den französischen Behörden. Ein Rechtsmediziner wurde beauftragt, die Todesursache festzustellen. Die die Polizei richtete eine Sonderkommission mit mehr als 60 Beamten ein.

M.Wilson--TNT

Empfohlen

Nach Festnahme in Hessen: Mutmaßlicher früherer IS-Kämpfer in Haft

Ein mutmaßlicher früherer IS-Kämpfer ist nach seiner Festnahme in Hessen in Untersuchungshaft genommen worden. Der Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs in Karlsruhe setzte den Haftbefehl in Vollzug, wie die Bundesanwaltschaft am Mittwoch mitteilte. Der in Kuwait geborene Nuri A. war zuvor im Landkreis Waldeck-Frankenberg gefasst worden.

Milliardenklage nach gescheiterter Übernahme von VW durch Porsche scheitert endgültig

17 Jahre nach der gescheiterten Übernahme von Volkswagen durch Porsche ist eine Musterklage von Anlegern gegen die Autobauer endgültig gescheitert. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe bestätigte nach Angaben vom Mittwoch das Urteil des Oberlandesgerichts Celle, das Porsche 2022 Recht gegeben hatte. Es ging in dem Verfahren um die Frage, ob Porsche bei den Informationen für den Kapitalmarkt 2008 verwerflich handelte. (Az. II ZB 21/22)

Leichenschändungen in Klinik: Fünf Jahre Haft für 40-Jährigen in Bielefeld

Wegen sexueller Handlungen an Leichen in einem Krankenhaus hat das Landgericht Bielefeld einen 40-Jährigen zu fünf Jahren Haft verurteilt. Der Angeklagte wurde unter anderem der Störung der Totenruhe in sieben Fällen schuldig gesprochen, wie ein Gerichtssprecher am Mittwoch sagte. Der Mann soll laut Anklage 2025 in ein Krankenhaus in Bünde eingedrungen sein und sich dort an mehreren Leichen sexuell vergangen haben.

Freundin in Streit mit Faustschlägen getötet: 46-Jähriger in Berlin verurteilt

Weil er eine Freundin nach einem Streit in einer Grünanlage in Berlin tötete, ist ein 46-Jähriger zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren und neun Monaten verurteilt worden. Das Landgericht Berlin sprach den am Mittwoch des Totschlags schuldig. Der Angeklagte hatte sich in dem Prozess nicht zu den Vorwürfen geäußert.

Textgröße ändern: