The National Times - Zweieinhalb Jahre Haft für Jugendfußballtrainer in Essen nach Kindesmissbrauch

Zweieinhalb Jahre Haft für Jugendfußballtrainer in Essen nach Kindesmissbrauch


Zweieinhalb Jahre Haft für Jugendfußballtrainer in Essen nach Kindesmissbrauch
Zweieinhalb Jahre Haft für Jugendfußballtrainer in Essen nach Kindesmissbrauch / Foto: © AFP/Archiv

Ein Jugendfußballtrainer ist vom Landgericht Essen unter anderem wegen sexuellen Kindesmissbrauchs zu einer Haftstrafe verurteilt worden. Der Angeklagte soll für insgesamt zweieinhalb Jahre ins Gefängnis, wie ein Gerichtssprecher am Montag in der nordrhein-westfälischen Stadt sagte. Der 27-Jährige war den Angaben zufolge geständig. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Textgröße ändern:

Wie das Gericht feststellte, hatte er 2019 mehrfach Jugendliche in einer Umkleide des Fußballvereins fotografiert. Die Jugendlichen waren teilweise lediglich mit Boxershorts bekleidet. Der Angeklagte wurde insoweit der Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs und von Persönlichkeitsrechten schuldig gesprochen.

Die Missbrauchstat ereignete sich drei Jahre später, als ein 13-jähriger Junge bei dem Angeklagten übernachtete. Der Mann fertigte mehrere Fotos und Videos an, auf denen zu sehen ist, wie der Angeklagte versucht, dem 13-Jährigen gegen seinen Willen Hose und Unterhose herunterzuziehen.

Der 27-Jährige wurde unter anderem auch des Besitzes von kinder- und jugendpornografischem Material schuldig gesprochen. Dieses war bei einer Wohnungsdurchsuchung gefunden worden. Der Angeklagte hatte vor den Ermittlungen als Kindergärtner gearbeitet.

D.Kelly--TNT

Empfohlen

Tennessee: US-Gericht setzt erste Hinrichtung einer Frau seit 200 Jahren aus

Aufschub in letzter Minute: Ein US-Bundesgericht hat am Mittwoch die Hinrichtung der ersten Frau im Bundesstaat Tennessee seit mehr als 200 Jahren kurzfristig ausgesetzt. Die verurteilte Mörderin Christa Pike sollte per Giftspritze hingerichtet werden.

Ärmelkanal-Unglück mit 31 Toten: Schleuser zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt

Knapp fünf Jahre nach einem Bootsunglück auf dem Ärmelkanal mit mindestens 31 Toten hat ein Gericht in Paris am Mittwoch 13 Männer zu Haftstrafen von bis zu zehn Jahren verurteilt. Sechs von ihnen wurden der fahrlässigen Tötung schuldig gesprochen. Einer der Angeklagten wurde freigesprochen. Das bislang größte bekannte Bootsunglück von Migranten auf dem Ärmelkanal sei eine "beispiellose Katastrophe, verursacht von einzelnen, die unter Missachtung von Menschenleben von Geldgier getrieben waren", hieß es in der Urteilsbegründung. Ein weiteres Verfahren gegen sieben französische Soldaten, die im Verdacht unterlassener Hilfeleistung stehen, läuft noch.

Milliardenklage nach abgesagter Übernahme von VW durch Porsche scheitert endgültig

17 Jahre nach der gescheiterten Übernahme von Volkswagen durch Porsche ist eine Musterklage von Anlegern gegen die Autobauer endgültig gescheitert. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe bestätigte nach Angaben vom Mittwoch das Urteil des Oberlandesgerichts Celle, das Porsche 2022 Recht gegeben hatte. Es ging in dem Verfahren um die Frage, ob Porsche bei den Informationen für den Kapitalmarkt 2008 verwerflich handelte. (Az. II ZB 21/22)

Mehr als hundert Objekte durchsucht: Bundesweite Razzia in Reinigungsgewerbe

Bei einer großangelegten Razzia im Reinigungsgewerbe sind am Mittwoch mehr als hundert Wohnungen, Unterkünfte, Firmen und Hotels in ganz Deutschland durchsucht worden. Dabei wurden zehn Haftbefehle vollstreckt, wie das Hauptzollamt Berlin mitteilte. Außerdem wurde ein Großteil der zuvor angeordneten Vermögensarreste in einer Gesamthöhe von 106 Millionen Euro vollstreckt.

Textgröße ändern: