The National Times - Minister: Mindestens zehn Tote bei Schusswaffenangriff in Restaurant in Montenegro

Minister: Mindestens zehn Tote bei Schusswaffenangriff in Restaurant in Montenegro


Minister: Mindestens zehn Tote bei Schusswaffenangriff in Restaurant in Montenegro
Minister: Mindestens zehn Tote bei Schusswaffenangriff in Restaurant in Montenegro / Foto: © AFP

Ein bewaffneter Angreifer hat in einem Restaurant im Süden von Montenegro am Mittwoch mindestens zehn Menschen getötet, darunter zwei Minderjährige. Bei den minderjährigen Todesopfern handele es sich um die Kinder des Restaurantbesitzers, der ebenfalls getötet worden sei, sagte Innenminister Danilo Saranovic am Abend vor Journalisten in Podgorica.

Textgröße ändern:

Ersten Ermittlungsergebnissen zufolge habe es sich um einen Streit gehandelt, der eskaliert sei. Der Angreifer war am späten Abend immer noch auf der Flucht.

Ministerpräsident Milojko Spajic sagte dem öffentlichen Rundfunksender RTCG, in dem Dorf Bajice nahe Cetinje habe sich "eine furchtbare Tragödie" ereignet. Vier Schwerverletzte seien in Krankenhäuser in der Hauptstadt Podgorica eingeliefert worden. "Die Ärzte kämpfen um ihr Leben", sagte er. "Alle Polizeiteams, Spezialeinheiten und alle verfügbaren Kräfte sind in Cetinje. Wir suchen nach dem Täter, und wir sind auf der richtigen Spur", sagte er.

Die Regierung des Balkanstaates verhängte eine dreitägige Staatstrauer ab Donnerstag, wie aus einer Mitteilung hervorging.

Der Schusswaffenangriff hing laut Polizei nicht mit der organisierten Kriminalität zusammen. Die Polizei forderte die Bevölkerung auf, ihre Häuser nicht zu verlassen, und erklärte, sie habe Spezialkräfte in die Region entsandt.

K.M.Thompson--TNT

Empfohlen

Tennessee: US-Gericht setzt erste Hinrichtung einer Frau seit 200 Jahren aus

Aufschub in letzter Minute: Ein US-Bundesgericht hat am Mittwoch die Hinrichtung der ersten Frau im Bundesstaat Tennessee seit mehr als 200 Jahren kurzfristig ausgesetzt. Die verurteilte Mörderin Christa Pike sollte per Giftspritze hingerichtet werden.

Ärmelkanal-Unglück mit 31 Toten: Schleuser zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt

Knapp fünf Jahre nach einem Bootsunglück auf dem Ärmelkanal mit mindestens 31 Toten hat ein Gericht in Paris am Mittwoch 13 Männer zu Haftstrafen von bis zu zehn Jahren verurteilt. Sechs von ihnen wurden der fahrlässigen Tötung schuldig gesprochen. Einer der Angeklagten wurde freigesprochen. Das bislang größte bekannte Bootsunglück von Migranten auf dem Ärmelkanal sei eine "beispiellose Katastrophe, verursacht von einzelnen, die unter Missachtung von Menschenleben von Geldgier getrieben waren", hieß es in der Urteilsbegründung. Ein weiteres Verfahren gegen sieben französische Soldaten, die im Verdacht unterlassener Hilfeleistung stehen, läuft noch.

Milliardenklage nach abgesagter Übernahme von VW durch Porsche scheitert endgültig

17 Jahre nach der gescheiterten Übernahme von Volkswagen durch Porsche ist eine Musterklage von Anlegern gegen die Autobauer endgültig gescheitert. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe bestätigte nach Angaben vom Mittwoch das Urteil des Oberlandesgerichts Celle, das Porsche 2022 Recht gegeben hatte. Es ging in dem Verfahren um die Frage, ob Porsche bei den Informationen für den Kapitalmarkt 2008 verwerflich handelte. (Az. II ZB 21/22)

Mehr als hundert Objekte durchsucht: Bundesweite Razzia in Reinigungsgewerbe

Bei einer großangelegten Razzia im Reinigungsgewerbe sind am Mittwoch mehr als hundert Wohnungen, Unterkünfte, Firmen und Hotels in ganz Deutschland durchsucht worden. Dabei wurden zehn Haftbefehle vollstreckt, wie das Hauptzollamt Berlin mitteilte. Außerdem wurde ein Großteil der zuvor angeordneten Vermögensarreste in einer Gesamthöhe von 106 Millionen Euro vollstreckt.

Textgröße ändern: