The National Times - Franziskus steigt auf elektrisches Papamobil um

Franziskus steigt auf elektrisches Papamobil um


Franziskus steigt auf elektrisches Papamobil um
Franziskus steigt auf elektrisches Papamobil um / Foto: © AFP

Papst Franziskus lässt sich bei seinen öffentlichen Auftritten künftig mit einem elektrisch angetriebenen Papamobil durch die Menge chauffieren. Am Mittwoch wurde dem Oberhaupt der Katholischen Kirche ein eigens angefertigter Geländewagen der Marke Mercedes überreicht.

Textgröße ändern:

Der Wagen, der über einen erhöhten Sitz unter einem Glasdach verfügt, sei in enger Zusammenarbeit mit dem Vatikan speziell für die Bedürfnisse des Papstes entwickelt worden, erklärte Mercedes. Der elektrische Antriebsstrang des neuen Papamobils sei an "die besonders geringen Geschwindigkeiten" bei den Auftritten des Papstes angepasst worden.

Mercedes-Chef Ola Källenius sprach anlässlich der Übergabe des Autos an den Papst von einer "besonderen Ehre für unser Unternehmen". Der deutsche Autobauer ist seit rund 45 Jahren laut eigenen Angaben als Hersteller des Papamobils für den Vatikan tätig.

Franziskus hat immer wieder mehr Bemühungen für den Umweltschutz und gegen den Klimawandel angemahnt, unter anderem in seiner 2015 veröffentlichten Enzyklika "Laudato Si". Ende 2023 nahm er als erster Papst an einer UN-Klimakonferenz teil.

T.Bennett--TNT

Empfohlen

Großrazzia gegen Banden: Führungsriege von Duisburger Hells Angels "vom Netz genommen"

Im Zusammenhang mit einer Großrazzia gegen die organisierte Kriminalität ist den Ermittlern nach eigenen Angaben ein Schlag gegen die führenden Köpfe der Rockergruppierung Hells Angels im nordrhein-westfälischen Duisburg gelungen. "Stand heute haben wir die Führungsriege vom Netz genommen, in Haft gebracht und insofern mindestens für eine sehr erhebliche Schwächung gesorgt", sagte der Duisburger Polizeipräsident Alexander Dierselhuis am Donnerstag vor Journalisten. Nun müsse verhindert werden, dass neue Ersatzstrukturen entstünden.

Exfreund aus Habgier ermordet: Lebenslange Haft in Hamburg

Weil sie ihren Expartner aus Habgier tötete, hat das Landgericht Hamburg eine 42-Jährige zu lebenslanger Haft verurteilt. Schuldig gesprochen wurde sie wegen Mordes, wie eine Gerichtssprecherin am Donnerstag in der Hansestadt mitteilte. Demnach sah es die zuständige Kammer als erwiesen an, dass die Frau ihren Exfreund im Februar getötet hatte.

Prozess um Dreifachmord in Deggendorf: Angeklagter kündigt Einlassung an

Vor dem Landgericht im bayerischen Deggendorf hat am Donnerstag ein Dreifachmordprozess gegen den 38 Jahre alten Martin L. begonnen, der unter Drogen zwei Nachbarinnen und einen Nachbarn getötet haben soll. Der Angeklagte kündigte nach Verlesung der Anklage über seine Verteidigung an, sich im späteren Prozessverlauf zu den Tatvorwürfen äußern zu wollen, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte. Zunächst machte er demnach aber noch keine Angaben.

US-Todeskandidatin Pike wird nach gescheiterter Hinrichtung im Krankenhaus behandelt

Nachdem die im US-Bundesstaat Tennessee zum Tode verurteilte Mörderin Christa Pike am Mittwoch (Ortszeit) zwei Hinrichtungsversuche überlebt hat, wird die 50-Jährige nach Angaben ihrer Anwälte in einem Krankenhaus behandelt. Ihr Zustand sei ihnen nicht mitgeteilt worden, teilten Pikes Verteidiger mit. Der Gouverneur von Tennessee setzte den Vollzug von Todesstrafen bis zum Ende aus und ordnete eine Untersuchung an. Die Organisation Death Penalty Information Center (DPIC) bezeichnete Pikes Fall als "den schlimmsten", den sie je verzeichnet habe.

Textgröße ändern: