The National Times - Mann fährt von Schleswig-Holstein nach Rügen mit dem Taxi und prellt Kosten

Mann fährt von Schleswig-Holstein nach Rügen mit dem Taxi und prellt Kosten


Mann fährt von Schleswig-Holstein nach Rügen mit dem Taxi und prellt Kosten
Mann fährt von Schleswig-Holstein nach Rügen mit dem Taxi und prellt Kosten / Foto: © AFP/Archiv

Ein renitenter Taxigast hat am Wochenende die Polizei auf Rügen auf Trab gehalten. Der 45-Jährige ließ sich am Samstag von Schleswig-Holstein auf die zu Mecklenburg-Vorpommern gehörende Insel fahren und weigerte sich dann, die dafür fälligen Kosten von 850 Euro zu zahlen, wie die Polizei am Dienstag in Stralsund mitteilte.

Textgröße ändern:

Gegenüber den alarmierten Beamten gab er an, kein Geld oder keine Karten dabeizuhaben und die Summe später überweisen zu wollen.

Am späten Samstagnachmittag rief dann ein weiterer Taxifahrer die Polizei, weil der 45-Jährige sich nun von Rügen zurück nach Schleswig-Holstein bringen lassen wollte. Der Taxifahrer lehnte dies ab. Allerdings weigerte sich der 45-Jährige daraufhin, aus dem Taxi auszusteigen.

Als die Polizei am Abend ein drittes Mal gerufen wurde, weil der Mann erneut einen Taxifahrer zu einer Fahrt nach Schleswig-Holstein überreden wollte, brachten die Beamten den Mann zum Bahnhof und forderten ihn auf, die Heimreise mit dem Zug anzutreten. Er muss sich nun wegen des Verdachts der Erschleichung vom Beförderungsleistungen verantworten.

P.Barry--TNT

Empfohlen

Nach Tötung von 25-Jähriger in Sachsen: Ehemann in Nordrhein-Westfalen verhaftet

Knapp drei Wochen nach einem Tötungsverbrechen an einer 25-Jährigen in Sachsen haben Ermittler den Ehemann der Frau festgenommen. Der 32-Jährige wurde am Mittwoch in Nordrhein-Westfalen gefasst, wie die Polizei in Zwickau am Donnerstag mitteilte. Er muss sich nun wegen Mordes verantworten. Ein zunächst verdächtigter Mann kam wieder auf freien Fuß.

Großrazzia gegen Banden: Führungsriege von Duisburger Hells Angels "vom Netz genommen"

Im Zusammenhang mit einer Großrazzia gegen die organisierte Kriminalität ist den Ermittlern nach eigenen Angaben ein Schlag gegen die führenden Köpfe der Rockergruppierung Hells Angels im nordrhein-westfälischen Duisburg gelungen. "Stand heute haben wir die Führungsriege vom Netz genommen, in Haft gebracht und insofern mindestens für eine sehr erhebliche Schwächung gesorgt", sagte der Duisburger Polizeipräsident Alexander Dierselhuis am Donnerstag vor Journalisten. Nun müsse verhindert werden, dass neue Ersatzstrukturen entstünden.

Exfreund aus Habgier ermordet: Lebenslange Haft in Hamburg

Weil sie ihren Expartner aus Habgier tötete, hat das Landgericht Hamburg eine 42-Jährige zu lebenslanger Haft verurteilt. Schuldig gesprochen wurde sie wegen Mordes, wie eine Gerichtssprecherin am Donnerstag in der Hansestadt mitteilte. Demnach sah es die zuständige Kammer als erwiesen an, dass die Frau ihren Exfreund im Februar getötet hatte.

Prozess um Dreifachmord in Deggendorf: Angeklagter kündigt Einlassung an

Vor dem Landgericht im bayerischen Deggendorf hat am Donnerstag ein Dreifachmordprozess gegen den 38 Jahre alten Martin L. begonnen, der unter Drogen zwei Nachbarinnen und einen Nachbarn getötet haben soll. Der Angeklagte kündigte nach Verlesung der Anklage über seine Verteidigung an, sich im späteren Prozessverlauf zu den Tatvorwürfen äußern zu wollen, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte. Zunächst machte er demnach aber noch keine Angaben.

Textgröße ändern: