The National Times - Angriff auf Polizistin in verunglücktem Einsatzwagen in Berlin: Anklage erhoben

Angriff auf Polizistin in verunglücktem Einsatzwagen in Berlin: Anklage erhoben


Angriff auf Polizistin in verunglücktem Einsatzwagen in Berlin: Anklage erhoben
Angriff auf Polizistin in verunglücktem Einsatzwagen in Berlin: Anklage erhoben / Foto: © AFP/Archiv

In Berlin ist Anklage gegen einen 20-Jährigen erhoben worden, der in der Silvesternacht eine Polizistin in einem verunglückten Einsatzwagen angegriffen haben soll. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann nach Angaben vom Freitag tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung vor.

Textgröße ändern:

An Silvester 2024 stieß ein Polizeifahrzeug während einer Einsatzfahrt mit einer Passantin zusammen, die unvermittelt auf die Straße getreten war. Der Beschuldigte soll direkt nach dem Unfall die Fahrertür des verunglückten Polizeifahrzeugs aufgerissen und der Fahrerin mehrfach mit der Faust gegen den Kopf und in das Gesicht geschlagen haben. Zudem soll er versucht haben, die Polizistin an der Schutzweste aus dem Wagen zu reißen.

Der Angreifer hörte demnach erst auf, als weitere Beamte ihn von der Kollegin wegzerrten. Daraufhin soll der Beschuldigte die hinzukommenden Polizisten attackiert haben, die sich mit Pfefferspray zur Wehr setzten. Anschließend flüchtete der Mann, er wurde aber später durch DNA-Spuren überführt. Die Anklage erfolgte zum Amtsgericht Tiergarten. Es wird diese nun prüfen und über die Eröffnung einer Hauptverhandlung entscheiden.

S.Cooper--TNT

Empfohlen

Rheinland-Pfalz: Fünf Jahre Haft wegen millionenschwerer Diebstähle aus Solarparks

Das Landgericht im rheinland-pfälzischen Trier hat einen 38-Jährigen wegen Diebstählen aus Solarparks mit einem Millionenschaden zu fünf Jahren Haft verurteilt. Schuldig gesprochen wurde er wegen schweren Bandendiebstahls in zehn Fällen, wie ein Gerichtssprecher am Donnerstag mitteilte. Die Kammer ordnete zudem die Einziehung von Taterträgen von mehr als 922.000 Euro an.

Nach Tötung von 25-Jähriger in Sachsen: Ehemann in Nordrhein-Westfalen verhaftet

Knapp drei Wochen nach einem Tötungsverbrechen an einer 25-Jährigen in Sachsen haben Ermittler den Ehemann der Frau festgenommen. Der 32-Jährige wurde am Mittwoch in Nordrhein-Westfalen gefasst, wie die Polizei in Zwickau am Donnerstag mitteilte. Er muss sich nun wegen Mordes verantworten. Ein zunächst verdächtigter Mann kam wieder auf freien Fuß.

Großrazzia gegen Banden: Führungsriege von Duisburger Hells Angels "vom Netz genommen"

Im Zusammenhang mit einer Großrazzia gegen die organisierte Kriminalität ist den Ermittlern nach eigenen Angaben ein Schlag gegen die führenden Köpfe der Rockergruppierung Hells Angels im nordrhein-westfälischen Duisburg gelungen. "Stand heute haben wir die Führungsriege vom Netz genommen, in Haft gebracht und insofern mindestens für eine sehr erhebliche Schwächung gesorgt", sagte der Duisburger Polizeipräsident Alexander Dierselhuis am Donnerstag vor Journalisten. Nun müsse verhindert werden, dass neue Ersatzstrukturen entstünden.

Exfreund aus Habgier ermordet: Lebenslange Haft in Hamburg

Weil sie ihren Expartner aus Habgier tötete, hat das Landgericht Hamburg eine 42-Jährige zu lebenslanger Haft verurteilt. Schuldig gesprochen wurde sie wegen Mordes, wie eine Gerichtssprecherin am Donnerstag in der Hansestadt mitteilte. Demnach sah es die zuständige Kammer als erwiesen an, dass die Frau ihren Exfreund im Februar getötet hatte.

Textgröße ändern: