The National Times - Ermittler heben in Sachsen Labor für Crystal Meth aus - vier Festnahmen

Ermittler heben in Sachsen Labor für Crystal Meth aus - vier Festnahmen


Ermittler heben in Sachsen Labor für Crystal Meth aus - vier Festnahmen
Ermittler heben in Sachsen Labor für Crystal Meth aus - vier Festnahmen / Foto: © AFP/Archiv

Ermittler haben in Sachsen ein Labor für Crystal Meth ausgehoben. Vier Menschen wurden festgenommen, wie die Polizei in Görlitz am Freitag mitteilte. Drei davon kamen in Untersuchungshaft, ein 39-Jähriger ist auf freiem Fuß. Der Einsatz fand bereits am Samstag der vergangenen Woche statt. Alle vier sollen zu einer Gruppe aus Tschechien gehören, welche die Droge herstellte und grenzüberschreitend tätig war.

Textgröße ändern:

Da es Hinweise darauf gab, dass sich das Labor, in dem das Crystal Meth hergestellt wurde, im sächsischen Hainewalde befand, kam es in der Nacht zum 16. November zu einer Durchsuchung. Alle vier Festgenommenen hielten sich zunächst in der Wohnung auf, zwei verließen sie und setzten sich in einen Zug nach Liberec in Tschechien.

Ein 35-Jähriger und ein 59-Jähriger wurden in Sachsen festgenommen, ein 31-Jähriger und ein 39-Jähriger parallel dazu in Tschechien. In der Wohnung und bei den Beschuldigten wurde Crystal gefunden. Zudem wurden das Labor sowie Chemikalien und Werkzeuge zur Herstellung von Metamphetamin beschlagnahmt. Bereits seit Sommer war gegen die Gruppe ermittelt worden.

F.Morgan--TNT

Empfohlen

Schülerproteste in Frankreich: Regierung gibt Linkspopulisten Mitschuld

Angesichts der gewaltsamen Schülerproteste hat die französische Regierung der linkpopulistische Partei LFI eine Mitschuld für die Ausschreitungen gegeben. Die Protestbewegung sei "ein organisiertes Manöver der LFI und ihrer linksextremen Verbündeten", erklärte das Amt das Premierministers unter Berufung auf den Inlandsgeheimdienst am Donnerstag. Bis zum Nachmittag war es in zahlreichen Städten zu teils heftigen Ausschreitungen gekommen; es gab größere Brände und auch Angriffe auf Schulpersonal und Sicherheitskräfte.

Mehr als 13 Jahre Haft wegen Mordes für Narkosearzt in Hessen

Mehr als fünf Jahre nach dem Tod eines Mädchens bei einer Zahnbehandlung hat das Landgericht Frankfurt am Main einen Narkosearzt in einem neuen Prozess zu 13 Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Schuldig gesprochen wurde der 69-Jährige wegen Mordes, wie ein Gerichtssprecher am Donnerstag mitteilte. Die Kammer sah es als erwiesen an, dass er elementare Hygienestandards missachtet hatte.

Nach verheerenden Waldbränden: Algeriens Unterhaus billigt Todesstrafe für Brandstifter

Wenige Wochen nach den tödlichen Waldbränden im Nordosten Algeriens hat das Parlament in Algier eine Ausweitung der Todesstrafe auf Brandstiftung beschlossen. Die Abgeordneten im Unterhaus billigten am Donnerstag eine Änderung des Strafgesetzbuchs, nach der die Todesstrafe künftig für das vorsätzliche Inbrandsetzen von Wäldern, Waldflächen sowie bepflanzten oder unbepflanzten Feldern verhängt werden kann.

Nach gescheiterter Hinrichtung: UN-Kommissar Türk fordert Gnade für Christa Pike

Nach der fehlgeschlagenen Hinrichtung einer Frau im US-Bundesstaat Tennessee hat UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk Gnade für Christa Pike gefordert. "Die Todesstrafe hat in keiner Gesellschaft einen Platz", erklärte Türk am Donnerstag im Onlinedienst X. Er appellierte an die Behörden, auf die Hinrichtung der zum Tode verurteilten Mörderin zu verzichten.

Textgröße ändern: