The National Times - Entflogener Papagei in Hauptbahnhof Hagen von Polizei und Feuerwehr eingefangen

Entflogener Papagei in Hauptbahnhof Hagen von Polizei und Feuerwehr eingefangen


Entflogener Papagei in Hauptbahnhof Hagen von Polizei und Feuerwehr eingefangen
Entflogener Papagei in Hauptbahnhof Hagen von Polizei und Feuerwehr eingefangen / Foto: © AFP/Archiv

Ein entflogener Papagei hat am Hauptbahnhof im nordrhein-westfälischen Hagen seinen Besitzer, die Polizei und die Feuerwehr in Atem gehalten. Ein 46 Jahre alter Reisender auf dem Weg nach Lüdenscheid hatte den Vogel in einer Transportbox dabei, wie die Bundespolizei in Dortmund am Freitag mitteilte. Als der Mann in Hagen umgestiegen sei, habe der Ara die Tür der Box geöffnet.

Textgröße ändern:

Er flog bis unter das Bahnhofsdach. Versuche des Halters, das Tier zu locken, hatten keinen Erfolg. Die Bundespolizei wurde verständigt und forderte die Feuerwehr zur Unterstützung an. Die Einsatzkräfte sperrten mehrere Gleise. Die Feuerwehrleute wollten mit einer Leiter zu dem Vogel gelangen, woraufhin dieser den Angaben nach wegflog und auf dem Bahnsteig landete. Dort habe sein Halter ihn eingefangen.

Der Mann durfte den Vogel aber nicht behalten. Die Bundespolizei begutachtete das Tier zusammen mit einer Tierärztin. Die Haltung von Aras unterliege bestimmten Vorschriften, erklärten die Beamten. Sie entschieden, den Papagei zu beschlagnahmen. Er kam in ein Tierheim.

K.M.Thompson--TNT

Empfohlen

Schülerproteste in Frankreich: Regierung gibt Linkspopulisten Mitschuld

Angesichts der gewaltsamen Schülerproteste hat die französische Regierung der linkpopulistische Partei LFI eine Mitschuld für die Ausschreitungen gegeben. Die Protestbewegung sei "ein organisiertes Manöver der LFI und ihrer linksextremen Verbündeten", erklärte das Amt das Premierministers unter Berufung auf den Inlandsgeheimdienst am Donnerstag. Bis zum Nachmittag war es in zahlreichen Städten zu teils heftigen Ausschreitungen gekommen; es gab größere Brände und auch Angriffe auf Schulpersonal und Sicherheitskräfte.

Mehr als 13 Jahre Haft wegen Mordes für Narkosearzt in Hessen

Mehr als fünf Jahre nach dem Tod eines Mädchens bei einer Zahnbehandlung hat das Landgericht Frankfurt am Main einen Narkosearzt in einem neuen Prozess zu 13 Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Schuldig gesprochen wurde der 69-Jährige wegen Mordes, wie ein Gerichtssprecher am Donnerstag mitteilte. Die Kammer sah es als erwiesen an, dass er elementare Hygienestandards missachtet hatte.

Nach verheerenden Waldbränden: Algeriens Unterhaus billigt Todesstrafe für Brandstifter

Wenige Wochen nach den tödlichen Waldbränden im Nordosten Algeriens hat das Parlament in Algier eine Ausweitung der Todesstrafe auf Brandstiftung beschlossen. Die Abgeordneten im Unterhaus billigten am Donnerstag eine Änderung des Strafgesetzbuchs, nach der die Todesstrafe künftig für das vorsätzliche Inbrandsetzen von Wäldern, Waldflächen sowie bepflanzten oder unbepflanzten Feldern verhängt werden kann.

Nach gescheiterter Hinrichtung: UN-Kommissar Türk fordert Gnade für Christa Pike

Nach der fehlgeschlagenen Hinrichtung einer Frau im US-Bundesstaat Tennessee hat UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk Gnade für Christa Pike gefordert. "Die Todesstrafe hat in keiner Gesellschaft einen Platz", erklärte Türk am Donnerstag im Onlinedienst X. Er appellierte an die Behörden, auf die Hinrichtung der zum Tode verurteilten Mörderin zu verzichten.

Textgröße ändern: