The National Times - Mehrjährige Haftstrafen für Drogenhandel in großem Stil in Hessen

Mehrjährige Haftstrafen für Drogenhandel in großem Stil in Hessen


Mehrjährige Haftstrafen für Drogenhandel in großem Stil in Hessen
Mehrjährige Haftstrafen für Drogenhandel in großem Stil in Hessen / Foto: © AFP/Archiv

In einem Prozess um Drogenhandel im großen Stil hat das Landgericht im hessischen Hanau fünf Angeklagte zu Haft- und Bewährungsstrafen verurteilt. Der Hauptangeklagte soll unter anderem wegen bandemäßigen Drogenhandels für sieben Jahre in Haft, wie eine Gerichtssprecherin am Freitag sagte. Laut Anklage soll er durch den Verkauf rund viereinhalb Millionen Euro eingenommen haben.

Textgröße ändern:

Drei weitere Angeklagte erhielten Strafen zwischen zwei Jahren und zehn Monaten sowie vier Jahren und drei Monaten. Eine Angeklagte erhielt eine Bewährungsstrafe von einem Jahr und elf Monaten. Die vier wurden unter anderem wegen Beihilfe und Drogenbesitz verurteilt. Das Urteil wurde am Donnerstag verkündet.

Die zuständige Strafkammer sah es als erwiesen an, dass die fünf rund um Maintal mit Drogen gehandelt hatten. Der Hauptangeklagte bot verschiedene Drogen wie Marihuana und Kokain zum Verkauf an.

Da er keinen Führerschein hat, wurde eine Mitangeklagten zur Kurierfahrerin für Drogen und Geld. Die restlichen Angeklagten stellten Wohnungen als Bunker und zum Drogenanbau zur Verfügung.

F.Harris--TNT

Empfohlen

Schülerproteste in Frankreich: Regierung gibt Linkspopulisten Mitschuld

Angesichts der gewaltsamen Schülerproteste hat die französische Regierung der linkpopulistische Partei LFI eine Mitschuld für die Ausschreitungen gegeben. Die Protestbewegung sei "ein organisiertes Manöver der LFI und ihrer linksextremen Verbündeten", erklärte das Amt das Premierministers unter Berufung auf den Inlandsgeheimdienst am Donnerstag. Bis zum Nachmittag war es in zahlreichen Städten zu teils heftigen Ausschreitungen gekommen; es gab größere Brände und auch Angriffe auf Schulpersonal und Sicherheitskräfte.

Mehr als 13 Jahre Haft wegen Mordes für Narkosearzt in Hessen

Mehr als fünf Jahre nach dem Tod eines Mädchens bei einer Zahnbehandlung hat das Landgericht Frankfurt am Main einen Narkosearzt in einem neuen Prozess zu 13 Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Schuldig gesprochen wurde der 69-Jährige wegen Mordes, wie ein Gerichtssprecher am Donnerstag mitteilte. Die Kammer sah es als erwiesen an, dass er elementare Hygienestandards missachtet hatte.

Nach verheerenden Waldbränden: Algeriens Unterhaus billigt Todesstrafe für Brandstifter

Wenige Wochen nach den tödlichen Waldbränden im Nordosten Algeriens hat das Parlament in Algier eine Ausweitung der Todesstrafe auf Brandstiftung beschlossen. Die Abgeordneten im Unterhaus billigten am Donnerstag eine Änderung des Strafgesetzbuchs, nach der die Todesstrafe künftig für das vorsätzliche Inbrandsetzen von Wäldern, Waldflächen sowie bepflanzten oder unbepflanzten Feldern verhängt werden kann.

Nach gescheiterter Hinrichtung: UN-Kommissar Türk fordert Gnade für Christa Pike

Nach der fehlgeschlagenen Hinrichtung einer Frau im US-Bundesstaat Tennessee hat UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk Gnade für Christa Pike gefordert. "Die Todesstrafe hat in keiner Gesellschaft einen Platz", erklärte Türk am Donnerstag im Onlinedienst X. Er appellierte an die Behörden, auf die Hinrichtung der zum Tode verurteilten Mörderin zu verzichten.

Textgröße ändern: