The National Times - Pflegedienstbeschäfigte bestehlen Patienten: Urteile in Prozess in Osnabrück

Pflegedienstbeschäfigte bestehlen Patienten: Urteile in Prozess in Osnabrück


Pflegedienstbeschäfigte bestehlen Patienten: Urteile in Prozess in Osnabrück
Pflegedienstbeschäfigte bestehlen Patienten: Urteile in Prozess in Osnabrück / Foto: © AFP/Archiv

Zwei frühere Mitarbeitende eines Pflegediensts und zwei Komplizen sind vom Landgericht im niedersächsischen Osnabrück wegen Bandendiebstahls zu Haft- und Bewährungsstrafen verurteilt worden. Die Kammer sah es nach Angaben eines Sprechers vom Montag als erwiesen an, dass sich die Beschuldigten im Alter zwischen 35 und 48 Jahren zusammengeschlossen hatten, um Wertsachen aus den Wohnungen von Pflegebedürftigen zu stehlen.

Textgröße ändern:

Es ging dabei um Taten aus 2018 und 2019. Laut Anklage waren zwei Angeklagte bei einem Pflegedienst in Osnabrück beschäftigt und nutzten die ihnen im Rahmen ihrer Tätigkeit zur Verfügung stehenden Schlüssel und Informationen. Insgesamt ging es demnach um Beute in Höhe von mindestens 38.000 Euro in Form von Bargeld, Uhren und Schmuck.

Eine 44-Jährige und einen 48-Jährigen verurteilte das Gericht in seinem in der vergangenen Woche verkündeten Urteil zu dreieinhalb sowie drei Jahren Haft wegen Diebstahlsdelikten. Gegen zwei weitere Angeklagte, einen 35-Jährigen und eine 44-Jährige, verhängte es Bewährungsstrafen von einem Jahr und zehn Monaten. In allen Fällen gelten vier Monate wegen Verfahrensverzögerungen als vollstreckt.

S.O'brien--TNT

Empfohlen

Fehlgeschlagene Hinrichtung von US-Todeskandidatin: Rufe nach Aus für Todesstrafe

Nach der fehlgeschlagenen Hinrichtung einer US-Todeskandidatin dringen Menschenrechtler auf die Abschaffung der Todesstrafe in den Vereinigten Staaten. Nach Amnesty International erklärte auch UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk am Donnerstag: "Die Todesstrafe hat in keiner Gesellschaft einen Platz." Türk forderte Gnade für die verurteilte Mörderin Christa Pike, die zwei Giftspritzen überlebt hatte.

Schülerproteste in Frankreich: Regierung gibt Linkspopulisten Mitschuld

Angesichts der gewaltsamen Schülerproteste hat die französische Regierung der linkpopulistische Partei LFI eine Mitschuld für die Ausschreitungen gegeben. Die Protestbewegung sei "ein organisiertes Manöver der LFI und ihrer linksextremen Verbündeten", erklärte das Amt das Premierministers unter Berufung auf den Inlandsgeheimdienst am Donnerstag. Bis zum Nachmittag war es in zahlreichen Städten zu teils heftigen Ausschreitungen gekommen; es gab größere Brände und auch Angriffe auf Schulpersonal und Sicherheitskräfte.

Mehr als 13 Jahre Haft wegen Mordes für Narkosearzt in Hessen

Mehr als fünf Jahre nach dem Tod eines Mädchens bei einer Zahnbehandlung hat das Landgericht Frankfurt am Main einen Narkosearzt in einem neuen Prozess zu 13 Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Schuldig gesprochen wurde der 69-Jährige wegen Mordes, wie ein Gerichtssprecher am Donnerstag mitteilte. Die Kammer sah es als erwiesen an, dass er elementare Hygienestandards missachtet hatte.

Nach verheerenden Waldbränden: Algeriens Unterhaus billigt Todesstrafe für Brandstifter

Wenige Wochen nach den tödlichen Waldbränden im Nordosten Algeriens hat das Parlament in Algier eine Ausweitung der Todesstrafe auf Brandstiftung beschlossen. Die Abgeordneten im Unterhaus billigten am Donnerstag eine Änderung des Strafgesetzbuchs, nach der die Todesstrafe künftig für das vorsätzliche Inbrandsetzen von Wäldern, Waldflächen sowie bepflanzten oder unbepflanzten Feldern verhängt werden kann.

Textgröße ändern: