The National Times - Zwei weitere Festnahmen im Zusammenhang mit Bandenkrieg bei Stuttgart

Zwei weitere Festnahmen im Zusammenhang mit Bandenkrieg bei Stuttgart


Zwei weitere Festnahmen im Zusammenhang mit Bandenkrieg bei Stuttgart
Zwei weitere Festnahmen im Zusammenhang mit Bandenkrieg bei Stuttgart / Foto: © AFP/Archiv

Im Zusammenhang mit einem seit über zwei Jahren andauernden Bandenkrieg im Raum Stuttgart haben Ermittler zwei weitere Verdächtige festgenommen. Sie sollen an einer Auseinandersetzung nach einem Handgranatenwurf auf einen Friedhof in Altbach im Juni 2023 beteiligt gewesen sein, wie die Staatsanwaltschaft und das Landeskriminalamt in Stuttgart am Mittwoch mitteilten.

Textgröße ändern:

Nach dem Handgranatenwurf auf eine Trauergemeinde wurde der Täter von mehreren Menschen verfolgt und lebensgefährlich verletzt. Die beiden nun Festgenommenen, ein 20-Jähriger und ein 21-Jähriger, sollen daran beteiligt gewesen sein. Beide wurden Ende letzter Woche festgenommen.

Sie sitzen nun wegen des Verdachts des gemeinschaftlichen versuchten Totschlags in Untersuchungshaft. Zwischen den beiden rivalisierenden Banden gab es bereits mehrere gewaltsame Zwischenfälle. Dazu zählen neben dem Vorfall in Altbach wiederholt Schüsse im Umfeld von Lokalen.

Die beiden Gruppierungen sollen laut Ermittlern mutmaßlich in kriminelle Aktivitäten verstrickt sein. Die Sicherheitsbehörden reagierten mit großangelegten Ermittlungs- und Kontrollaktionen auf die Gewalt. In diesem Zusammenhang gab es nach Angaben von Landesinnenminister Thomas Strobl (CDU) vom Mittwoch bereits 86 Festnahmen und mehr als 250 Durchsuchungen. Zudem gab es mehrere Anklagen und Prozesse, teils auch schon Verurteilungen.

B.Cooper--TNT

Empfohlen

Fehlgeschlagene Hinrichtung von US-Todeskandidatin: Rufe nach Aus für Todesstrafe

Nach der fehlgeschlagenen Hinrichtung einer US-Todeskandidatin dringen Menschenrechtler auf die Abschaffung der Todesstrafe in den Vereinigten Staaten. Nach Amnesty International erklärte auch UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk am Donnerstag: "Die Todesstrafe hat in keiner Gesellschaft einen Platz." Türk forderte Gnade für die verurteilte Mörderin Christa Pike, die zwei Giftspritzen überlebt hatte.

Schülerproteste in Frankreich: Regierung gibt Linkspopulisten Mitschuld

Angesichts der gewaltsamen Schülerproteste hat die französische Regierung der linkpopulistische Partei LFI eine Mitschuld für die Ausschreitungen gegeben. Die Protestbewegung sei "ein organisiertes Manöver der LFI und ihrer linksextremen Verbündeten", erklärte das Amt das Premierministers unter Berufung auf den Inlandsgeheimdienst am Donnerstag. Bis zum Nachmittag war es in zahlreichen Städten zu teils heftigen Ausschreitungen gekommen; es gab größere Brände und auch Angriffe auf Schulpersonal und Sicherheitskräfte.

Mehr als 13 Jahre Haft wegen Mordes für Narkosearzt in Hessen

Mehr als fünf Jahre nach dem Tod eines Mädchens bei einer Zahnbehandlung hat das Landgericht Frankfurt am Main einen Narkosearzt in einem neuen Prozess zu 13 Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Schuldig gesprochen wurde der 69-Jährige wegen Mordes, wie ein Gerichtssprecher am Donnerstag mitteilte. Die Kammer sah es als erwiesen an, dass er elementare Hygienestandards missachtet hatte.

Nach verheerenden Waldbränden: Algeriens Unterhaus billigt Todesstrafe für Brandstifter

Wenige Wochen nach den tödlichen Waldbränden im Nordosten Algeriens hat das Parlament in Algier eine Ausweitung der Todesstrafe auf Brandstiftung beschlossen. Die Abgeordneten im Unterhaus billigten am Donnerstag eine Änderung des Strafgesetzbuchs, nach der die Todesstrafe künftig für das vorsätzliche Inbrandsetzen von Wäldern, Waldflächen sowie bepflanzten oder unbepflanzten Feldern verhängt werden kann.

Textgröße ändern: