The National Times - Betrunkener sucht in Hessen weggenommenen Hund in Tierheimzwinger und wird gebissen

Betrunkener sucht in Hessen weggenommenen Hund in Tierheimzwinger und wird gebissen


Betrunkener sucht in Hessen weggenommenen Hund in Tierheimzwinger und wird gebissen
Betrunkener sucht in Hessen weggenommenen Hund in Tierheimzwinger und wird gebissen / Foto: © AFP/Archiv

Ein 54-Jähriger hat in Hessen nach seinem weggenommenen Hund im Tierheim gesucht und ist von einem anderen Tier gebissen worden. Er musste in ein Krankenhaus gebracht werden, wie die Polizei in Gießen am Mittwoch mitteilte. Zuvor war der Mann alkoholisiert am Steuer aufgefallen. Eine Streife brachte sein Haustier wegen einer möglichen fehlenden charakterlichen Eignung ins Tierheim.

Textgröße ändern:

Das betroffene Tier gehört zu den sogenannten Listenhunden, die als gefährlich gelten. Am Dienstagmorgen drang der 54-Jährige dann in das Tierheim ein, um nach seinem Hund zu suchen. Er beschädigte einen Maschendrahtzaun und kletterte über ein weiteres Hindernis. Jedoch landete er damit in einem Hundezwinger, in dem sich ein Kangal-Hirtenhund befand. In Hessen gilt diese Hundeart als gefährlich, für das Halten gelten besondere Auflagen.

Der Hirtenhund biss dem ungebetenen Gast in die Hand und ins Bein. Eine Mitarbeiterin des Tierheims griff ein und verhindert weitere Bisse. Anschließend rief sie die Polizei. Ein Atemalkoholtest ergab mehr als 1,3 Promille. Gegen den Mann wird wegen Hausfriedensbruchs und Sachbeschädigung ermittelt.

L.Johnson--TNT

Empfohlen

Vor Präsidentenwahl in Brasilien: Polizei untersucht möglichen Sprengsatz vor Oberstem Gericht

Drei Tage vor Beginn der Präsidentschaftswahl in Brasilien ist vor dem höchsten Gericht des Landes womöglich ein Sprengsatz abgestellt geworden. Die Polizei untersuche den vor dem Gerichtsgebäude in der Hauptstadt Brasília abgestellten Rucksack, teilte der Oberste Gerichtshof am Donnerstag (Ortszeit) mit. Nach Angaben der Polizei wurde ein Verdächtiger festgenommen.

Fehlgeschlagene Hinrichtung von US-Todeskandidatin: Rufe nach Aus für Todesstrafe

Nach der fehlgeschlagenen Hinrichtung einer US-Todeskandidatin dringen Menschenrechtler auf die Abschaffung der Todesstrafe in den Vereinigten Staaten. Nach Amnesty International erklärte auch UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk am Donnerstag: "Die Todesstrafe hat in keiner Gesellschaft einen Platz." Türk forderte Gnade für die verurteilte Mörderin Christa Pike, die zwei Giftspritzen überlebt hatte.

Schülerproteste in Frankreich: Regierung gibt Linkspopulisten Mitschuld

Angesichts der gewaltsamen Schülerproteste hat die französische Regierung der linkpopulistische Partei LFI eine Mitschuld für die Ausschreitungen gegeben. Die Protestbewegung sei "ein organisiertes Manöver der LFI und ihrer linksextremen Verbündeten", erklärte das Amt das Premierministers unter Berufung auf den Inlandsgeheimdienst am Donnerstag. Bis zum Nachmittag war es in zahlreichen Städten zu teils heftigen Ausschreitungen gekommen; es gab größere Brände und auch Angriffe auf Schulpersonal und Sicherheitskräfte.

Mehr als 13 Jahre Haft wegen Mordes für Narkosearzt in Hessen

Mehr als fünf Jahre nach dem Tod eines Mädchens bei einer Zahnbehandlung hat das Landgericht Frankfurt am Main einen Narkosearzt in einem neuen Prozess zu 13 Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Schuldig gesprochen wurde der 69-Jährige wegen Mordes, wie ein Gerichtssprecher am Donnerstag mitteilte. Die Kammer sah es als erwiesen an, dass er elementare Hygienestandards missachtet hatte.

Textgröße ändern: