The National Times - Hochwasserlage an Oder in Brandenburg entspannt sich immer weiter

Hochwasserlage an Oder in Brandenburg entspannt sich immer weiter


Hochwasserlage an Oder in Brandenburg entspannt sich immer weiter
Hochwasserlage an Oder in Brandenburg entspannt sich immer weiter / Foto: © AFP/Archiv

Die Hochwasserlage an der Oder in Brandenburg hat sich über das Wochenende weiter entspannt. Auch in Frankfurt an der Oder senkte der Krisenstab die Alarmstufe am Montag angesichts sinkender Pegelstände von drei auf zwei, wie das Landesamt für Umwelt mitteilte. Damit galt entlang der gesamten Oder nun wieder die Alarmstufe zwei.

Textgröße ändern:

Nur im unteren Abschnitt des Flusses wurde wegen des Passierens des Hochwasserscheitels nach Angaben der Behörde am Montag noch mit leicht steigenden Wasserständen gerechnet. In den Landkreisen entlang der Oder wurden die Maßnahmen zur Deichverteidigung den örtlichen Behörden zufolge vielerorts über das Wochenende bereits wieder schrittweise zurückgefahren.

Zur Entspannung der Lage trug demnach bei, dass die Warthe aufgrund ihres eigenen niedrigen Wasserstands große Wassermengen aus der Oder aufnahm und den Hochwasserdruck reduzierte. Der Fluss mündet nördlich von Frankfurt an der Oder in die Oder. Zudem fiel im Odereinzugsgebiet praktisch kein Regen.

Größere Schäden richtete das Hochwasser in Brandenburg ersten Erkenntnissen zufolge damit nicht an. In Frankfurt an der Oder kam es nach Angaben der Stadt zwischenzeitlich zwar zu mehreren kleineren Wasserdurchbrüchen. Diese wurden aber schnell unter Kontrolle gebracht. Im Nachbarland Polen hatte es nach verheerenden Regenfällen zuvor schwere Überschwemmungen gegeben.

T.F.Russell--TNT

Empfohlen

Tötung von Flugbegleiterin in Bonn vor 34 Jahren: BGH bestätigt Mordurteil

34 Jahre nach der Tötung einer Frau in Bonn ist der Täter rechtskräftig wegen Mordes verurteilt. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe bestätigte das Urteil des Bonner Landgerichts vom März weitgehend, wie er am Freitag mitteilte. Der Angeklagte hatte in dem Prozess in Nordrhein-Westfalen gestanden, die 29-jährige Frau im Oktober 1992 in ihrer Wohnung vergewaltigt und getötet zu haben. (Az. 2 StR 377/26)

Krankengeld für Selbstständige: Kalenderjahr vor Arbeitsunfähigkeit entscheidend

Bei der Berechnung von Krankengeld für Selbstständige ist das letzte Kalenderjahr vor der Arbeitsunfähigkeit entscheidend. Denn nur dieser längere Zeitraum spiegelt das Einkommen relativ zuverlässig wider, wie das Bundessozialgericht in Kassel nach Angaben vom Freitag entschied. Eine Selbstständige hatte mit ihrer Klage damit keinen Erfolg. (Az. B 3 KR 6/25 R)

Vier Verletzte und 30 verendete Kälber bei Großbrand in Schleswig-Holstein

Bei einem Großbrand eines Bauernhauses und von Stallungen auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in Schleswig-Holstein sind vier Menschen verletzt worden. Außerdem verendeten 30 Kälber, wie die Feuerwehr in Bad Segeberg zu dem Feuer in Henstedt-Ulzburg am Freitag mitteilte. Demnach standen beim Eintreffen der alarmierten Feuerwehr am späten Donnerstagabend das Reetdachhaus und die Stallungen bereits in Vollbrand.

Drohender Ausschluss: Chef von arabisch-israelischer Partei zieht Kandidatur für Knesset zurück

Der Vorsitzende der arabisch-israelischen Oppositionspartei Balad, Sami Abu Schehadeh, zieht angesichts eines drohenden Ausschlusses von der Parlamentswahl seine Kandidatur für einen Sitz in der Knesset zurück. Schehadeh traf die Entscheidung, nachdem der Oberste Gerichtshof ihm am Donnerstag im Zusammenhang mit Äußerungen über den Großangriff der Hamas auf Israel vom 7. Oktober 2023 einen Rückzug nahegelegt hatte. Die Mehrheit der Richter befürwortete einen formalen Ausschluss des Politikers und gab ihm bis Freitag Zeit, einem Urteil zuvorzukommen.

Textgröße ändern: