The National Times - 26 Tote bei Überschwemmungen in Indien - Streit über Öffnung von Staudämmen

26 Tote bei Überschwemmungen in Indien - Streit über Öffnung von Staudämmen


26 Tote bei Überschwemmungen in Indien - Streit über Öffnung von Staudämmen
26 Tote bei Überschwemmungen in Indien - Streit über Öffnung von Staudämmen / Foto: © AFP/Archiv

Bei Überschwemmungen im Nordosten Indiens sind nach Behördenangaben 26 Menschen ums Leben gekommen. 250.000 Menschen mussten vor den Wassermassen fliehen, wie die Regierungschefin des Bundesstaats Westbengalen am Freitag sagte. Sie machte die Behörden im benachbarten Bundesstaat Jharkhand für die Überschwemmungen verantwortlich. Dort seien unnötigerweise Schleusen von Staudämmen geöffnet worden, wodurch "riesige Wassermengen" nach Westbengalen gelangt seien. "Diese Überschwemmungen sind menschengemacht", sagte Mamata Banerjee.

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Ein Regierungsvertreter in Jharkhand verteidigte die Entscheidung. Um eine Beschädigung der Staudämme und "massive Überschwemmungen" in beiden Bundesstaaten zu verhindern, sei es nötig gewesen, das Wasser abzulassen. Der Betreiber der Staudämme teilte mit, die Wasserabgabe sei am Freitag "reduziert" worden, nachdem die Regenfälle nachgelassen hätten.

In Südasien gibt es von Juni bis September Monsun-Regenfälle, die für die Wasserversorgung und die Landwirtschaft enorm wichtig sind. Die Regenfälle sorgen jedoch auch regelmäßig für Überschwemmungen und massive Schäden. Forschern zufolge führt der menschengemachte Klimawandel zu stärkeren und schwerer vorauszusagenden Regenfällen.

T.Bailey--TNT

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