The National Times - Mann in Mannheim verletzt sich selbst - und stirbt nach Waffeneinsatz der Polizei

Mann in Mannheim verletzt sich selbst - und stirbt nach Waffeneinsatz der Polizei


Mann in Mannheim verletzt sich selbst - und stirbt nach Waffeneinsatz der Polizei
Mann in Mannheim verletzt sich selbst - und stirbt nach Waffeneinsatz der Polizei / Foto: © AFP/Archiv

In Mannheim ist am Dienstag ein Mann nach einem Polizeieinsatz gestorben. Der 31-Jährige habe sich offenbar in einem "psychischen Ausnahmezustand" befunden und sich selbst "mehrere erhebliche Stich- und Schnittverletzungen" zugefügt, teilte das Landeskriminalamt in Stuttgart mit. Da der Mann im Streit mit seiner Mutter Drohungen ausgestoßen und Aufforderungen der Polizei ignoriert habe, hätten die Beamten mit einer "gezielten Schussabgabe in das Bein des 31-Jährigen" reagiert.

Textgröße ändern:

Einsatzkräfte, Rettungssanitäter und ein Notarzt hätten Erste-Hilfe- und Reanimationsmaßnahmen geleistet, der Mann sei dennoch gestorben, erklärte das Landeskriminalamt. Zur Klärung der genauen Todesursache habe eine Ermittlungsrichterin am Amtsgericht Mannheim eine Obduktion angeordnet.

Die Beamten waren den Angaben zufolge nach dem Notruf einer Nachbarin zu dem Einsatz gekommen. Die 55-jährige Mutter des Mannes habe die Nachbarin gebeten, die Polizei zu alarmieren, nachdem ihr Sohn bei einem Streit gedroht habe, sich selbst mit dem Messer zu töten.

P.Johnston--TNT

Empfohlen

In Deutschland geborener Türke wird nach tödlichem Raserunfall ausgewiesen

Nach einem tödlichen Raserunfall in Heilbronn hat der baden-württembergische Verwaltungsgerichtshof die Ausweisung des verantwortlichen Fahrers in die Türkei bestätigt. Wie das Gericht am Mittwoch in Mannheim mitteilte, hatte der in Deutschland geborene Mann mit türkischer Staatsangehörigkeit mit seinem Antrag auf Berufung gegen eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts Stuttgart keinen Erfolg. Der Mann kann daher ausgewiesen werden und erhält zudem ein Einreise- und Aufenthaltsverbot für acht Jahre.

200 Rinder gestohlen: Viehdiebe in Polen und Brandenburg festgenommen

Nach dem Diebstahl von rund 200 Rindern an mehreren Orten in Brandenburg sitzen zwei Tatverdächtige in Untersuchungshaft. Ein 41-Jähriger wurde am Donnerstag vergangener Woche bei einer Durchsuchung in Polen festgenommen, wie die Polizei am Mittwoch in Potsdam mitteilte. Seinen 46-jährigen mutmaßlichen Komplizen fassten die Beamten am selben Tag an einer Raststätte an einer Autobahn in Brandenburg.

Polizeihubschrauber in Karlsruhe im Einsatz: Mann klettert über Bauzaun an BGH

In Karlsruhe hat es einen größeren Polizeieinsatz gegeben, weil ein Mann über einen Bauzaun am Bundesgerichtshof (BGH) kletterte. Er betrat das Gelände am späten Dienstagabend unrechtmäßig, wie ein Polizeisprecher in der baden-württembergischen Stadt am Mittwoch mitteilte. Bei der Suche nach dem Mann war auch ein Polizeihubschrauber im Einsatz.

Tatverdächtiger nach tödlichem Raubüberfall auf 84-Jährige in Hannover ermittelt

Rund vier Wochen nach einem tödlichen Raubüberfall auf eine 84-Jährige in Hannover ist ein Verdächtiger ermittelt worden. Es handle sich um einen derzeit in anderer Sache in Haft sitzenden 29-Jährigen, wie die Polizei in der niedersächsischen Landeshauptstadt am Mittwoch mitteilte. Intensive Ermittlungen hätten zu ihm geführt, hieß es. Ihm wird ein Raub mit Todesfolge zur Last gelegt.

Textgröße ändern: