The National Times - Nach Einsturz von Schiffsdach in Berlin: Polizei ermittelt wegen Körperverletzung

Nach Einsturz von Schiffsdach in Berlin: Polizei ermittelt wegen Körperverletzung


Nach Einsturz von Schiffsdach in Berlin: Polizei ermittelt wegen Körperverletzung
Nach Einsturz von Schiffsdach in Berlin: Polizei ermittelt wegen Körperverletzung / Foto: © AFP/Archiv

Nach dem Einsturz des Dachs eines Veranstaltungsschiffs in Berlin ermittelt die Polizei wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung. Bei dem Einsturz wurden neun Frauen zwischen 22 und 30 Jahren sowie drei 24, 26 und 31 Jahre alte Männer verletzt, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Eine 22-Jährige und eine 27-Jährige mussten zur stationären Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden.

Textgröße ändern:

Die Einsatzkräfte wurden am Dienstagabend gegen 21.20 Uhr zu dem Schiff gerufen, das fest verankert auf der Spree im Bereich der Fischerinsel in Berlin-Mitte liegt, wie es von der Polizei hieß. Nach Angaben der Feuerwehr, die mit 69 Einsatzkräften vor Ort war, hielten sich zum Zeitpunkt des Unglücks etwa 120 Menschen auf dem Schiff auf. Das Gewässer und der Uferstreifen seien mit Hilfe eines Mehrzweckboots abgesucht worden, im Wasser seien aber keine weiteren Menschen gewesen, erklärte die Feuerwehr.

Laut "Tagesspiegel" handelt es sich um ein 58 Meter langes Galerie- und Veranstaltungsschiff. Das Unglück soll sich während eines Konzerts ereignet haben. Der "Berliner Morgenpost" berichteten Augenzeugen, es hätten mehrere Menschen auf dem Dach gesessen, das dafür freigegeben gewesen sei.

D.Kelly--TNT

Empfohlen

Nach Angriff auf SPD-Politiker Ecke in Dresden: Drei Angeklagte kommen vor Gericht

Knapp drei Jahre nach dem Angriff auf den SPD-Europaabgeordneten Matthias Ecke in Dresden kommen drei Tatverdächtige vor Gericht. Das Amtsgericht der sächsischen Landeshauptstadt ließ die Anklage der Staatsanwaltschaft zu, wie es am Freitag mitteilte. Ecke war im Mai 2024 beim Aufhängen von Wahlplakaten angegriffen und dabei so schwer verletzt worden, dass er operiert werden musste.

Sonderermittlerin soll mutmaßliche Gruppenvergewaltigung an US-Eliteuni untersuchen

Rund zwei Jahre nach einer mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung an der US-Eliteuniversität Cornell hat der Bundesstaat New York eine Sonderermittlerin berufen. Gouverneurin Kathy Hochul betraute die New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James mit dem Fall. Beide wollten am Freitag vor die Presse treten.

Bayern: Mehr als sechs Jahre Haft für Syrer wegen Einschleusens von Ausländern

Wegen der mehrfachen Schleusung von illegalen Einwanderern ist ein 32-jähriger Syrer in Bayern zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren und zwei Monaten verurteilt worden. Das Landgericht Traunstein sprach ihn unter anderem des banden- und gewerbsmäßigen Einschleusens von Ausländern schuldig, wie ein Gerichtssprecher am Freitag mitteilte. In das Strafmaß wurde auch ein Urteil vom April mit einbezogen.

Mutter von Drillingen erstochen - Ehemann in Osnabrück wegen Mordes verurteilt

Weil er seine Frau erstochen haben soll, soll ein Mann aus Niedersachsen lange ins Gefängnis. Das Landgericht Osnabrück verurteilte ihn am Freitag nach Angaben eines Sprechers wegen Mordes und verhängte eine lebenslange Freiheitsstrafe. Der Mann hatte demnach im Prozess gestanden, seine Frau, eine Mutter von Drillingen, getötet zu haben.

Textgröße ändern: