The National Times - Versicherer: Autodiebe schlagen deutlich häufiger zu

Versicherer: Autodiebe schlagen deutlich häufiger zu


Versicherer: Autodiebe schlagen deutlich häufiger zu
Versicherer: Autodiebe schlagen deutlich häufiger zu / Foto: © Patrik STOLLARZ/AFP/Archiv

Autodiebe haben im vergangenen Jahr wieder deutlich häufiger zugeschlagen. Wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) am Mittwoch in Berlin mitteilte, wurden 20 Prozent mehr Autos gestohlen als im Vorjahr. Auch der Schaden für die Betroffenen erhöhte sich. Besonders hoch ist die Diebstahlgefahr in Berlin - weniger Sorgen müssen sich die Menschen im Süden machen, aber auch dort stiegen die Zahlen an.

Textgröße ändern:

Wie aus den Zahlen der Versicherer hervorgeht, klauten Diebe im vergangenen Jahr fast 14.600 Autos und verursachten dabei einen Schaden von mehr als 310 Millionen Euro. "Im Durchschnitt zahlten die Versicherer für jeden Diebstahl fast 21.400 Euro, rund sechs Prozent mehr als im Vorjahr", erklärte der GDV.

Besonders im Visier der Autodiebe waren 2023 den Angaben zufolge Modelle des Herstellers Toyota. Auf der Liste der zehn am häufigsten gestohlenen Modellreihen ist der japanische Hersteller mit fünf Modellen vertreten, gleich drei liegen an der Spitze, darunter der Toyota Land Cruiser und Varianten des Lexus NX und des Lexus UX. "Auffallend oft sind in der Spitzengruppe auch andere SUVs der Oberklasse und der oberen Mittelklasse zu finden", erklärte der Versicherungsverband.

In Berlin war das Risiko eines Autodiebstahls auch im vergangenen Jahr am höchsten. "Rein rechnerisch verschwindet hier alle zwei Stunden ein Auto - inzwischen findet fast jeder dritte Autodiebstahl bundesweit in Berlin statt", erklärte GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen. In der Hauptstadt wurden 2023 knapp 4300 Autos gestohlen, 46 Prozent mehr als im Vorjahr. In Bayern war die Zahl mit 600 Autos zwar immer noch deutlich niedriger, 2022 hatte diese jedoch noch bei 400 Fahrzeugen gelegen.

S.O'brien--TNT

Empfohlen

Nach Angriff auf SPD-Politiker Ecke in Dresden: Drei Angeklagte kommen vor Gericht

Knapp drei Jahre nach dem Angriff auf den SPD-Europaabgeordneten Matthias Ecke in Dresden kommen drei Tatverdächtige vor Gericht. Das Amtsgericht der sächsischen Landeshauptstadt ließ die Anklage der Staatsanwaltschaft zu, wie es am Freitag mitteilte. Ecke war im Mai 2024 beim Aufhängen von Wahlplakaten angegriffen und dabei so schwer verletzt worden, dass er operiert werden musste.

Sonderermittlerin soll mutmaßliche Gruppenvergewaltigung an US-Eliteuni untersuchen

Rund zwei Jahre nach einer mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung an der US-Eliteuniversität Cornell hat der Bundesstaat New York eine Sonderermittlerin berufen. Gouverneurin Kathy Hochul betraute die New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James mit dem Fall. Beide wollten am Freitag vor die Presse treten.

Bayern: Mehr als sechs Jahre Haft für Syrer wegen Einschleusens von Ausländern

Wegen der mehrfachen Schleusung von illegalen Einwanderern ist ein 32-jähriger Syrer in Bayern zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren und zwei Monaten verurteilt worden. Das Landgericht Traunstein sprach ihn unter anderem des banden- und gewerbsmäßigen Einschleusens von Ausländern schuldig, wie ein Gerichtssprecher am Freitag mitteilte. In das Strafmaß wurde auch ein Urteil vom April mit einbezogen.

Mutter von Drillingen erstochen - Ehemann in Osnabrück wegen Mordes verurteilt

Weil er seine Frau erstochen haben soll, soll ein Mann aus Niedersachsen lange ins Gefängnis. Das Landgericht Osnabrück verurteilte ihn am Freitag nach Angaben eines Sprechers wegen Mordes und verhängte eine lebenslange Freiheitsstrafe. Der Mann hatte demnach im Prozess gestanden, seine Frau, eine Mutter von Drillingen, getötet zu haben.

Textgröße ändern: