The National Times - Rettungssanitäterin im Einsatz in Berlin rassistisch beleidigt

Rettungssanitäterin im Einsatz in Berlin rassistisch beleidigt


Rettungssanitäterin im Einsatz in Berlin rassistisch beleidigt
Rettungssanitäterin im Einsatz in Berlin rassistisch beleidigt / Foto: © AFP/Archiv

Eine Rettungssanitäterin ist bei einem Einsatz in Berlin ausgerechnet von jener Frau rassistisch beleidigt worden, der sie helfen wollte. Die Feuerwehr war am frühen Sonntagmorgen zu einem Hotel in den Stadtteil Charlottenburg gerufen worden, wie die Polizei mitteilte. Ein Mann hatte die Einsatzkräfte demnach alarmiert, nachdem seine Freundin Alkohol getrunken und vorübergehend das Bewusstsein verloren hatte und dann gestürzt war.

Textgröße ändern:

Die 20-Jährige habe sich aber geweigert, sich durch die Sanitäterin behandeln zu lassen, und habe diese außerdem rassistisch beleidigt. Die Rettungskräfte hätten dann die Polizei alarmiert.

Eine freiwillige Alkoholkontrolle bei der 20-Jährigen habe einen Wert von 1,6 Promille ergeben. Auf staatsanwaltschaftliche Anordnung hin sei ihr auf der Wache Blut entnommen worden. Die 20-Jährige kam danach wieder auf freien Fuß. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts ermittelt wegen rassistischer Beleidigung.

F.Hammond--TNT

Empfohlen

Nach Angriff auf SPD-Politiker Ecke in Dresden: Drei Angeklagte kommen vor Gericht

Knapp drei Jahre nach dem Angriff auf den SPD-Europaabgeordneten Matthias Ecke in Dresden kommen drei Tatverdächtige vor Gericht. Das Amtsgericht der sächsischen Landeshauptstadt ließ die Anklage der Staatsanwaltschaft zu, wie es am Freitag mitteilte. Ecke war im Mai 2024 beim Aufhängen von Wahlplakaten angegriffen und dabei so schwer verletzt worden, dass er operiert werden musste.

Sonderermittlerin soll mutmaßliche Gruppenvergewaltigung an US-Eliteuni untersuchen

Rund zwei Jahre nach einer mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung an der US-Eliteuniversität Cornell hat der Bundesstaat New York eine Sonderermittlerin berufen. Gouverneurin Kathy Hochul betraute die New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James mit dem Fall. Beide wollten am Freitag vor die Presse treten.

Bayern: Mehr als sechs Jahre Haft für Syrer wegen Einschleusens von Ausländern

Wegen der mehrfachen Schleusung von illegalen Einwanderern ist ein 32-jähriger Syrer in Bayern zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren und zwei Monaten verurteilt worden. Das Landgericht Traunstein sprach ihn unter anderem des banden- und gewerbsmäßigen Einschleusens von Ausländern schuldig, wie ein Gerichtssprecher am Freitag mitteilte. In das Strafmaß wurde auch ein Urteil vom April mit einbezogen.

Mutter von Drillingen erstochen - Ehemann in Osnabrück wegen Mordes verurteilt

Weil er seine Frau erstochen haben soll, soll ein Mann aus Niedersachsen lange ins Gefängnis. Das Landgericht Osnabrück verurteilte ihn am Freitag nach Angaben eines Sprechers wegen Mordes und verhängte eine lebenslange Freiheitsstrafe. Der Mann hatte demnach im Prozess gestanden, seine Frau, eine Mutter von Drillingen, getötet zu haben.

Textgröße ändern: