The National Times - Staatsschutz ermittelt nach Brandanschlag auf Bahnanlagen in Berlin

Staatsschutz ermittelt nach Brandanschlag auf Bahnanlagen in Berlin


Staatsschutz ermittelt nach Brandanschlag auf Bahnanlagen in Berlin
Staatsschutz ermittelt nach Brandanschlag auf Bahnanlagen in Berlin / Foto: © AFP/Archiv

Nach dem Brandanschlag auf Bahnanlagen in Berlin hat der Staatsschutz die Ermittlungen übernommen. Die Ermittler gingen nach derzeitigem Stand von einer politischen Tatmotivation für die Brandstiftung aus, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag in Berlin. Das Bekennerschreiben auf der linksextremistischen Online-Plattform Indymedia werde aber nicht als authentisch eingeschätzt.

Textgröße ändern:

Der Kabelbrand im Berliner Stadtteil Moabit am frühen Freitagmorgen hatte zu erheblichen Einschränkungen im S-Bahn- und Regionalbahnverkehr geführt. Auch der Fernverkehr war betroffen, unter anderem weil der Bahnhof Spandau nicht angesteuert werden konnte. Die Reparaturarbeiten dauerten mehrere Tage.

Kurz nach dem Anschlag tauchte auf Indymedia ein Bekennerschreiben auf. Die Deutsche Bahn wird darin unter anderem als zentraler Teil des kapitalistischen Systems und der militärischen Infrastruktur bezeichnet. Auch auf einen Brandanschlag einige Tage zuvor in Bremen wird darin Bezug genommen. Dieser hatte für massive Einschränkungen im Zugverkehr nach Hamburg gesorgt. Auch hierzu übernahm der Staatsschutz bereits die Ermittlungen.

P.Johnston--TNT

Empfohlen

Schülerproteste in Frankreich: Mehr als 5000 Festnahmen seit Montag

Bei den landesweiten Schülerprotesten in Frankreich sind nach Angaben der Regierung seit Montag mehr als 5000 Menschen festgenommen worden. Innenminister Laurent Nuñez sagte am Freitagabend im Sender TF1, allein am Freitag habe es 1747 Festnahmen gegeben. "Es gab Ausschreitungen in der Nähe von 158 Einrichtungen: Wurfgeschosse, Angriffe auf Ordnungskräfte, Lehrkräfte, Journalisten, Passanten."

Nach Angriff auf SPD-Politiker Ecke in Dresden: Drei Angeklagte kommen vor Gericht

Knapp drei Jahre nach dem Angriff auf den SPD-Europaabgeordneten Matthias Ecke in Dresden kommen drei Tatverdächtige vor Gericht. Das Amtsgericht der sächsischen Landeshauptstadt ließ die Anklage der Staatsanwaltschaft zu, wie es am Freitag mitteilte. Ecke war im Mai 2024 beim Aufhängen von Wahlplakaten angegriffen und dabei so schwer verletzt worden, dass er operiert werden musste.

Sonderermittlerin soll mutmaßliche Gruppenvergewaltigung an US-Eliteuni untersuchen

Rund zwei Jahre nach einer mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung an der US-Eliteuniversität Cornell hat der Bundesstaat New York eine Sonderermittlerin berufen. Gouverneurin Kathy Hochul betraute die New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James mit dem Fall. Beide wollten am Freitag vor die Presse treten.

Bayern: Mehr als sechs Jahre Haft für Syrer wegen Einschleusens von Ausländern

Wegen der mehrfachen Schleusung von illegalen Einwanderern ist ein 32-jähriger Syrer in Bayern zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren und zwei Monaten verurteilt worden. Das Landgericht Traunstein sprach ihn unter anderem des banden- und gewerbsmäßigen Einschleusens von Ausländern schuldig, wie ein Gerichtssprecher am Freitag mitteilte. In das Strafmaß wurde auch ein Urteil vom April mit einbezogen.

Textgröße ändern: