The National Times - Stuttgarter Zoll hebt Waffenlager bei Sportschützen aus

Stuttgarter Zoll hebt Waffenlager bei Sportschützen aus


Stuttgarter Zoll hebt Waffenlager bei Sportschützen aus
Stuttgarter Zoll hebt Waffenlager bei Sportschützen aus / Foto: © AFP/Archiv

Zollbeamte in Stuttgart haben bei einem Sportschützen ein Waffenlager mit Kriegswaffen ausgehoben. Eine Kalaschnikow und mehrere andere illegale Waffen wurden in einem Mehrfamilienhaus beschlagnahmt, wie das Zollfahndungsamt und die Staatsanwaltschaft in Stuttgart am Dienstag mitteilten. Die Ermittler werfen dem 67-Jährigen aus dem Landkreis Ludwigsburg Verstöße gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz und das Waffengesetz vor.

Textgröße ändern:

Sie kamen dem Mann durch einen Hinweis auf die Spur. Demnach soll er aus dem Ausland ein Kalaschnikow-Sturmgewehr, eine Pistole und Munition nach Deutschland geschmuggelt haben. Ermittlungen des Zolls erhärteten diesen Verdacht. So soll er aus der Schweiz illegal Munition nach Deutschland gebracht haben.

Bei der Razzia am Dienstag vergangener Woche entdeckten die Ermittler in Tresoren, aber auch in der Wohnung offen zugänglich unter anderem zehn Lang- und Kurzwaffen, eine Maschinenpistole, eine Flinte sowie Munition.

Einen Tresor soll der Mann für die legalen Waffen benutzt haben, einen anderen für die illegalen. Außerhalb der Tresore wurde unterschiedliche Munition entdeckt, die unter Verschluss hätte aufbewahrt werden müssen.

Der 67-Jährige ist seit 2018 als Sportschütze im Besitz eines Waffenscheins. Ob er seine registrierten und legalen Waffen zurückbekommt, wurde nach Angaben der Ermittler noch nicht entschieden.

A.M.Owen--TNT

Empfohlen

Tatverdächtiger nach tödlichem Raubüberfall auf 84-Jährige in Hannover ermittelt

Rund vier Wochen nach einem tödlichen Raubüberfall auf eine 84-Jährige in Hannover ist ein Verdächtiger ermittelt worden. Es handle sich um einen derzeit in anderer Sache in Haft sitzenden 29-Jährigen, wie die Polizei in der niedersächsischen Landeshauptstadt am Mittwoch mitteilte. Intensive Ermittlungen hätten zu ihm geführt, hieß es. Ihm wird ein Raub mit Todesfolge zur Last gelegt.

Seit Tagen vermisster Taucher tot aus Starnberger See geborgen

Einsatzkräfte haben aus dem Starnberger See die Leiche eines tagelang vermissten Tauchers geborgen. Wie er zu Tode kam, war zunächst unklar, wie die Polizei in Ingolstadt am Mittwoch erklärte. Hinweise auf ein Verbrechen gab es demnach aber nicht. Der 63-Jährige war seit Samstag vermisst worden. Er war mit zwei Freunden an der Allmannshauser Steilwand, einem beliebten Tauchziel, unterwegs.

Quecksilberverdacht in Paketzustellzentrum bei Rostock: Proben werden untersucht

Nach der Räumung eines Paketzustellzentrums in Mecklenburg-Vorpommern wegen eines Quecksilberverdachts ist das Gebäude im Ort Leizen zunächst weiter gesperrt geblieben. Spezialkräfte der Feuerwehr nahmen Proben eines möglicherweise gefährlichen Stoffs, wie die Polizei in Rostock am Mittwoch mitteilte. Die Proben seien zur Untersuchung in ein Labor nach Hamburg gebracht worden, das mit der Analyse begonnen habe.

Berlin: Festnahmen bei Durchsuchungen wegen Schusswaffenhandels

Bei Durchsuchungen wegen des Verdachts auf illegalen Schusswaffenhandel hat die Berliner Polizei am Mittwochmorgen mehrere Menschen festgenommen. Zudem wurden zwei scharfe Schusswaffen samt Munition gefunden, wie die Beamten mitteilten. 300 Einsatzkräfte waren stadtweit im Einsatz.

Textgröße ändern: