The National Times - Razzia gegen mutmaßliche Linksextremisten in Bayern

Razzia gegen mutmaßliche Linksextremisten in Bayern


Razzia gegen mutmaßliche Linksextremisten in Bayern
Razzia gegen mutmaßliche Linksextremisten in Bayern / Foto: © AFP/Archiv

Mit einer Razzia sind Ermittler in Bayern gegen mutmaßliche Linksextremisten vorgegangen. Drei Verdächtigen wird die Gründung und Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen, wie die Generalstaatsanwaltschaft München am Donnerstag mitteilte. Sie sollen über Jahre hinweg eine linksextremistische Publikation herausgegeben und darin zu schweren Straftaten aufgerufen haben.

Textgröße ändern:

Teil der Veröffentlichung seien auch regelmäßige und verherrlichende Berichte über solche Straftaten gewesen. Dazu gehörten etwa das Inbrandsetzen von Funkmasten, Polizeifahrzeugen oder Datenkabeln. Darüber hinaus sollen sie eine Brandstiftung an einem Kabelschacht verherrlicht haben, die im vergangenen Mai zu Stromausfällen und Schäden in Millionenhöhe im Münchner Osten führte.

Bei den Verdächtigen handelt es sich um eine 27-jährige Frau sowie zwei 27- und 28-jährige Männer. Insgesamt sieben Wohnungen und Keller in und um München wurden am Dienstag durchsucht. Die Ermittler beschlagnahmten unter anderem mehrere Druckmaschinen, Druckzubehör und Druckergeräte. Diese wurden mit zwei Lastwagen und mehreren Autos abtransportiert. Die Auswertung zahlreicher Handys und Computer dauerte noch an.

S.Mitchell--TNT

Empfohlen

Bundesgerichtshof urteilt über Mann wegen Kriegsverbrechen in syrischem Bürgerkrieg

Am Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe wird für Donnerstag (11.00 Uhr) das Revisionsurteil in einem Verfahren gegen einen Mann wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen im syrischen Bürgerkrieg erwartet. Als Anführer einer bewaffneten schiitischen Miliz mit Verbindungen zur Hisbollah soll der damals 20-Jährige im Jahr 2011 auf der Seite der Staatsführung des damaligen Machthabers Baschar al-Assad gekämpft haben. (Az. 3 StR 584/25)

Vorwurf der Preisabsprache: Drei US-Produzenten müssen 53 Millionen Eier spenden

Wegen des Vorwurfs der illegalen Preisabsprache müssen drei Eier-Großproduzenten in den USA 53 Millionen Eier an Ausgabestellen für kostenlose Lebensmittel spenden. Die entsprechende Einigung zwischen der Justiz und den drei Konzernen wurde am Mittwoch von der Staatsanwaltschaft von New York verkündet. Diese hatte Cal-Maine Foods, Versova und Hickman's Egg Ranch vorgeworfen, über Jahre hinweg illegale Absprachen zur Beeinflussung der Eierpreise getätigt zu haben.

Brandgefahr: THW fordert mehr Investitionen für Bevölkerungsschutz

Angesichts der akuten Brandgefahr in weiten Teilen Deutschlands fordert die Präsidentin des Technischen Hilfswerks (THW), Sabine Lackner, weitere Mittel vom Bund. "Die hohe Waldbrandgefahr derzeit zeigt, wie wichtig ein leistungsfähiger Bevölkerungsschutz ist", sagte Lackner der "Rheinischen Post" (Donnerstagsausgabe). Durch die Folgen des Klimawandels würden solche Gefahrenlagen häufiger auftreten.

Unbekannter schießt in Baden-Württemberg auf Auto: Ein Verletzter

Ein Unbekannter hat in Baden-Württemberg auf ein fahrendes Auto geschossen und ist dann geflohen. Der Vorfall habe sich im in der Nähe von Reutlingen gelegenen Ort Eningen ereignet, teilte am Mittwochabend die Polizei mit. Ersten Ermittlungen zufolge sei ein 39-Jähriger mit seinem mit drei Personen besetzten Mercedes unterwegs gewesen, als plötzlich ein maskierter Mann vor das Auto gesprungen "und wohl zielgerichtet mindestens einen Schuss auf den Wagen abgegeben" habe.

Textgröße ändern: