The National Times - Mindestens elf Tote und Dutzende Verletzte bei Buschfeuer in der Türkei

Mindestens elf Tote und Dutzende Verletzte bei Buschfeuer in der Türkei


Mindestens elf Tote und Dutzende Verletzte bei Buschfeuer in der Türkei
Mindestens elf Tote und Dutzende Verletzte bei Buschfeuer in der Türkei / Foto: © DHA (Demiroren News Agency)/AFP

Bei einem Buschfeuer im Südosten der Türkei sind nach Regierungsangaben mindestens elf Menschen ums Leben gekommen. Dutzende weitere Menschen wurden durch den Brand nahe der Städte Diyarbakir und Mardin im türkischen Kurdengebiet verletzt, wie Gesundheitsminister Fahrettin Koca am Freitag mitteilte. Am Freitag brach ein weiteres Feuer in derselben Region aus, konnte jedoch rasch unter Kontrolle gebracht werden, wie ein AFP-Reporter berichtete.

Textgröße ändern:

Nach Angaben von Innenminister Ali Yerlikaya brach das Buschfeuer am späten Donnerstagabend auf einem Getreidefeld aus und breitete sich angefacht von starkem Wind rasch aus. Fünf Dörfer waren demnach betroffen. Bis Freitagvormittag konnte der Brand gelöscht werden. Nach Angaben des Justizministeriums wurden Ermittlungen zur Ursache des Brandes aufgenommen.

Bewohner des besonders schwer von dem Brand betroffenen Dorfes Köksalan sagten AFP, in den Flammen seien auch hunderte Ziegen und Schafe ums Leben gekommen. Verkohlte Kadaver lagen auf den Feldern.

Laut Daten des europäischen Waldbrand-Informationsdienstes Effis verzeichnete die Türkei in diesem Jahr bereits mehr als 70 Wald- und Buschfeuer. Bei den schlimmsten Waldbränden in der Geschichte des Landes waren 2021 neun Menschen ums Leben gekommen und riesige Gebiete an der Mittelmeer- und der Ägäisküste zerstört worden. Die Naturkatastrophe löste eine politische Krise aus, in deren Folge Ankara als letzter Staat der G20 das Pariser Klimaschutzabkommen ratifizierte.

R.Evans--TNT

Empfohlen

Schülerproteste in Frankreich: Mehr als 5000 Festnahmen seit Montag

Bei den landesweiten Schülerprotesten in Frankreich sind nach Angaben der Regierung seit Montag mehr als 5000 Menschen festgenommen worden. Innenminister Laurent Nuñez sagte am Freitagabend im Sender TF1, allein am Freitag habe es 1747 Festnahmen gegeben. "Es gab Ausschreitungen in der Nähe von 158 Einrichtungen: Wurfgeschosse, Angriffe auf Ordnungskräfte, Lehrkräfte, Journalisten, Passanten."

Nach Angriff auf SPD-Politiker Ecke in Dresden: Drei Angeklagte kommen vor Gericht

Knapp drei Jahre nach dem Angriff auf den SPD-Europaabgeordneten Matthias Ecke in Dresden kommen drei Tatverdächtige vor Gericht. Das Amtsgericht der sächsischen Landeshauptstadt ließ die Anklage der Staatsanwaltschaft zu, wie es am Freitag mitteilte. Ecke war im Mai 2024 beim Aufhängen von Wahlplakaten angegriffen und dabei so schwer verletzt worden, dass er operiert werden musste.

Sonderermittlerin soll mutmaßliche Gruppenvergewaltigung an US-Eliteuni untersuchen

Rund zwei Jahre nach einer mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung an der US-Eliteuniversität Cornell hat der Bundesstaat New York eine Sonderermittlerin berufen. Gouverneurin Kathy Hochul betraute die New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James mit dem Fall. Beide wollten am Freitag vor die Presse treten.

Bayern: Mehr als sechs Jahre Haft für Syrer wegen Einschleusens von Ausländern

Wegen der mehrfachen Schleusung von illegalen Einwanderern ist ein 32-jähriger Syrer in Bayern zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren und zwei Monaten verurteilt worden. Das Landgericht Traunstein sprach ihn unter anderem des banden- und gewerbsmäßigen Einschleusens von Ausländern schuldig, wie ein Gerichtssprecher am Freitag mitteilte. In das Strafmaß wurde auch ein Urteil vom April mit einbezogen.

Textgröße ändern: