The National Times - Tat im Drogenmilieu: Tötungsdelikt auf offener Straße in München aufgeklärt

Tat im Drogenmilieu: Tötungsdelikt auf offener Straße in München aufgeklärt


Tat im Drogenmilieu: Tötungsdelikt auf offener Straße in München aufgeklärt
Tat im Drogenmilieu: Tötungsdelikt auf offener Straße in München aufgeklärt / Foto: © AFP/Archiv

Ein Todesschuss auf offener Straße Anfang Juni in München ist eine Tat im Drogenmilieu gewesen. Wie die Polizei und Staatsanwaltschaft in der bayerischen Landeshauptstadt am Freitag mitteilten, konnte in Baden-Württemberg nach einem Zeugenhinweis ein 21 Jahre alter Mann als dringend tatverdächtig festgenommen werden. Ihm wird strafrechtlich ein Totschlag des 24-jährigen Schussopfers vorgeworfen.

Textgröße ändern:

Auf die Spur des Tatverdächtigen kam die Polizei durch den Hinweis einer Zeugin, die vor einigen Tagen dessen mit abmontierten Nummernschildern abgestelltes Auto in München entdeckt hatte. An dem Auto seien Blutanhaftungen entdeckt worden, erklärte die Polizei. Zielfahnder konnten dann den Fahrzeughalter in Baden-Württemberg ermitteln, wo er am Donnerstag festgenommen wurde.

Wie die Polizei mitteilte, war der Tatverdächtige bisher noch nicht bei der Polizei aufgefallen. Das Tatopfer war hingegen fünfmal polizeilich in Erscheinung getreten, viermal davon wegen Drogendelikten. In der Nähe des Tatorts sei ein sogenannter Drogenbunker des Tatopfers gefunden worden, in dem sich noch 20 Kilogramm Cannabis und 800 Gramm Crystal Meth befunden hätten.

Lewis--TNT

Empfohlen

Schülerproteste in Frankreich: Mehr als 5000 Festnahmen seit Montag

Bei den landesweiten Schülerprotesten in Frankreich sind nach Angaben der Regierung seit Montag mehr als 5000 Menschen festgenommen worden. Innenminister Laurent Nuñez sagte am Freitagabend im Sender TF1, allein am Freitag habe es 1747 Festnahmen gegeben. "Es gab Ausschreitungen in der Nähe von 158 Einrichtungen: Wurfgeschosse, Angriffe auf Ordnungskräfte, Lehrkräfte, Journalisten, Passanten."

Nach Angriff auf SPD-Politiker Ecke in Dresden: Drei Angeklagte kommen vor Gericht

Knapp drei Jahre nach dem Angriff auf den SPD-Europaabgeordneten Matthias Ecke in Dresden kommen drei Tatverdächtige vor Gericht. Das Amtsgericht der sächsischen Landeshauptstadt ließ die Anklage der Staatsanwaltschaft zu, wie es am Freitag mitteilte. Ecke war im Mai 2024 beim Aufhängen von Wahlplakaten angegriffen und dabei so schwer verletzt worden, dass er operiert werden musste.

Sonderermittlerin soll mutmaßliche Gruppenvergewaltigung an US-Eliteuni untersuchen

Rund zwei Jahre nach einer mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung an der US-Eliteuniversität Cornell hat der Bundesstaat New York eine Sonderermittlerin berufen. Gouverneurin Kathy Hochul betraute die New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James mit dem Fall. Beide wollten am Freitag vor die Presse treten.

Bayern: Mehr als sechs Jahre Haft für Syrer wegen Einschleusens von Ausländern

Wegen der mehrfachen Schleusung von illegalen Einwanderern ist ein 32-jähriger Syrer in Bayern zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren und zwei Monaten verurteilt worden. Das Landgericht Traunstein sprach ihn unter anderem des banden- und gewerbsmäßigen Einschleusens von Ausländern schuldig, wie ein Gerichtssprecher am Freitag mitteilte. In das Strafmaß wurde auch ein Urteil vom April mit einbezogen.

Textgröße ändern: