The National Times - Bayern stockt Hochwasserhilfe auf 200 Millionen auf

Bayern stockt Hochwasserhilfe auf 200 Millionen auf


Bayern stockt Hochwasserhilfe auf 200 Millionen auf
Bayern stockt Hochwasserhilfe auf 200 Millionen auf / Foto: © AFP/Archiv

Die Hochwasserhilfen in Bayern werden auf 200 Millionen Euro aufgestockt. Von Privathaushalten seien schon mehr als 3000 Anträge eingegangen, sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Dienstag in München. "Der Prozess läuft, das Geld fließt und wird ausgezahlt."

Textgröße ändern:

Bei dem Hochwasser in Süddeutschland Anfang des Monats waren allein in Bayern vier Menschen gestorben. 26 weitere wurden verletzt. Zwei Menschen werden noch vermisst. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) schätzte die versicherten Schäden in der vergangenen Woche auf etwa zwei Milliarden Euro.

Söder forderte erneut Hilfen vom Bund. Am Dienstag sei ein gemeinsames Schreiben von ihm und dem baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann (Grüne) an Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) gegangen, sagte er. Es gehe darum, dass Zusagen eingehalten würden.

Bayern und Baden-Württemberg seien die beiden Hauptbetroffenen der Südflut gewesen, und es sei wichtig, dass sie die gleichen Hilfen bekämen, wie es in anderen Fällen passiert sei. Söder und Kretschmann fordern in dem Schreiben laut dem bayerischen Ministerpräsidenten außerdem eine verpflichtende Elementarschadenversicherung.

Das ist eine Versicherung gegen Schäden, die durch das Wirken der Natur hervorgerufen werden, also etwa Hagel, Sturm ab Windstärke acht, Überschwemmung, Erdbeben, Erdsenkung oder Schneedruck. In Deutschland sind laut GDV etwas mehr als 50 Prozent aller Privathäuser gegen Elementarschäden versichert.

Geplant sind dazu auch am 20. Juni Spitzengespräche zwischen Bund und Ländern. Vorbehalte gegen eine Versicherungspflicht gibt es in der Ampelkoalition seitens der FDP.

N.Taylor--TNT

Empfohlen

Nach Angriff auf SPD-Politiker Ecke in Dresden: Drei Angeklagte kommen vor Gericht

Knapp drei Jahre nach dem Angriff auf den SPD-Europaabgeordneten Matthias Ecke in Dresden kommen drei Tatverdächtige vor Gericht. Das Amtsgericht der sächsischen Landeshauptstadt ließ die Anklage der Staatsanwaltschaft zu, wie es am Freitag mitteilte. Ecke war im Mai 2024 beim Aufhängen von Wahlplakaten angegriffen und dabei so schwer verletzt worden, dass er operiert werden musste.

Sonderermittlerin soll mutmaßliche Gruppenvergewaltigung an US-Eliteuni untersuchen

Rund zwei Jahre nach einer mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung an der US-Eliteuniversität Cornell hat der Bundesstaat New York eine Sonderermittlerin berufen. Gouverneurin Kathy Hochul betraute die New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James mit dem Fall. Beide wollten am Freitag vor die Presse treten.

Bayern: Mehr als sechs Jahre Haft für Syrer wegen Einschleusens von Ausländern

Wegen der mehrfachen Schleusung von illegalen Einwanderern ist ein 32-jähriger Syrer in Bayern zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren und zwei Monaten verurteilt worden. Das Landgericht Traunstein sprach ihn unter anderem des banden- und gewerbsmäßigen Einschleusens von Ausländern schuldig, wie ein Gerichtssprecher am Freitag mitteilte. In das Strafmaß wurde auch ein Urteil vom April mit einbezogen.

Mutter von Drillingen erstochen - Ehemann in Osnabrück wegen Mordes verurteilt

Weil er seine Frau erstochen haben soll, soll ein Mann aus Niedersachsen lange ins Gefängnis. Das Landgericht Osnabrück verurteilte ihn am Freitag nach Angaben eines Sprechers wegen Mordes und verhängte eine lebenslange Freiheitsstrafe. Der Mann hatte demnach im Prozess gestanden, seine Frau, eine Mutter von Drillingen, getötet zu haben.

Textgröße ändern: